Armin Nassehi, Unbehagen. Theorie der überforderten Gesellschaft.

Der Ruf nach mehr Gemeinschaft, Solidarität und Zusammenhalt entspringt unserem sehnlichsten Wunsch, aus einem Guss und womöglich kollektiv handeln zu können. Aber die moderne Gesellschaf t kennt keinen Ort, an dem ihre unterschiedlichen Funktionslogiken nachhaltig aufeinander abgestimmt werden können. In Krisen wird diese systematische Überforderung der Gesellschaft mit sich selbst besonders deutlich. Armin Nassehi zeigt, warum der Versuch einer politischen Bündelung aller Kräfte auf ein gemeinsames Ziel in komplexen Gegenwartsgellschaften zwangsläufig scheitern muss. Aus dieser notorischen Enttäuschung resultiert ein Unbehagen, das den Blick auf die Gesellschaft von ihrer grundlegenden Selbstüberforderung ablenkt.

Moderne Gesellschaften folgen einerseits stabilen Mustern, sind träge und kaum aus der Ruhe zu bringen. Andererseits erweisen sich ihre Institutionen und Praktiken immer wieder als erstaunlich fragil und vulnerabel. In Situationen, die wir Krisen nennen, prallen diese beiden widersprüchlichen Seiten der gesellschaftlichen Moderne besonders heftig aufeinander. Schon die Semantik der Krise suggeriert aber, dass es so etwas wie einen wohlgeordneten Status geben könnte, der sowohl modern als auch nicht-krisenhaft wäre. Doch dieser Vorstellung läuft bereits die innere Differenziertheit der Gesellschaft in ökonomische, politische, wissenschaftliche, rechtliche und familiale Logiken zuwider. Armin Nassehi vertritt in seinem Buch dagegen die These, dass komplexe Gesellschaften sich fortlaufend selbst als krisenhaft erleben, ohne je in eine Form prästabilierter Harmonie zurückzukehren. Er zeigt, wie sowohl die sozialwissenschaftliche Literatur als auch die öffentlichen Debatten der Gegenwart den Blick auf diesen Zusammenhang verstellen, indem sie Gesellschaft ausschließlich in der Sozialdimension, d. h. in illusionären Kollektivbegriffen beschreiben. Demgegenüber stellt Nassehi die Sachdimension gesellschaftlicher Strukturen ins Zentrum seiner theoriegeleiteten Gesellschaftsanalyse. Dadurch gelingt ihm ein kontruktiver Blick auf eine überforderte Gesellschaft, die in ihrem Unbehagen ihre eigene Problemlösungskompetenz zu vergessen droht. Er deutet zugleich an, was man aus unserem Umgang mit der Pandemie und der Klimakrise lernen kann, um uns für künftige Krisensituationen besser zu rüsten - ohne übersteigerte Erwartungen zu wecken.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, 384 Seiten, ISBN 978-3-406-77453-9, C. H. Beck

26,00 €

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Henry Gee, Eine (sehr) kurze Geschichte des Lebens

Der langjährige Nature-Chefredakteur Henry Gee erzählt die Geschichte des Lebens: Sein Buch versammelt das Wichtigste über unsere Existenz in den letzten 4,6 Milliarden Jahre auf 224 mitreißenden und höchst überraschenden Seiten. 

 

Dieses Buch macht die komplexe Entstehung des Lebens auf unserem Planeten erstmals für alle verständlich. Dabei stand das Leben auf der Erde schon mehrfach kurz vor der Auslöschung. Es gab zwei Millionen Jahre dauernde Vulkanausbrüche und mehrfach schwere Asteroideneinschläge. Katastrophen, ohne die allerdings etwa die Ausbreitung der Säugetiere nicht möglich gewesen wäre. 

Henry Gee schildert unterhaltsam und anschaulich, wie sich das Leben immer wieder durchsetzte: Schwämme filterten 400 Millionen Jahre lang das Meereswasser, bis das Meer bewohnbar war, und langwierige 20 Millionen Jahren brauchten die Pflanzen, um sich auch an der toxischen Erdoberfläche etablieren zu können. Am Ende steht die Erkenntnis: Das Leben findet immer einen Weg. - Aus dem Englischen von Alexander Weber.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, 304 Seiten, ISBN 978-3-455-01221-7, Hoffmann und Campe

Gee, Eine (sehr) kurze Geschichte des Lebens

20,00 €

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Steven Pinker, Mehr Rationalität. Eine Anleitung zum besseren Gebrauch des Verstandes

Nachdem Bestseller-Autor Steven Pinker die Aufklärung verteidigt hat, zeigt er nun in seinem neuen Buch die Bedeutung von Rationalität. Denn nur mit ihr kann man sich orientieren in einer Welt, die aus den Fugen zu geraten droht. Durch Rationalität entdeckt der Mensch Naturgesetze, fliegt zum Mond und entwickelt in kürzester Zeit Impfstoffe. Auch wenn manche Menschen an Verschwörungstheorien und Fake-News glauben - der Mensch ist rational. Das unterscheidet ihn von allen anderen Lebewesen.
Steven Pinker verteidigt aber nicht nur die Rationalität und zeigt ihre Stärken auf; er erläutert auch die wichtigsten Werkzeuge für rationales Denken. Er führt den Leser durch die Grundlagen der Logik und des kritischen Denkens, er erklärt Wahrscheinlichkeit und die Rolle des Zufalls, das Verhältnis von Glaube und Evidenz, Risiko und Statistik. Nach diesem Grundkurs in Rationalität sind wir gewappnet, rationale Entscheidungen allein und mit anderen viel besser treffen zu können. Denn Rationalität ist immer noch das beste Werkzeug, um unser Schicksal in die Hand zu nehmen.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, 432 Seiten, ISBN 978-3-10-397115-6, S. Fischer

25,00 €

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Lorenz Jäger, Heidegger. Ein deutsches Leben.

Martin Heidegger zählt zu den wirkmächtigsten Denkern des 20. Jahrhunderts - zugleich ist er einer der umstrittensten, nicht zuletzt aufgrund seiner Parteinahme für den Nationalsozialismus 1933. Basierend auf neuesten Quellen erzählt Lorenz Jäger das Leben des Philosophen, der den Menschen und sein Dasein in der Welt auf ganz neue Weise gedacht hat - von der katholischen Kindheit in Meßkirch und den geistigen Auseinandersetzungen der zwanziger Jahre über den Nationalsozialismus bis weit in die Jahre des Wiederaufbaus hinein. Dabei begegnen uns Lehrer wie Edmund Husserl, dem 1936 die Lehrerlaubnis entzogen wurde, Vertraute wie Karl Jaspers und Hannah Arendt, deren so schwieriges wie intensives Verhältnis zu Heidegger über historische Brüche hinweg anhielt, Intellektuelle und Dichter wie Ernst Jünger und Paul Celan, die ihn in seiner Schwarzwaldhütte besuchten, bis hin zu späten Interpreten wie Lacan und Derrida. Warum Heidegger jede Generation aufs Neue fasziniert und polarisiert, sein Denken auch heute nichts an Bedeutung eingebüßt hat: Auch das zeigt Lorenz Jäger in dieser Biographie, die meisterhaft das Leben Heideggers erzählt - und zugleich ein deutsches Jahrhundert.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, 608 Seiten, ISBN 978-3-7371-0036-6, Rowohlt Berlin

28,00 €

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Andreas Reckwitz & Hartmut Rosa, Spätmoderne in der Krise. Was leistet die Gesellschaftstheorie?

n Zeiten tiefgreifender sozialer Umbrüche und manifester Krisen schlägt die Stunde grundsätzlicher Analysen, welche die gegenwärtige Gesellschaft als ganze in den Blick nehmen, ihre Strukturmerkmale und Dynamiken untersuchen und vielleicht sogar Wege aus der krisenhaften Entwicklung aufzeigen. In jüngster Zeit haben Andreas Reckwitz und Hartmut Rosa großangelegte, jedoch ganz unterschiedlich akzentuierte Gesellschaftstheorien vorgelegt, welche die gegenwärtigen Debatten über die Spätmoderne maßgeblich bestimmen. In diesem gemeinsamen Buch treten sie nun in einen kritischen Dialog.

Ausgehend von dem geteilten Anliegen, dass die Analyse der Moderne als Sozialformation ins Zentrum einer Soziologie gehört, die ihre Aufgabe der Aufklärung der Gesellschaft über sich selbst ernst nimmt, entfalten sie in umfangreichen Essays zunächst ihre je eigene gesellschaftstheoretische Perspektive: Während Reckwitz »soziale Praktiken«, »Kontingenz« und »Singularisierung« als Leitbegriffe wählt, entscheidet sich Rosa für »Beschleunigung«, »Steigerung« und »Resonanz«. Im zweiten Teil des Buches spitzen sie ihre Positionen nochmals zu, arbeiten Gemeinsamkeiten heraus, markieren aber auch grundlegende Differenzen - und zwar im direkten, von Martin Bauer moderierten Gespräch.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, 310 Seiten, ISBN 978-3-518-58775-1, Suhrkamp

28,00 €

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Herfried Münkler, Marx, Wagner, Nietzsche. Welt im Umbruch.

Marx, Wagner, Nietzsche - diese drei Denker haben das 19. wie das 20. Jahrhundert tief beeinflusst. Als Zeitgenossen, die sich wechselseitig mit Verehrung, Ablehnung oder Ignoranz gegenüberstanden, prägten sie eine Zeit von enormer wissenschaftlicher Vielfalt und gesellschaftlicher Dynamik. Ihre Antagonismen und Widersprüche führen ins Herz der deutschen Entwicklung. Herfried Münkler folgt diesen drei faszinierenden Gestalten und ruft damit eine ganze Epoche wach. Er schildert die verblüffenden Parallelen im Leben von Marx und Wagner: die Beteiligung an der 1848er-Revolution, Flucht, Vertreibung und Exil, vielerlei Wirren und dann doch das Schaffen eines überragenden Werkes, die Bildung einer großen Anhängerschaft und die schwierige Verantwortung für das, was diese Anhängerschaft aus den Entwürfen gemacht hat. Nietzsche, der etwas Jüngere, ist dann ein philosophisches Ereignis, wie Marx prägt er Generationen. Alle drei sprengen die Konventionen der bürgerlichen Welt, erschaffen Neues - das aber dann zu einer anderen, unerwarteten Wirklichkeit wird: Das so vielversprechende, reiche deutsche 19. Jahrhundert geht über ins Zeitalter der Extreme, der politischen Katastrophen. - Ein aufregendes Buch über drei große Denker, die Signatur der modernen Welt und, nicht zuletzt, die Mentalität der Deutschen.

34,00 €

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David Abulafia, Das unendliche Meer. Die große Weltgeschichte der Ozeane

Eine überraschende Geschichte der Welt - nicht vom Land, sondern vom Meer aus erzählt: In diesem wunderschön gestalteten Buch beschreibt der Historiker David Abulafia, wie die Weltmeere seit Urzeiten den Austausch ferner Völker ermöglichten und damit die Geschicke der Menschen bestimmten.
Waren, Ideen oder Religionen verbreiteten sich immer auch auf dem Seeweg. Schiffe querten die Ozeane schon in der Antike, heute transportieren riesige Containerschiffe Waren von einem Kontinent zum anderen.
Abulafia erzählt von Händlern und Abenteurern, Piraten und Kartographen, getrieben von der Jagd nach Gewürzen, Gold oder Sklaven oder auf der Suche nach neuen Siedlungsmöglichkeiten oder fremdem Wissen. Europa ist ein Kontinent unter anderen, wir reisen mit den Seefahrern von den Küsten Arabiens nach China und Japan, vom Indischen Ozean über den Atlantik bis an die Mittelmeerküsten Europas und in das arktische Meer.
Ein riesiges Panorama entfaltet sich, eine Vielfalt an Verbindungen und Netzwerken rund um den Globus, denn das Meer ist unendlich und grenzenlos. Ein Buch für Weltentdecker und alle, die sich fragen, was hinter dem Horizont liegt.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, 1168 Seiten, ISBN 978-3-10-002482-4, S. Fischer

68,00 €

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Tobias Hürter, Das Zeitalter der Unschärfe. Die glänzenden und die dunklen Jahre der Physik 1895-1945.

Von Marie Curie bis Max Planck, von Einstein bis Heisenberg - die Neuerfindung der Welt

Im goldenen Zeitalter der Physik wurden unser Denken und die Welt revolutioniert. Mitreißend schildert Tobias Hürter diese Epoche und die spektakulären Lebensläufe der großen Genies der Naturwissenschaft. Und er zeigt, wie untrennbar Wissenschaft und Weltgeschehen miteinander verbunden sind. Denn wir können die Welt nicht beobachten, ohne sie zu verändern.

Marie Curie, Planck, Bohr, Heisenberg, Schrödinger und Einstein haben nicht nur die Physik revolutioniert, sondern unsere Welt, ja unsere Wirklichkeit neu erfunden. Sie waren intellektuelle Abenteurer, Dandys oder Nerds, die tiefe Freundschaften und erbitterte Feindschaften miteinander verbanden. Die sich vielfach kreuzenden Lebenswege dieser Heroen des Denkens bieten einen reichen Schatz großartiger Geschichten. Und zugleich hat ihr Forschen einen ungeahnten wissenschaftlichen Schub ausgelöst, der zu einem neuen Weltbild der Physik führte, das bis heute nicht völlig verstanden ist. Doch das Zeitalter der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik war auch das Zeitalter von Kriegen und Revolutionen. Die Entdeckung der Radioaktivität hat die Wissenschaft revolutioniert und schließlich in die Katastrophen von Hiroshima und Nagasaki geführt.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, 400 Seiten, ISBN 978-3-608-98372-2, Klett-Cotta

25,00 €

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Andreas Schwab, Zeit der Aussteiger. Eine Reise zu den Künstlerkolonien von Barbizon bis Monte Verità

Elf Künstlerinnen und Schriftsteller, darunter Truman Capote und Arthur Schnitzler, die Tänzerin Charlotte Bara und Alma Mahler-Werfel, führen uns zu den zehn bedeutendsten Künstlerkolonien. Wir tauchen ein in die besondere Atmosphäre von Barbizon, Worpswede, Capri oder Taormina und ziehen mit einer dort lebenden Person dann weiter in die nächste Gegenwelt - bis wir am Schluss auf dem Monte Verità in Ascona angelangen. Der Schweizer Autor und Ausstellungsmacher Andreas Schwab zeigt in einem farbigen Reigen, wie sich fernab der Ballungszentren neue Lebensstile entwickelten, lange bevor sie sich in der Gesellschaft durchzusetzen begannen

Von den 1830er Jahren an bis weit ins 20. Jahrhundert hinein machen sich Menschen in ganz Europa auf, um Lebens- und Arbeitsgemeinschaften fernab der großen Städte in naturnaher, schöner, zuweilen auch wilder Umgebung zu gründen. Das Leben in Barbizon, der Mutter aller Künstlerkolonien, in Capri, Worpswede oder Ascona ist von bewusster Abgrenzung zur bürgerlichen Gesellschaft bestimmt. Die Aussteiger suchen eine Gegenwelt zur Dichte und zum Konkurrenzdruck in den Städten, zum übersteigerten Nationalismus und dem allgegenwärtigen Krisengefühl. Ohne große soziale Kontrolle entwickeln sich neue Lebensstile, die sich erst deutlich später durchzusetzen beginnen, manche von ihnen erst im 21. Jahrhundert. Dazu gehören die Frauenemanzipation und das Spiel mit verschiedenen Geschlechterrollen ebenso wie das offene Ausleben einer freieren Sexualität. Mit der Zeit entsteht ein Netzwerk von Subkulturen, das von Skagen an der Nordspitze Jütlands bis nach Tanger an der marokkanischen Küste, von der Finistère, der äußersten Spitze der Bretagne, bis nach Korfu reicht. Häufig pendeln sogar Künstlerinnen und Künstler von einem Aussteigerort zum andern. Darunter sind regelrechte Stars, aber auch nur Eingeweihten bekannte Malerinnen wie Marianne Stokes oder zu Unrecht vergessene Schriftstellerinnen wie Maria Lazar. Der Schweizer Autor und Ausstellungsmacher Andreas Schwab hat sie zu einem farbigen Reigen arrangiert - bis wir am Ende auf dem Monte Verità angelangen, wo uns der «wilde Denker» Harald Szeemann in Empfang nimm.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, 333 Seiten, ISBN 978-3-406-77524-6, C. H. Beck

26,00 €

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Laura Gladwin, Was uns schmeckt. Ein Atlas der Köstlichkeiten

Essen macht satt, Essen macht Spaß - und es ist sinnlich. Wie wunderbar es sich anfühlt, wenn man in einen Pfirsich beißt. Wenn die Vollkorncräcker so richtig laut zwischen den Zähnen krachen. Wie wunderbar frisch gebackenes Brot riecht. Wie seidig sich eine Miso-Suppe im Mund anfühlt, wie anders Odon-Nudeln mit Biss. Oder ein scharfes Linsen-Dhal.

Odon-Nudeln? Miso-Suppe? Linsen-Dhal? Was ist das? Schmeckt das? Können wir unser Brot tatsächlich selber backen? Wo kommt der Pfirsich im Winter her? Wozu brauchen wir Kohlenhydrate, oder Fett? Wie wird aus Korn Mehl? Und aus einer Kakaobohne Schokolade? Warum essen manche Menschen kein Schweinefleisch? Und warum ist es besser, nach Lebensmitteln zu greifen, die in unserer Nähe wachsen?

All dies und noch viel mehr erfahren wir in diesem Atlas für die ganze Familie, den Zoe Barker ganz wunderbar illustriert hat. Seine 1.144 Bilder und Texte laden uns zu einer kulinarischen Reise um die ganze Welt ein, bei der wir andere Kulturen und Traditionen kennenlernen.

 

Hardcover, 92 Seiten, ISBN 978-3-458-17948-1, Insel Verlag

24,00 €

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Philip Wilkinson, Atlas der nie gebauten Bauwerke. Eine Geschichte großer Visionen.

Fantastisch geplant, nie verwirklicht.

Ein Wolkenkratzer, der 1,6 Kilometer hoch ist und 528 Stockwerke hat, eine Glaskuppel, die den größten Teil Manhattans bedeckt, ein Triumphbogen in Form eines Elefanten, Leonardo da Vincis Stadt auf zwei Ebenen: mit den nicht gebauten Projekten wurden anspruchsvolle neue Ideen erforscht, Konventionen hinterfragt und Wege in die Zukunft gewiesen. Gesellschaft, Politik und Ästhetik der Zeit spiegeln sich in ihnen. Einige von ihnen sind Meisterwerke, andere vergnügliche Fantasien.

Manche Ideen erscheinen unglaublich kühn. Aber sie verweisen auch auf Gebäude, die Jahrzehnte später entstanden sind, wie das Eden Projekt, ein botanischer Garten unter Kunststoffkuppeln in Cornwall, oder das Hochhaus The Shard in London.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, 256 Seiten, ISBN 978-3-423-28976-4, dtv

30,00 €

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Edward Brooke-Hitching, Der goldene Atlas. Die abenteuerlichen Reisen großer Seefahrer, Entdecker und Forscher

Wie die Welt bekannt wurde: davon weiß Brooke-Hitching ebenso mitreißend wie kenntnisreich zu erzählen. Das faszinierende Panorama reicht von arabischen und persischen Entdeckungsfahrten und mächtigen mittelalterlichen chinesischen Flotten über goldverrückte Schatzsucher, die die Neue Welt durchsuchten, bis hin zu zum Scheitern verurteilten Polarreisenden, die vom arktischen Eis verschlungen wurden.

Dieser prächtige Band steckt voller überraschender Fakten, basierend auf den neuesten Forschungsergebnissen. Brooke-Hitching illustriert die Heldentaten der großen Entdecker der Geschichte mit einer Fülle von seltenen und bisher unveröffentlichten Karten, Gemälden und Originalfotografien, die aus Privatsammlungen und von Händlern und Archiven auf der ganzen Welt stammen.

30,00 €

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Luise Berg-Ehlers, Mörderisches England. Eine Reise zu den Schauplätzen literarischer Verbrechen von Conan Doyle bis J. K. Rowling

Englands Landschaften sind eng mit Literatur verbunden und besondere Gegenden wie das »Brontë-Country« in Yorkshire oder Daphne du Mauriers Cornwall auf literarischen Landkarten zu finden. Weitgehend weiße Flecken stellen aber noch die Orte und Szenerien kriminalistischer Fiktion dar - gerade für dieses Genre ein absolutes No-Go - und so leistete Luise Berg-Ehlers spannend-unterhaltsame Detektivarbeit, las hunderte Kriminalromane, konzipierte eine neuartige literarisch-touristische Exkursion zu den Orten fiktionaler Verbrechen, bei der die Autorinnen und Autoren, deren Geschichten und Protagonisten als Reiseführer dienen. Im Lauf der Lektüre lernt man London als Hauptstadt des Verbrechens kennen, macht sich mit den mörderischen Curricula der traditionsreichen Universitätsstädte Oxford und Cambridge vertraut, spürt Morden im Norden und am Meer nach - vom Lake District bis Yorkshire und von Suffolk bis Cornwall - und wagt schließlich den Schritt in die gefährliche Idylle des Heart of England, in die natürlich-malerischen Cotswolds. Mörderisches England ist nicht nur eine Einladung zur lesenden Erkundung einer Geografie des literarischen Verbrechens - für begeisterte Krimileser wie für England-Enthusiasten gleichermaßen -, sondern bietet außerdem ausgewählte Reiserouten, vielfältige Anregungen und Geheimtipps für tatsächliche Besuche auf der britischen Insel.

Hardcover mit Schutzumschlag, 256 Seiten, ISBN 978-3-7374-0768-7, Corso Verlag

29,90 €

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Bruce Schoenfeld, Althea Gibson - Gegen alle Widerstände. Die Geschichte einer vergessenen Heldin.

Bis 1950 durfte sie nicht gegen Weiße spielen. Dann gewann sie Wimbledon.

 

Althea Gibson war die erste Schwarze, die Wimbledon gewann. Doch der Weg dorthin war hart. Aufgrund ihrer Hautfarbe wird die US-Amerikanerin immer wieder diskriminiert und ausgegrenzt, auf dem Platz beschimpft und ausgebuht. Angela Buxton, Engländerin und Enkelin russischer Juden, kämpft aufgrund ihrer Herkunft mit ähnlichen Vorurteilen.

Beide Frauen gelten im Profitennis der fünfziger Jahre als Außenseiterinnen - bis sie sich zusammentun und in Wimbledon 1956 das Damendoppel gewinnen. Ein Sieg, der wie ein Donnerschlag die damalige Sportwelt erschüttert. Am Ende ihrer Karriere hat Althea Gibson elf Grand-Slam-Titel geholt.

Dies ist ihre Geschichte: zwei Frauen, die nicht zuließen, dass Intoleranz, Rassismus und Engstirnigkeit über sie triumphierten. Und ein Denkmal für die einst berühmteste Tennisspielerin der Welt.

 

Hardcover, 416 Seiten, ISBN 978-3-7499-0259-0, HarperCollins

22,00 €

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Edward Brooke-Hitching, Atlas der erfundenen Orte. Die größten Irrtümer und Lügen auf Landkarten

Kalifornien als Insel, versunkene Königreiche und das irdische Paradies - diese und andere gefühlte Fakten haben Kartografen quer durch die Jahrhunderte fein säuberlich in ihren Atlanten festgehalten. Dabei hatten manche dieser Phantome ein erstaunlich langes Leben. Nach einer im 17. Jahrhundert der Phantasie entsprungenen Insel im Golf von Mexiko etwa hat man bis 2009 gesucht. Dann gab man sich geschlagen. Wo nahm der Irrglaube seinen Anfang? Warum wurden geografische Orte aufgezeichnet, die es gar nicht gab? Und was faszinierte die Menschen an all den bizarren Geschichten und Gestalten?

Die hier vorgestellten historischen Karten präsentieren neben mancher tatsächlichen Entdeckung von Reisenden und Forschern vor allem Erfindungen und Irrtümer. Zusammen mit spannenden Begleittexten ergeben sie ein amüsantes Buch zum Blättern, Staunen und Wundern. Zahlreiche Abbildungen in bunten Farben machen diesen Band zu einem ganz besonderen Lesevergnügen.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, 256 Seiten, ISBN 978-3-423-28141-6, dtv

30,00 €

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Chris Surel, Die Tiefschlafformel. Voller Energie - ohne 1 Minute länger zu schlafen.

7 oder 8 Stunden geschlafen und trotzdem müde? Wie kann das sein? Ganz einfach: nicht genug Tiefschlaf. Warum diese besondere Schlafphase die Grundvoraussetzung für alles ist, was unser Leben ausmacht, erklärt der führende Schlafcoach Chris Surel. Anhand packender Beispiele aus Wissenschaft und Praxis zeigt er: Viele von uns schlafen schlecht, ohne dass sie es wissen. Doch das muss nicht so sein. Surel entlarvt geheime Tiefschlafkiller, verrät Anti-Stress-Methoden und erklärt, wie wir von morgens bis abends hellwach und aktiv durch den Tag kommen. Das Besondere: Chris Surel hat eine Formel entwickelt, deren einfache Strategien selbst in den stressigsten Alltag passen und sofort helfen, ohne dass wie auch nur 1 Minute länger schlafen müssen: die Tiefschlaf-Formel. Sie ist der Schlüssel zu einem Leben ohne Schlafprobleme und mit mehr Energie, Kreativität, Gesundheit, Freude und Erfolg.

Ein Buch für Topmanager, Krankenschwestern, junge Eltern und alle anderen, die endlich wieder ausgeruht und voller Energie durch ihr Leben gehen möchten.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, 304 Seiten, ISBN 978-3-451-60500-0, Herder

24,00 €

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Stuart Jeffries, Grand Hotel Abgrund. Die Frankfurter Schule und ihre Zeit

Sie überlebten zwei Weltkriege, erlebten den Rassismus, flohen vor dem Nationalsozialismus. Sie entgingen dem Holocaust und überlebten eine Odyssee. Adorno und Horkheimer hatten den Mut, nach dem Krieg aus dem amerikanischen Exil nach Deutschland zurückzukommen, um eine andere, humanere Gesellschaft aufzubauen. Sie waren großbürgerlich, gebildet und elitär - allen voran ihr Papst, Theodor W. Adorno, und ihr Finanz- und Außenminister, Max Horkheimer. Stuart Jeffries entwirft eine vielschichtige Biographie der Frankfurter Schule, die sich mitten im Zeitalter der Extreme des 20. Jahrhundert ereignet. Mitreißend schildert er, wie Mitte der 20er bis Ende der 60er Jahre ihre gesellschaftlichen Utopien entstehen. Kritisch beobachtet Jeffries, wie die 68er-Bewegung aus der Frankfurter Schule hervorgeht und sich etliche 68er zur Gewalt bekennen. Ironisch hält er fest, wie auch diese Rebellion scheitert und vermerkt bitter, dass die »Schule« geschlossen wird. Und dennoch stellte die Frankfurter Schule fast alles vom Kopf auf die Füße: Entschieden wehrten sie sich gegen die Seilschaften alter Nazis und äußerten sich über Jahrzehnte hinweg unmissverständlich gegen Populismus, rechte Ideologie, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Kapitalismus, Beherrschung von Natur und Mensch. Die deutsche Gesellschaft ist seither eine ganz andere: freier, offener, (selbst-)kritischer.

 

Broschur, 512 Seiten, ISBN 978-3-608-98421-7, Klett-Cotta

14,00 €

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Margarete Stokowski, Die letzten Tage des Patriarchats.

Seit 2011 schreibt die Spiegel-Online-Kolumnistin Margarete Stokowski Essays, Kolumnen und Debattenbeiträge. Die besten und wichtigsten Texte versammelt dieses Buch, leicht überarbeitet und kommentiert. Die Autorin analysiert den Umgang mit Macht, Sex und Körpern, die #metoo-Debatte und Rechtspopulismus, sie schreibt über Feminismus, Frauenkörper und wie sie kommentiert werden, über Pornos, Gender Studies, sogenannte Political Correctness, Unisextoiletten und die Frage, warum sich Feminismus und Rassismus ausschließen.
Stokowskis Texte machen Mut, helfen, wütend zu bleiben, Haltung zu zeigen und doch den Humor nicht zu verlieren und sie zeigen, dass es noch einiges zu tun gibt auf dem Weg zu einer gleichberechtigen Gesellschaft. Wer fragt, ob wir den Feminismus noch brauchen oder ob die Revolution bereits geschafft ist, dem liefert Margarete Stokowski eindeutige Antworten.

 

Taschenbuch, 320 Seiten, ISBN 978-3-498-06363-4, Rowohlt

12,00 €

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Harald Welzer, Nachruf auf mich selbst. Die Kultur des Aufhörens.

Bestseller-Autor Harald Welzer stellt fest, dass unsere Kultur kein Konzept vom Aufhören hat. Deshalb baut sie Autobahnen und Flughäfen für Zukünfte, in denen es keine Autos und Flughäfen mehr geben wird. Und sie versucht, unsere Zukunftsprobleme durch Optimierung zu lösen, obwohl ein optimiertes Falsches immer noch falsch ist. Damit verbaut sie viele Möglichkeiten, das Leben durch Weglassen und Aufhören besser zu machen. Diese Kultur hat den Tod genauso zur Privatangelegenheit gemacht, wie sie die Begrenztheit der Erde verbissen ignoriert.
Harald Welzer zeigt in einer faszinierenden Montage aus wissenschaftlichen Befunden, psychologischen Einsichten und persönlichen Geschichten, wie man aus den Absurditäten dieser gesellschaftlichen Entwicklung herausfindet. Man muss rechtzeitig einen Nachruf auf sich selbst schreiben, damit man weiß, wie man gelebt haben will.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, 288 Seiten, ISBN 978-3-10-397103-3, S. Fischer

22,00 €

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Fränzi Kühne, Was Männer nie gefragt werden. Ich frage trotzdem mal.

Aufsichtsrätin und Mutter Fränzi Kühne bietet eine überraschende und unterhaltsame Perspektive auf das, was in Sachen Gleichberechtigung immer noch falsch läuft.

»Herr Maas, Sie tragen meist Anzug und Krawatte - das ist Standard in der Politik, oder?« »Mussten Sie sich zwischen Kindern und Ihrem Start-up entscheiden, Herr Zeiler?« Warum klingen diese Fragen seltsam? Weil sie sonst nur Frauen gestellt werden.
Ich habe das am eigenen Leib erfahren, als ich jüngste Aufsichtsrätin Deutschlands wurde. Aber statt mich zu ärgern, habe ich mir einen Spaß gemacht und den Spieß einfach umgedreht: Jetzt stelle ich Männern all die Fragen, mit denen ich sonst konfrontiert werde. Das Ergebnis hat mich überrascht. Aber lesen Sie selbst...

 

Broschur, 240 Seiten, ISBN 978-3-596-70582-5, S. Fischer

14,00 €

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Fleur Sakura Wöss, Innehalten. Zen üben - Atem holen - Kraft schöpfen.

Klarheit, Ruhe und Raum zum Atmen - über die wunderbare Wirkung von Zwischenräumen.

Fernab aller Trends nimmt uns die Zen-Meisterin mit auf eine inspirierende Reise des Zwischenraums, der Klarheit und der erfüllenden Ruhe. In Tokio geboren und mit der japanischen Kultur eng verbunden, erzählt die ehemalige Professorin für Japanologie klug, klar und inspirierend von eigenen einschneidenden Änderungen in ihrem Leben, die sie den Weg des Zen haben weitergehen und die schiere Kraft des Zwischenraums erfahren lassen. Wer sich auf das Innehalten einlässt, kommt zu Atem, nimmt sich Druck und erlebt, dass sich gerade im Nichtstun etwas ereignet, das den Blick verändert und Lösungen möglich macht.

 

Taschenbuch, 192 Seiten, ISBN 978-3-442-77143-1, btb.

10,00 €

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Seyda Kurt, Radikale Zertlächkeit. Warum Liebe politisch ist.

What is love? Ist die Liebe Sinn des Lebens, eine politische Allianz, Illusion oder Selbstzweck? Oder ist sie gar unmöglich, weil wir uns zwischen Zukunftsängsten, überhöhten Ansprüchen und diskriminierenden Strukturen völlig zerreiben?

Seyda Kurt nimmt unsere allzu vertrauten Liebesnormen im Kraftfeld von Patriarchat, Rassismus und Kapitalismus auseinander - und erforscht am Beispiel ihrer eigenen Biografie, wie traditionelle Beziehungsmodelle in die Schieflage geraten, sobald sicher geglaubte Familienbande zerbrechen und hergebrachte Wahrheiten in Zweifel geraten. Denn Liebe existiert nicht im luftleeren Raum. Sie ist ein Spiegel unserer Gesellschaft. Und sie ist politisch.

 

Broschur, 224 Seiten, ISBN 978-3-7499-0114-2, HarperCollins

18,00 €

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Richard Powers, Erstaunen

Auf der Shortlist für den Booker Prize 2021 und nominiert für den National Book Award - der neue Roman von Richard Powers über die Frage, die alle berührt: Wie kann eine Familie in einer unberechenbaren Welt überleben, ohne zu zerbrechen?

Vater und Sohn allein: Der hochbegabte Robbie mit Asperger-Zügen kann den Tod der Mutter nicht verwinden. In der Schule unverstanden, will er die Mission seiner Mutter vollenden: Er malt Plakate, demonstriert auf den Stufen des Kapitols, um die Natur zu retten. Der verzweifelte junge Vater will ihm mit ungestümer Liebe alles geben. Als Astrobiologe sind ihm die Sterne nah, und auf Wanderungen entdecken sie, dass die Wunder vor ihren Füßen liegen und sie einander brauchen. Doch was geschieht, wenn die Welt schneller endet, als unsere Zukunft beginnt?
Mit unvergesslichen Bildern taucht der Roman tief in das Innenleben von Vater und Sohn. Richard Powers erzählt in seinem Roman "Erstaunen" von den Rätseln, die jede Familie bewegen.
"Ein erschütterndes Meisterwerk" (Beth Coates, Vintage). - Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié.

Hardcover mit Schutzumschlag, 320 Seiten, ISBN 978-3-10-397109-5, S. Fischer

Powers, Erstaunen

24,00 €

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Norman Davies: Ins Unbekannte. Eine Weltreise in die Geschichte

Eine Reise um die Welt: Welche Geschichte wohnt den Orten inne?

 

Ob in Baku, Singapur oder Cornwall, auf Haiti oder Neuseeland: Jeder Ort hat seine Geschichte, oft unerwartet, ungewöhnlich oder völlig unbekannt. Der renommierte Historiker Norman Davies hat sich auf die Suche nach diesen Geschichten gemacht. Sein Buch "Ins Unbekannte" ist ein Reisebericht der besonderen Art: eine Weltreise in die Vergangenheit, eine historische Spurensuche. Im Alter von 73 Jahren reist Davies von der südlichsten Spitze der Südseeinseln bis zum Nordkap einmal rund um den Globus. So entstand ein sehr persönliches Reisetagebuch, das gleichzeitig ein Füllhorn an historischem Wissen und überraschenden Fakten bereithält.

 

 

Ein Buch voller Wunder und ein Schatz an Geschichten

 

Norman Davies sieht die Welt als Ganzes. Er berichtet nicht nur von seinen Reiseerlebnissen, sondern unternimmt auch einen Exkurs in die jeweilige Landesgeschichte: zum Beispiel zu den Ursprüngen von Texas, die zwischen Comanchen, Chicanos und Siedlern liegen, oder nach Singapura, der Inselstadt der Tiger und Löwen.

Zum Reisen gehört mehr als der bloße Ortswechsel von A nach B das zeigt Norman Davies in diesem einzigartigen Reisebuch auf inspirierende Weise!

Aus dem Englischen von Tobias Gabel und Jörn Pinnow.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, schön gebunden, 896 Seiten, ISBN 978-3-8062-4114-3, wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft

Davies, Ins Unbekannte

39,95 €

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Annette Roeder / Olaf Hajek, Olaf Hajeks Buch vom Gemüse

Ein außergewöhnliches Buch über das Gemüse: Von der Aubergine bis zur Zwiebel

Dieser meisterhaft illustrierte Gemüsegarten macht selbst die heikelsten Esser neugierig darauf zu erfahren - und auch zu kosten -, was auf ihren Tellern liegt.

Zwar legen immer mehr Familien Wert auf lokale und biologische Ernährung, doch gleichzeitig wissen in Zeiten von Fast Food und Convenience Food auch immer weniger Kinder, was dieses Gemüse eigentlich ist, das aus Tiefkühltruhen, Dosen oder Gläsern den Weg auf ihre Teller findet. Das soll dieses Buch ändern! In "Olaf Hajeks Buch vom Gemüse" werden siebzehn verschiedene Gemüsearten vorgestellt. Ebenso wie in seinem erfolgreichen Bilderbuch "Olaf Hajeks Buch der Blumen" werden auch hier seine fantasievoll-wundersamen Gemüseporträts von interessanten und erhellenden Texten begleitet. Sie erzählen davon, wann, wo und wie die Gemüse in ihrer natürlichen Umgebung wachsen und warum es gesund ist, sie zu essen. Kinder lernen, welche Teile der Pflanzen essbar sind – und dass der Blumenkohl eigentlich eine Blüte, der Kürbis eine Frucht und die Karotte eine Wurzel ist. Botanische Informationen stehen neben historisch Wissenswertem und nicht nur Kinder werden dabei Aha-Erlebnisse erfahren.

Die Kunst von Hajek ist voller Leben, bevölkert von Insekten, Vögeln, Früchten und märchenhaften Figuren, die die Einzigartigkeit der Natur veranschaulichen. Ein Augenschmaus für alle Sinne für Kinder und die Fans von Olaf Hajek.

Dieses Buch wird klimaneutral produziert.

 

Hardcover, 40 Seiten, ISBN 978-3-7913-7477-2, Prestel

Roeder / Hajek: Olaf Hajeks Buch vom Gemüse

22,00 €

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Ingeborg Schober, Die Zukunft war gestern. Essays, Gespräche und Reportagen. Hrsg. von Gabriele Werth

Ende der 60er Jahre, als der Musikjournalismus noch in den Kinderschuhen steckte und von Männern dominiert war, profilierte sich Ingeborg Schober (1947–2010) als erste Rockmusikjournalistin der Bundesrepublik.
In der Münchner Szene zu Hause, verfasste sie vor allem in den 70er und 80er Jahren Artikel für Sounds, Musikexpress und Rock Session; reiste dafür nach London, Amsterdam, Tokio und Atlanta.
Stets an experimentellen Klängen interessiert, begleitete Schober die deutsche Rockszene um Amon Düül und weitere "Krautrocker", entdeckte früh die Avantgarde-Musiker Can und Elektronikpioniere wie Neu!, Kraftwerk und Michael Rother.
Mit ihrer authentischen, unterhaltenden sowie faktenreichen Schreibe bereitete sie hierzulande den Weg für New Wave-Künstler*innen wie Talking Heads, XTC, Human League und Ultravox.
Die Herausgeberin Gabriele Werth ediert in "Die Zukunft war gestern" eine Reihe von Schobers herausragenden und bis heute relevanten Texten. Ingeborg Schober wird nach wie vor von zahlreichen Musiker*innen geschätzt und von ihren Fans verehrt. Darüber hinaus ist sie ein wichtiges Vorbild für Autor*innen im heutigen Musikjournalismus und der Popliteratur.

 

Hardcover, 400 Seiten, ISBN 978-3-945715-79-6, Reiffer

Schober, Die Zukunft war gestern

24,00 €

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52 kleine & große Eskapaden in und um Halle und Leipzig. Ab nach draußen!

Abstecher. Ausflüge. Miniurlaube.
Ob wandern, radeln, paddeln oder in aller Ruhe die Natur genießen: 52 kleine und große Eskapaden machen Lust, die schönsten Ecken in und um Halle und Leipzig zu entdecken. Für wenige Stunden, einen Tag oder ein Wochenende – unwiderstehliche Ausflüge ins Grüne warten. Seen sammeln, den Sternen folgen oder in der Tieflandbucht Berge erklimmen – es ist so einfach, mehr zu erleben als das Bekannte. Also ab nach draußen!

 

Softcover, 232 Seiten, ISBN 978-3-7701-8074-5, DuMont Reiseverlag

52 kleine & große Eskapaden in und um Halle und Leipzig

16,95 €

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52 kleine & große Eskapaden in Deutschland. Wochenenden am Wasser. Ab nach draußen!

Ab ans Wasser: Ob zum Baden, Paddeln, Wandern oder Relaxen - diese 25 Eskapaden führen zu den schönsten Plätzen an Seen, Flüssen und am Meer in Deutschland. Allein, mit Freunden oder der Familie - unwiderstehliche Miniurlaube warten. Auf eine Insel wandern, im Vulkankrater schwimmen oder eine Wasserhöhle erkunden - es ist ganz einfach, mehr zu erleben als das Bekannte. Also ab nach draußen!

 

Softcover, 240 Seiten, ISBN 978-3-616-11021-9, DuMont Reiseverlag

52 kleine & große Eskapaden in Deutschland. Wochenenden am Wasser

20,00 €

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Johny Pitts, Afropäisch. Eine Reise durch das schwarze Europa.

"Und wo kommst du eigentlich her?" Viele schwarze Europäer kennen diese Frage, denn in den Köpfen mancher ist das noch immer ein Gegensatz – schwarz sein und Europäer sein. Dabei gibt es längst eine gelebte afropäische Kultur. Um sie zu erkunden, bereist Johny Pitts die Metropolen des Kontinents. In Paris folgt er den Spuren James Baldwins, in Berlin trifft er ghanaische Rastafarians, in Moskau besucht er die einstige Patrice-Lumumba-Universität. Nicht nur in französischen Banlieues und Favelas am Rande Lissabons wird deutlich, dass Europas multikulturelle Gegenwart nach wie vor von seiner kolonialen Vergangenheit gezeichnet ist. Rassismus und Armut sind Teil des Alltags vieler schwarzer Europäer.

Meisterhaft verknüpft Pitts Reportage und literarischen Essay zu einem zeitgenössischen Porträt eines Weltteils auf der Suche nach seiner postkolonialen Identität. Pitts erzählt von afropäischen Schriftstellern wie Dumas dem Älteren und Puschkin, von Musikern, Aktivisten, Restaurantbesitzern oder einfachen Arbeitern. Er zeigt, wie sehr sie die Gesellschaften und die Kultur dieses Kontinents geprägt haben und prägen. Ein so einfühlsames wie aktuelles Buch, das den Blick auf Europa verändert.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, 461 Seiten, ISBN 978-3-518-42941-9, Suhrkamp

Johny Pitts, Afropäisch

26,00 €

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Minouche Shafik, Was wir einander schulden. Ein Gesellschaftsvertrag für das 21. Jahrhundert.

Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben?
In Deutschland genau wie in den USA oder in den sogenannten Entwicklungsländern ist das Gefühl der ungerechten Verteilung allgegenwärtig. Die Einkommensschwachen fühlen sich abgehängt, die Wohlhabenden meinen, die Arbeitsunwilligen finanzieren zu müssen, die Alten fühlen sich von den Jungen im Stich gelassen, die Jungen glauben, sie müssten die ältere Generation finanzieren, und sehen sich vom Abstieg bedroht.
Wir brauchen einen neuen Gesellschaftsvertrag. Einen, der sich unserer sich immer schneller verändernden Gesellschaft anpasst, der auf demografische, politische und wirtschaftliche Umwälzungen reagiert. Wie so ein neuer Gesellschaftsvertrag aussehen könnte, beschreibt Minouche Shafik in diesem Buch.

 

22,00 €

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Uwe Wittstock, Februar 33. Der Winter der Literatur

Es ging rasend schnell. Der Februar 1933 war der Monat, in dem sich auch für die Schriftsteller in Deutschland alles entschied. Uwe Wittstock erzählt die Chronik eines angekündigten und doch nicht für möglich gehaltenen Todes. Von Tag zu Tag verfolgt er, wie das glanzvolle literarische Leben der Weimarer Zeit in wenigen Wochen einem langen Winter wich und sich das Netz für Thomas Mann und Bertolt Brecht, für Else Lasker-Schüler, Alfred Döblin und viele andere immer fester zuzog.
Montag, 30. Januar. Joseph Roth will die Nachrichten, die der Tag bringen wird, nicht mehr in Berlin abwarten. Schon früh morgens fährt er zum Bahnhof und nimmt den Zug nach Paris. Thomas Mann in München derweil kümmert sich die kommenden zehn Tage kaum um Politik, dafür umso mehr um seinen Vortrag über Richard Wagner. Immer ganz dicht an den Menschen, entfaltet Uwe Wittstock ein Mosaik der bedrohlichen Ereignisse unmittelbar nach Hitlers «Machtergreifung», die auch für die Literaten in Deutschland in die Katastrophe führten. Er vergegenwärtigt die Atmosphäre dieser Tage, die von Angst und Selbsttäuschung unter den Schriftstellern, von Passivität bei den einen und Entschlossenheit bei den anderen gezeichnet ist. Wer schmiegt sich den neuen Machthabern an, wer muss um sein Leben fürchten und fliehen? Auf der Grundlage von teils unveröffentlichtem Archivmaterial entsteht ein ungeheuer dichtes Bild einer ungeheuren Zeit.

24,00 €

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Bettina Hesse: Die Philosophie des Singens

Die Stimme ist unser ureigenes Instrument, und wir haben sie jederzeit bei uns. Sie steht im Zentrum einer Philosophie des Singens, wenn wir uns fragen: Was ist Singen überhaupt? Ist es künstlerischer Ausdruck, Spiegel der Seele oder ein politischer Akt? Was bedeuten cantabile, parlando oder die ganze Stimme, und was können wir für sie tun? Wie singen Tiere? Reicht der Gesang auch bis in die Stille? Welche Rolle spielt er in Nietzsches Philosophie? Und ist es ein Unterschied, gemeinsam im Kneipen- oder Kirchenchor zu singen oder alleine unter der Dusche?
21 Autor*innen schreiben über philosophische, poetische und praktische Aspekte einer Kulturtechnik, die immer auch Teil unseres ganz natürlichen Ausdrucks ist. Seit dem Orpheus-Mythos hat das Singen die Philosophie und Literatur geprägt – und tut es noch heute.

Herausgeberin und Autorin Bettina Hesse singt seit vielen Jahren. Und auch alle Autor*innen, die in diesem Band zu Wort kommen, haben Spaß am Singen, als Philosoph*innen und Literat*innen, als Chorleiter*innen und Sänger*innen, mit Stimmperformance und Weltmusik, auf der Bühne, in der Natur, in der Liturgie oder Musiktherapie, selbst im Duett mit Bienen.

 

Hardcover, 272 Seiten, ISBN 978-3-938539-55-2, Mairisch Verlag

Bettina Hesse: Die Philosophie des Singens

22,00 €

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Produktname

In seiner spannenden, unterhaltsamen und informativen Sammlung von Briefen führt uns Simon Sebag Montefiore durch Jahrtausende der Menschheitsgeschichte. Er lässt die großen Persönlichkeiten in Kultur und Politik, aber auch die ›einfachen Menschen‹ in ihren glanzvollen und dunklen Stunden gegenwärtig werden: eine einzigartige, kurzweilig zu lesende Weltgeschichte in Briefen von der Antike bis in die unmittelbare Gegenwart.
Der Bogen dieser Anthologie ist weit gespannt: Sie gewährt Einblicke in faszinierende Lebensgeschichten, ob nun mit den Augen eines Genies (Michelangelo), eines Ungeheuers (Stalin) oder Durchschnittsmenschen – es sind Briefe aus den unterschiedlichsten Kulturen und Traditionen vieler Länder und Epochen. Ihre Themen kreisen um Kämpfe um Rechte (Mandela) und Befehle zu unsagbaren Verbrechen (Mao). Doch auch die großen Liebesbriefe (Katharina die Große, Anais Nin) und Abschiedsbriefe (Hadrian, Churchill, Lucrezia Borgia) sowie die Machtbekundungen von Kaiserinnen, Schauspielerinnen, Komponisten und Dichtern fehlen nicht. Ein hinreißendes Lesebuch, das uns bereichert, indem es uns tiefe zeitlose Einblicke in das Menschlich-Allzumenschliche gewährt, vor allem auch eine Ermutigung an uns alle, inspiriert von der Lektüre dieser Briefe, selber einmal wieder zur Feder zu greifen.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, schön gebunden, 368 Seiten, 978-3-608-98353-1, Klett-Cotta

Simon Sebag Montefiore: Geschichte schreiben. Briefe, die die welt veränderten

24,00 €

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Mahmoud Dabdoub / Andreas Koslowski / Armin Kühne: Menschenleer. Leipzig - Fotos einer Stadt im Lockdown

Ein Bildband über Leipzig – jeder Fotograf möchte am liebsten die Besonderheiten der Stadt in Szene setzen. Das ist zum einen die Architektur, sehenswerte Gebäude aus mehreren Jahrhunderten – aber auch die Lebendigkeit und Lebensfreude. Meisten stört es beim Fotografieren, wenn Busse, Bahnen oder Autos den Blick auf die denkmalgeschützten Objekte der Begierde verstellen. Im Frühjahr 2020 war alles anders. Aus dem traurig-dramatischen Anlass, der Corona-Pandemie, gab es den möglicherweise einmaligen Moment, die Stadt in Erstarrung zu erleben – es fehlen die Menschen. Die Fotos in diesem Band erzeugen eine stille Faszination.

 

Hardcover, 96 Seiten, ISBN 978-3-95415-110-3, Passage-Verlag

Mahmoud Dabdoub / Andreas Koslowski / Armin Kühne: Menschenleer. Leipzig - Fotos einer Stadt im Lockdown

24,50 €

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Siegfried Lokatis, Leipziger Inselplakate

Hier sind sie endlich alle beisammen zu sehen, die beliebten, vielfach ausgestellten Inselbuchplakate aus Leipzig, die den thematischen Reichtum und die ornamentale Kraft der schönsten aller Buchreihen entfalten. Für alle Freunde der Inselbücherei, die nicht den Platz für alle 36 Plakate fanden und sich schwer zwischen ihnen entscheiden konnten.

 

Leinen mit Schutzumschlag, schön gebunden, 92 Seiten, ISBN 978-3-95817-057-5, Edition Hamouda

Siegfried Lokatis, Leipziger Inselplakate

36,00 €

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Stadtgeschichtliches Museum Leipzig (Hrsg.): Uns einst die Liebe zum Buch. Jüdische Verleger in Leipzig (1815-1838)

Seit dem 18. Jahrhundert zählt Leipzig zu den bedeutendsten Messe- und Verlagsstädten in Deutschland. Obwohl nur eine Minderheit in der Buchbranche, waren ab Mitte des 19. Jahrhunderts auch jüdische Verleger, Autor*innen und Künstler*innen an diesem Erfolg beteiligt, darunter Henri Hinrichsen (Edition Peters) oder Kurt Wolff. Viele andere sind heute fast vergessen. Wichtige Publikationen des liberalen Judentums entstanden um 1850 dank spezialisierter Verlagshäuser und Druckereien in Leipzig. Jüdische Verleger waren vor allem Anfang des 20. Jahrhunderts vielseitig aktiv: Ihre Publikationen reichten von religiösen Schriften über die berühmten Notendrucke der Edition Peters bis zu wissenschaftlichen Werken, Stadtplänen und Zeitschriften oder Künstlerbüchern der Moderne.
Zu den vorgestellten Verlagen zählen der Anton J. Benjamin Musikverlag, die Hebräische Buchhandlung M. W. Kaufmann, die Sortiments- und Antiquariatsbuchhandlung Gustav Fock, die Akademische Verlagsgesellschaft sowie die wissenschaftliche Antiquariatsbuchhandlung List & Francke. Der Buchhändler Schussheim richtete sich mit einem Stadtplan sowie einem Lesezirkel an ein breites Publikum.
Broschur, 164 Seiten, ISBN 978-3-95565-460-3, Hentrich & Hentrich
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig (Hrsg.): Uns einst die Liebe zum Buch. Jüdische Verleger in Leipzig (1815-1838)

17,90 €

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Jürgen Kaube, Hegels Welt

Durch keinen anderen Denker lernt man so gut kennen, was auch die "Sattelzeit" genannt wurde: der Übergang des alten Europa in die moderne Gesellschaft. Ob Aufklärung, die Herrschaft Napoleons oder die Befreiungskriege, ob Industrialisierung, Vormärz oder die großen Entdeckungen – die Welt ändert sich während der Lebensjahrzehnte Georg Wilhelm Friedrich Hegels von Grund auf. Und zwar durch Ideen, die zu Revolutionen führten: politische, industrielle, ästhetische und pädagogische. Nicht umsonst hat Hegel von der Philosophie verlangt, ihre eigene Zeit auf den Begriff zu bringen; nicht ewige Wahrheiten, nicht den Grund allen Seins, sondern die eigene Zeit in Gedanken. Jürgen Kaube erzählt Hegels Leben, erläutert sein Werk und zeigt, wie jene epochalen Umbrüche zum Versuch einer letzten Revolution führen: der des Denkens.
Hegel wirkte unter anderem in Jena, dem intellektuellen Zentrum der Klassik mit inspirierender Nähe zu Schiller und Goethe, die er kannte wie die anderen Großen seiner Zeit. Als begnadeter Polemiker stritt er gern, etwa mit den Romantikern; als allseits Interessierter nahm er alles Neue auf. Aber auch dem Persönlichen schenkt Kaube alle Aufmerksamkeit: dem unehelichen Sohn Hegels etwa, der in Indonesien am Tropenfieber starb, oder Hegels Schwester, die an der republikanischen Verschwörung in Württemberg mittat. – Eine faszinierende Biographie – und eine Zeit, in der sich die Welt, unsere Welt, neu formierte. Letzteres lässt dieses Buch auch zu unserer Gegenwart sprechen.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, schön gebunden, 592 Seiten, 978-3-87134-805-1, Rowohlt Verlag Berlin

Jürgen Kaube, Hegels Welt

28,00 €

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Take Me to the Lakes. Leipzig Edition

Mit der "Take Me to the Lakes – Leipzig Edition" lassen wir den Sommer Revue passieren: Vom Leipziger Zentrum ausgehend, präsentieren wir unsere Lieblingsbadestellen, die größtenteils an Gewässern liegen, die aus ehemaligen Kiesgruben und Steinbrüchen entstanden sind. Im Sommer 2019 haben wir die Region erkundet und präsentieren eine Auswahl von 50 Gewässern. Überrascht hat uns die Vielfalt der Fleckchen: Oft fühlten sich die einzelnen Seen nach weiter Ferne an – und lagen doch kurz vor den Toren der Stadt. Ob eiskalte, tiefblaue Seen in ehemaligen Steinbrüchen, schattige grüne Oasen mit Südseeflair oder weitläufige Seen, an deren Horizont man sich verlieren kann – die Vielfalt der Badeplätze war eine Freude. Mit zahlreichen Fotos.

 

 

Softcover, 296 Seiten, 978-3-947747-03-0, The Gentle Temper

Take Me to the Lakes. Leipzig Edition

19,90 €

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Andreas Platthaus: Lyonel Feininger. Porträt eines Lebens

Er prägte das von Walter Gropius gegründete Bauhaus, dem er als einziger Meister vom ersten bis zum letzten Tag angehörte – von 1919 bis zur Auflösung durch die Nationalsozialisten 1933 –, wie kaum ein Zweiter. Mit seinen Freunden Paul Klee und Wassily Kandinsky revolutionierte er die Kunst. Später wurde er so populär und von der Alltagskultur eingemeindet, dass man Bilder von ihm als Plakate bei einem großen schwedischen Möbelhaus kaufen konnte: Lyonel Feininger. 1871 in New York geboren, hielt er sich von seinem siebzehnten Lebensjahr an fast ein halbes Jahrhundert lang in Deutschland auf. Den Großteil dieser Zeit verbrachte er in Berlin, wo sich auch die rätselhaftesten Episoden seines Lebens abspielten. Warum blieb er, obwohl als "feindlicher Ausländer" registriert, während des Ersten Weltkriegs? Und warum verließ er, obwohl mit einer Jüdin verheiratet und Vater dreier Söhne, Nazi-Deutschland erst 1937? In der Persönlichkeit des Malers spiegelt sich das Dilemma einer doppelten Exil-Existenz im 20. Jahrhundert.
Andreas Platthaus, der für dieses Buch zahlreiche Archivbestände auswerten konnte, erzählt das Leben eines Mannes, der sich im steten Zwiespalt zwischen amerikanischem und deutschem Selbstverständnis befand.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, schön gebunden, 448 Seiten, 978-3-7371-0116-5, Rowohlt Verlag

Andreas Platthaus: Lyonel Feininger. Porträt eines Lebens

28,00 €

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KATAPULT-Verlag / Benjamin Walter / Sebastian Wolter (Hrsg.), Wie man illegal einen Wald pflanzt

Einen Wald pflanzen ist kompliziert und teuer? Auf keinen Fall! Wir zeigen, wie man mit etwas Zeit und Handarbeit einen Wald ohne Geld und ohne eigenes Grundstück pflanzt – legal oder illegal, aber auf jeden Fall zu Recht!

In diesem Buch erklären wir anhand von KATAPULT-Grafiken und Illustrationen, wie Bäume und Wälder gepflanzt werden, aber auch, wie Baumarten überhaupt aussehen, wie ihr sie unterscheiden könnt, wie eine Buchecker funktioniert und warum eine Birke sogar in der Dachrinne wachsen kann, aber eine Eiche nicht.

 

Softcover, 180 Seiten, ISBN 978-3-948923-18-1, KATAPULT-Verlag

KATAPULT-Verlag / Benjamin Walter / Sebastian Wolter (Hrsg.), Wie man illegal einen Wald pflanzt

18,00 €

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Ronald D. Gerste, Die Heilung der Welt. Das Goldene Zeitalter der Medizin 1840-1914

Acht dramatische Jahrzehnte und der Kampf gegen Seuchen, Schmerz und Tod

Anschaulich und lebensnah erzählt Ronald D. Gerste die umwälzenden Ereignisse und wissenschaftlichen Entwicklungen in der erstaunlich dynamischen Zeit von 1840 bis 1914, in der die Medizin ungeahnte Fortschritte machte: ein packendes Porträt einer entfesselten Epoche, die Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik revolutionierte – mit bleibenden Folgen bis in unsere Gegenwart.

Die außergewöhnlich dramatischen Jahrzehnte zwischen 1840 und 1918 markieren eine Wendezeit, die bis heute unser Dasein und Leben prägen. Innerhalb dieser Jahre entwickelte sich die moderne Medizin und veränderte das Verhältnis des Menschen zu seinem Körper und dessen Leiden nachhaltig. Heilungserfolge wurden möglich, an die bisher nicht zu denken gewesen war, und schufen die Grundlage unseres heutigen Lebens. Es waren Forscher, Mediziner und Ärzte wie Koch, Semmelweis und Morton, die unsere Moderne begründeten. Diese Pioniere der Gegenwart zu begleiten heißt auch, sich auf eine Zeitreise in eine atemberaubende Epoche zu begeben – in der die Eisenbahn und das Dampfschiff den Menschen zu fernen Horizonten brachten, in der die Welt wahrhaft globalisiert wurde und in der neue Gedanken und Überzeugungen zu Umbruch und Revolution führten. Doch der Mensch bleibt der Mensch und die Natur lässt sich nicht endgültig bezwingen: Am Ende der hoffnungsvollen Epoche stehen eine von Staatsmännern geschaffene Katastrophe und, fast wie ein tragisches Nachwort zur Saga der Triumphe, eine von Viren verursachte Pandemie: die Spanische Grippe.

 

 

Hardcover mit Schutzumschlag, schön gebunden, 400 Seiten, ISBN 978-3-608-98409-5, Klett-Cotta

Ronald D. Gerste, Die Heilung der Welt. Das Goldene Zeitalter der Medizin 1840-1914

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