Henry Gee, Eine (sehr) kurze Geschichte des Lebens

Der langjährige Nature-Chefredakteur Henry Gee erzählt die Geschichte des Lebens: Sein Buch versammelt das Wichtigste über unsere Existenz in den letzten 4,6 Milliarden Jahre auf 224 mitreißenden und höchst überraschenden Seiten. 

 

Dieses Buch macht die komplexe Entstehung des Lebens auf unserem Planeten erstmals für alle verständlich. Dabei stand das Leben auf der Erde schon mehrfach kurz vor der Auslöschung. Es gab zwei Millionen Jahre dauernde Vulkanausbrüche und mehrfach schwere Asteroideneinschläge. Katastrophen, ohne die allerdings etwa die Ausbreitung der Säugetiere nicht möglich gewesen wäre. 

Henry Gee schildert unterhaltsam und anschaulich, wie sich das Leben immer wieder durchsetzte: Schwämme filterten 400 Millionen Jahre lang das Meereswasser, bis das Meer bewohnbar war, und langwierige 20 Millionen Jahren brauchten die Pflanzen, um sich auch an der toxischen Erdoberfläche etablieren zu können. Am Ende steht die Erkenntnis: Das Leben findet immer einen Weg. - Aus dem Englischen von Alexander Weber.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, 304 Seiten, ISBN 978-3-455-01221-7, Hoffmann und Campe

Gee, Eine (sehr) kurze Geschichte des Lebens

20,00 €

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Richard Powers, Erstaunen

Auf der Shortlist für den Booker Prize 2021 und nominiert für den National Book Award - der neue Roman von Richard Powers über die Frage, die alle berührt: Wie kann eine Familie in einer unberechenbaren Welt überleben, ohne zu zerbrechen?

Vater und Sohn allein: Der hochbegabte Robbie mit Asperger-Zügen kann den Tod der Mutter nicht verwinden. In der Schule unverstanden, will er die Mission seiner Mutter vollenden: Er malt Plakate, demonstriert auf den Stufen des Kapitols, um die Natur zu retten. Der verzweifelte junge Vater will ihm mit ungestümer Liebe alles geben. Als Astrobiologe sind ihm die Sterne nah, und auf Wanderungen entdecken sie, dass die Wunder vor ihren Füßen liegen und sie einander brauchen. Doch was geschieht, wenn die Welt schneller endet, als unsere Zukunft beginnt?
Mit unvergesslichen Bildern taucht der Roman tief in das Innenleben von Vater und Sohn. Richard Powers erzählt in seinem Roman "Erstaunen" von den Rätseln, die jede Familie bewegen.
"Ein erschütterndes Meisterwerk" (Beth Coates, Vintage). - Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié.

Hardcover mit Schutzumschlag, 320 Seiten, ISBN 978-3-10-397109-5, S. Fischer

Powers, Erstaunen

24,00 €

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Norman Davies: Ins Unbekannte. Eine Weltreise in die Geschichte

Eine Reise um die Welt: Welche Geschichte wohnt den Orten inne?

 

Ob in Baku, Singapur oder Cornwall, auf Haiti oder Neuseeland: Jeder Ort hat seine Geschichte, oft unerwartet, ungewöhnlich oder völlig unbekannt. Der renommierte Historiker Norman Davies hat sich auf die Suche nach diesen Geschichten gemacht. Sein Buch "Ins Unbekannte" ist ein Reisebericht der besonderen Art: eine Weltreise in die Vergangenheit, eine historische Spurensuche. Im Alter von 73 Jahren reist Davies von der südlichsten Spitze der Südseeinseln bis zum Nordkap einmal rund um den Globus. So entstand ein sehr persönliches Reisetagebuch, das gleichzeitig ein Füllhorn an historischem Wissen und überraschenden Fakten bereithält.

 

 

Ein Buch voller Wunder und ein Schatz an Geschichten

 

Norman Davies sieht die Welt als Ganzes. Er berichtet nicht nur von seinen Reiseerlebnissen, sondern unternimmt auch einen Exkurs in die jeweilige Landesgeschichte: zum Beispiel zu den Ursprüngen von Texas, die zwischen Comanchen, Chicanos und Siedlern liegen, oder nach Singapura, der Inselstadt der Tiger und Löwen.

Zum Reisen gehört mehr als der bloße Ortswechsel von A nach B das zeigt Norman Davies in diesem einzigartigen Reisebuch auf inspirierende Weise!

Aus dem Englischen von Tobias Gabel und Jörn Pinnow.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, schön gebunden, 896 Seiten, ISBN 978-3-8062-4114-3, wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft

Davies, Ins Unbekannte

39,95 €

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Annette Roeder / Olaf Hajek, Olaf Hajeks Buch vom Gemüse

Ein außergewöhnliches Buch über das Gemüse: Von der Aubergine bis zur Zwiebel

Dieser meisterhaft illustrierte Gemüsegarten macht selbst die heikelsten Esser neugierig darauf zu erfahren - und auch zu kosten -, was auf ihren Tellern liegt.

Zwar legen immer mehr Familien Wert auf lokale und biologische Ernährung, doch gleichzeitig wissen in Zeiten von Fast Food und Convenience Food auch immer weniger Kinder, was dieses Gemüse eigentlich ist, das aus Tiefkühltruhen, Dosen oder Gläsern den Weg auf ihre Teller findet. Das soll dieses Buch ändern! In "Olaf Hajeks Buch vom Gemüse" werden siebzehn verschiedene Gemüsearten vorgestellt. Ebenso wie in seinem erfolgreichen Bilderbuch "Olaf Hajeks Buch der Blumen" werden auch hier seine fantasievoll-wundersamen Gemüseporträts von interessanten und erhellenden Texten begleitet. Sie erzählen davon, wann, wo und wie die Gemüse in ihrer natürlichen Umgebung wachsen und warum es gesund ist, sie zu essen. Kinder lernen, welche Teile der Pflanzen essbar sind – und dass der Blumenkohl eigentlich eine Blüte, der Kürbis eine Frucht und die Karotte eine Wurzel ist. Botanische Informationen stehen neben historisch Wissenswertem und nicht nur Kinder werden dabei Aha-Erlebnisse erfahren.

Die Kunst von Hajek ist voller Leben, bevölkert von Insekten, Vögeln, Früchten und märchenhaften Figuren, die die Einzigartigkeit der Natur veranschaulichen. Ein Augenschmaus für alle Sinne für Kinder und die Fans von Olaf Hajek.

Dieses Buch wird klimaneutral produziert.

 

Hardcover, 40 Seiten, ISBN 978-3-7913-7477-2, Prestel

Roeder / Hajek: Olaf Hajeks Buch vom Gemüse

22,00 €

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Ingeborg Schober, Die Zukunft war gestern. Essays, Gespräche und Reportagen. Hrsg. von Gabriele Werth

Ende der 60er Jahre, als der Musikjournalismus noch in den Kinderschuhen steckte und von Männern dominiert war, profilierte sich Ingeborg Schober (1947–2010) als erste Rockmusikjournalistin der Bundesrepublik.
In der Münchner Szene zu Hause, verfasste sie vor allem in den 70er und 80er Jahren Artikel für Sounds, Musikexpress und Rock Session; reiste dafür nach London, Amsterdam, Tokio und Atlanta.
Stets an experimentellen Klängen interessiert, begleitete Schober die deutsche Rockszene um Amon Düül und weitere "Krautrocker", entdeckte früh die Avantgarde-Musiker Can und Elektronikpioniere wie Neu!, Kraftwerk und Michael Rother.
Mit ihrer authentischen, unterhaltenden sowie faktenreichen Schreibe bereitete sie hierzulande den Weg für New Wave-Künstler*innen wie Talking Heads, XTC, Human League und Ultravox.
Die Herausgeberin Gabriele Werth ediert in "Die Zukunft war gestern" eine Reihe von Schobers herausragenden und bis heute relevanten Texten. Ingeborg Schober wird nach wie vor von zahlreichen Musiker*innen geschätzt und von ihren Fans verehrt. Darüber hinaus ist sie ein wichtiges Vorbild für Autor*innen im heutigen Musikjournalismus und der Popliteratur.

 

Hardcover, 400 Seiten, ISBN 978-3-945715-79-6, Reiffer

Schober, Die Zukunft war gestern

24,00 €

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52 kleine & große Eskapaden in und um Halle und Leipzig. Ab nach draußen!

Abstecher. Ausflüge. Miniurlaube.
Ob wandern, radeln, paddeln oder in aller Ruhe die Natur genießen: 52 kleine und große Eskapaden machen Lust, die schönsten Ecken in und um Halle und Leipzig zu entdecken. Für wenige Stunden, einen Tag oder ein Wochenende – unwiderstehliche Ausflüge ins Grüne warten. Seen sammeln, den Sternen folgen oder in der Tieflandbucht Berge erklimmen – es ist so einfach, mehr zu erleben als das Bekannte. Also ab nach draußen!

 

Softcover, 232 Seiten, ISBN 978-3-7701-8074-5, DuMont Reiseverlag

52 kleine & große Eskapaden in und um Halle und Leipzig

16,95 €

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52 kleine & große Eskapaden in Deutschland. Wochenenden am Wasser. Ab nach draußen!

Ab ans Wasser: Ob zum Baden, Paddeln, Wandern oder Relaxen - diese 25 Eskapaden führen zu den schönsten Plätzen an Seen, Flüssen und am Meer in Deutschland. Allein, mit Freunden oder der Familie - unwiderstehliche Miniurlaube warten. Auf eine Insel wandern, im Vulkankrater schwimmen oder eine Wasserhöhle erkunden - es ist ganz einfach, mehr zu erleben als das Bekannte. Also ab nach draußen!

 

Softcover, 240 Seiten, ISBN 978-3-616-11021-9, DuMont Reiseverlag

52 kleine & große Eskapaden in Deutschland. Wochenenden am Wasser

20,00 €

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Johny Pitts, Afropäisch. Eine Reise durch das schwarze Europa.

"Und wo kommst du eigentlich her?" Viele schwarze Europäer kennen diese Frage, denn in den Köpfen mancher ist das noch immer ein Gegensatz – schwarz sein und Europäer sein. Dabei gibt es längst eine gelebte afropäische Kultur. Um sie zu erkunden, bereist Johny Pitts die Metropolen des Kontinents. In Paris folgt er den Spuren James Baldwins, in Berlin trifft er ghanaische Rastafarians, in Moskau besucht er die einstige Patrice-Lumumba-Universität. Nicht nur in französischen Banlieues und Favelas am Rande Lissabons wird deutlich, dass Europas multikulturelle Gegenwart nach wie vor von seiner kolonialen Vergangenheit gezeichnet ist. Rassismus und Armut sind Teil des Alltags vieler schwarzer Europäer.

Meisterhaft verknüpft Pitts Reportage und literarischen Essay zu einem zeitgenössischen Porträt eines Weltteils auf der Suche nach seiner postkolonialen Identität. Pitts erzählt von afropäischen Schriftstellern wie Dumas dem Älteren und Puschkin, von Musikern, Aktivisten, Restaurantbesitzern oder einfachen Arbeitern. Er zeigt, wie sehr sie die Gesellschaften und die Kultur dieses Kontinents geprägt haben und prägen. Ein so einfühlsames wie aktuelles Buch, das den Blick auf Europa verändert.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, 461 Seiten, ISBN 978-3-518-42941-9, Suhrkamp

Johny Pitts, Afropäisch

26,00 €

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Bettina Hesse: Die Philosophie des Singens

Die Stimme ist unser ureigenes Instrument, und wir haben sie jederzeit bei uns. Sie steht im Zentrum einer Philosophie des Singens, wenn wir uns fragen: Was ist Singen überhaupt? Ist es künstlerischer Ausdruck, Spiegel der Seele oder ein politischer Akt? Was bedeuten cantabile, parlando oder die ganze Stimme, und was können wir für sie tun? Wie singen Tiere? Reicht der Gesang auch bis in die Stille? Welche Rolle spielt er in Nietzsches Philosophie? Und ist es ein Unterschied, gemeinsam im Kneipen- oder Kirchenchor zu singen oder alleine unter der Dusche?
21 Autor*innen schreiben über philosophische, poetische und praktische Aspekte einer Kulturtechnik, die immer auch Teil unseres ganz natürlichen Ausdrucks ist. Seit dem Orpheus-Mythos hat das Singen die Philosophie und Literatur geprägt – und tut es noch heute.

Herausgeberin und Autorin Bettina Hesse singt seit vielen Jahren. Und auch alle Autor*innen, die in diesem Band zu Wort kommen, haben Spaß am Singen, als Philosoph*innen und Literat*innen, als Chorleiter*innen und Sänger*innen, mit Stimmperformance und Weltmusik, auf der Bühne, in der Natur, in der Liturgie oder Musiktherapie, selbst im Duett mit Bienen.

 

Hardcover, 272 Seiten, ISBN 978-3-938539-55-2, Mairisch Verlag

Bettina Hesse: Die Philosophie des Singens

22,00 €

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In seiner spannenden, unterhaltsamen und informativen Sammlung von Briefen führt uns Simon Sebag Montefiore durch Jahrtausende der Menschheitsgeschichte. Er lässt die großen Persönlichkeiten in Kultur und Politik, aber auch die ›einfachen Menschen‹ in ihren glanzvollen und dunklen Stunden gegenwärtig werden: eine einzigartige, kurzweilig zu lesende Weltgeschichte in Briefen von der Antike bis in die unmittelbare Gegenwart.
Der Bogen dieser Anthologie ist weit gespannt: Sie gewährt Einblicke in faszinierende Lebensgeschichten, ob nun mit den Augen eines Genies (Michelangelo), eines Ungeheuers (Stalin) oder Durchschnittsmenschen – es sind Briefe aus den unterschiedlichsten Kulturen und Traditionen vieler Länder und Epochen. Ihre Themen kreisen um Kämpfe um Rechte (Mandela) und Befehle zu unsagbaren Verbrechen (Mao). Doch auch die großen Liebesbriefe (Katharina die Große, Anais Nin) und Abschiedsbriefe (Hadrian, Churchill, Lucrezia Borgia) sowie die Machtbekundungen von Kaiserinnen, Schauspielerinnen, Komponisten und Dichtern fehlen nicht. Ein hinreißendes Lesebuch, das uns bereichert, indem es uns tiefe zeitlose Einblicke in das Menschlich-Allzumenschliche gewährt, vor allem auch eine Ermutigung an uns alle, inspiriert von der Lektüre dieser Briefe, selber einmal wieder zur Feder zu greifen.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, schön gebunden, 368 Seiten, 978-3-608-98353-1, Klett-Cotta

Simon Sebag Montefiore: Geschichte schreiben. Briefe, die die welt veränderten

24,00 €

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Mahmoud Dabdoub / Andreas Koslowski / Armin Kühne: Menschenleer. Leipzig - Fotos einer Stadt im Lockdown

Ein Bildband über Leipzig – jeder Fotograf möchte am liebsten die Besonderheiten der Stadt in Szene setzen. Das ist zum einen die Architektur, sehenswerte Gebäude aus mehreren Jahrhunderten – aber auch die Lebendigkeit und Lebensfreude. Meisten stört es beim Fotografieren, wenn Busse, Bahnen oder Autos den Blick auf die denkmalgeschützten Objekte der Begierde verstellen. Im Frühjahr 2020 war alles anders. Aus dem traurig-dramatischen Anlass, der Corona-Pandemie, gab es den möglicherweise einmaligen Moment, die Stadt in Erstarrung zu erleben – es fehlen die Menschen. Die Fotos in diesem Band erzeugen eine stille Faszination.

 

Hardcover, 96 Seiten, ISBN 978-3-95415-110-3, Passage-Verlag

Mahmoud Dabdoub / Andreas Koslowski / Armin Kühne: Menschenleer. Leipzig - Fotos einer Stadt im Lockdown

24,50 €

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Siegfried Lokatis, Leipziger Inselplakate

Hier sind sie endlich alle beisammen zu sehen, die beliebten, vielfach ausgestellten Inselbuchplakate aus Leipzig, die den thematischen Reichtum und die ornamentale Kraft der schönsten aller Buchreihen entfalten. Für alle Freunde der Inselbücherei, die nicht den Platz für alle 36 Plakate fanden und sich schwer zwischen ihnen entscheiden konnten.

 

Leinen mit Schutzumschlag, schön gebunden, 92 Seiten, ISBN 978-3-95817-057-5, Edition Hamouda

Siegfried Lokatis, Leipziger Inselplakate

36,00 €

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Stadtgeschichtliches Museum Leipzig (Hrsg.): Uns einst die Liebe zum Buch. Jüdische Verleger in Leipzig (1815-1838)

Seit dem 18. Jahrhundert zählt Leipzig zu den bedeutendsten Messe- und Verlagsstädten in Deutschland. Obwohl nur eine Minderheit in der Buchbranche, waren ab Mitte des 19. Jahrhunderts auch jüdische Verleger, Autor*innen und Künstler*innen an diesem Erfolg beteiligt, darunter Henri Hinrichsen (Edition Peters) oder Kurt Wolff. Viele andere sind heute fast vergessen. Wichtige Publikationen des liberalen Judentums entstanden um 1850 dank spezialisierter Verlagshäuser und Druckereien in Leipzig. Jüdische Verleger waren vor allem Anfang des 20. Jahrhunderts vielseitig aktiv: Ihre Publikationen reichten von religiösen Schriften über die berühmten Notendrucke der Edition Peters bis zu wissenschaftlichen Werken, Stadtplänen und Zeitschriften oder Künstlerbüchern der Moderne.
Zu den vorgestellten Verlagen zählen der Anton J. Benjamin Musikverlag, die Hebräische Buchhandlung M. W. Kaufmann, die Sortiments- und Antiquariatsbuchhandlung Gustav Fock, die Akademische Verlagsgesellschaft sowie die wissenschaftliche Antiquariatsbuchhandlung List & Francke. Der Buchhändler Schussheim richtete sich mit einem Stadtplan sowie einem Lesezirkel an ein breites Publikum.
Broschur, 164 Seiten, ISBN 978-3-95565-460-3, Hentrich & Hentrich
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig (Hrsg.): Uns einst die Liebe zum Buch. Jüdische Verleger in Leipzig (1815-1838)

17,90 €

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Jürgen Kaube, Hegels Welt

Durch keinen anderen Denker lernt man so gut kennen, was auch die "Sattelzeit" genannt wurde: der Übergang des alten Europa in die moderne Gesellschaft. Ob Aufklärung, die Herrschaft Napoleons oder die Befreiungskriege, ob Industrialisierung, Vormärz oder die großen Entdeckungen – die Welt ändert sich während der Lebensjahrzehnte Georg Wilhelm Friedrich Hegels von Grund auf. Und zwar durch Ideen, die zu Revolutionen führten: politische, industrielle, ästhetische und pädagogische. Nicht umsonst hat Hegel von der Philosophie verlangt, ihre eigene Zeit auf den Begriff zu bringen; nicht ewige Wahrheiten, nicht den Grund allen Seins, sondern die eigene Zeit in Gedanken. Jürgen Kaube erzählt Hegels Leben, erläutert sein Werk und zeigt, wie jene epochalen Umbrüche zum Versuch einer letzten Revolution führen: der des Denkens.
Hegel wirkte unter anderem in Jena, dem intellektuellen Zentrum der Klassik mit inspirierender Nähe zu Schiller und Goethe, die er kannte wie die anderen Großen seiner Zeit. Als begnadeter Polemiker stritt er gern, etwa mit den Romantikern; als allseits Interessierter nahm er alles Neue auf. Aber auch dem Persönlichen schenkt Kaube alle Aufmerksamkeit: dem unehelichen Sohn Hegels etwa, der in Indonesien am Tropenfieber starb, oder Hegels Schwester, die an der republikanischen Verschwörung in Württemberg mittat. – Eine faszinierende Biographie – und eine Zeit, in der sich die Welt, unsere Welt, neu formierte. Letzteres lässt dieses Buch auch zu unserer Gegenwart sprechen.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, schön gebunden, 592 Seiten, 978-3-87134-805-1, Rowohlt Verlag Berlin

Jürgen Kaube, Hegels Welt

28,00 €

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Take Me to the Lakes. Leipzig Edition

Mit der "Take Me to the Lakes – Leipzig Edition" lassen wir den Sommer Revue passieren: Vom Leipziger Zentrum ausgehend, präsentieren wir unsere Lieblingsbadestellen, die größtenteils an Gewässern liegen, die aus ehemaligen Kiesgruben und Steinbrüchen entstanden sind. Im Sommer 2019 haben wir die Region erkundet und präsentieren eine Auswahl von 50 Gewässern. Überrascht hat uns die Vielfalt der Fleckchen: Oft fühlten sich die einzelnen Seen nach weiter Ferne an – und lagen doch kurz vor den Toren der Stadt. Ob eiskalte, tiefblaue Seen in ehemaligen Steinbrüchen, schattige grüne Oasen mit Südseeflair oder weitläufige Seen, an deren Horizont man sich verlieren kann – die Vielfalt der Badeplätze war eine Freude. Mit zahlreichen Fotos.

 

 

Softcover, 296 Seiten, 978-3-947747-03-0, The Gentle Temper

Take Me to the Lakes. Leipzig Edition

19,90 €

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Andreas Platthaus: Lyonel Feininger. Porträt eines Lebens

Er prägte das von Walter Gropius gegründete Bauhaus, dem er als einziger Meister vom ersten bis zum letzten Tag angehörte – von 1919 bis zur Auflösung durch die Nationalsozialisten 1933 –, wie kaum ein Zweiter. Mit seinen Freunden Paul Klee und Wassily Kandinsky revolutionierte er die Kunst. Später wurde er so populär und von der Alltagskultur eingemeindet, dass man Bilder von ihm als Plakate bei einem großen schwedischen Möbelhaus kaufen konnte: Lyonel Feininger. 1871 in New York geboren, hielt er sich von seinem siebzehnten Lebensjahr an fast ein halbes Jahrhundert lang in Deutschland auf. Den Großteil dieser Zeit verbrachte er in Berlin, wo sich auch die rätselhaftesten Episoden seines Lebens abspielten. Warum blieb er, obwohl als "feindlicher Ausländer" registriert, während des Ersten Weltkriegs? Und warum verließ er, obwohl mit einer Jüdin verheiratet und Vater dreier Söhne, Nazi-Deutschland erst 1937? In der Persönlichkeit des Malers spiegelt sich das Dilemma einer doppelten Exil-Existenz im 20. Jahrhundert.
Andreas Platthaus, der für dieses Buch zahlreiche Archivbestände auswerten konnte, erzählt das Leben eines Mannes, der sich im steten Zwiespalt zwischen amerikanischem und deutschem Selbstverständnis befand.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, schön gebunden, 448 Seiten, 978-3-7371-0116-5, Rowohlt Verlag

Andreas Platthaus: Lyonel Feininger. Porträt eines Lebens

28,00 €

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KATAPULT-Verlag / Benjamin Walter / Sebastian Wolter (Hrsg.), Wie man illegal einen Wald pflanzt

Einen Wald pflanzen ist kompliziert und teuer? Auf keinen Fall! Wir zeigen, wie man mit etwas Zeit und Handarbeit einen Wald ohne Geld und ohne eigenes Grundstück pflanzt – legal oder illegal, aber auf jeden Fall zu Recht!

In diesem Buch erklären wir anhand von KATAPULT-Grafiken und Illustrationen, wie Bäume und Wälder gepflanzt werden, aber auch, wie Baumarten überhaupt aussehen, wie ihr sie unterscheiden könnt, wie eine Buchecker funktioniert und warum eine Birke sogar in der Dachrinne wachsen kann, aber eine Eiche nicht.

 

Softcover, 180 Seiten, ISBN 978-3-948923-18-1, KATAPULT-Verlag

KATAPULT-Verlag / Benjamin Walter / Sebastian Wolter (Hrsg.), Wie man illegal einen Wald pflanzt

18,00 €

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Ronald D. Gerste, Die Heilung der Welt. Das Goldene Zeitalter der Medizin 1840-1914

Acht dramatische Jahrzehnte und der Kampf gegen Seuchen, Schmerz und Tod

Anschaulich und lebensnah erzählt Ronald D. Gerste die umwälzenden Ereignisse und wissenschaftlichen Entwicklungen in der erstaunlich dynamischen Zeit von 1840 bis 1914, in der die Medizin ungeahnte Fortschritte machte: ein packendes Porträt einer entfesselten Epoche, die Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik revolutionierte – mit bleibenden Folgen bis in unsere Gegenwart.

Die außergewöhnlich dramatischen Jahrzehnte zwischen 1840 und 1918 markieren eine Wendezeit, die bis heute unser Dasein und Leben prägen. Innerhalb dieser Jahre entwickelte sich die moderne Medizin und veränderte das Verhältnis des Menschen zu seinem Körper und dessen Leiden nachhaltig. Heilungserfolge wurden möglich, an die bisher nicht zu denken gewesen war, und schufen die Grundlage unseres heutigen Lebens. Es waren Forscher, Mediziner und Ärzte wie Koch, Semmelweis und Morton, die unsere Moderne begründeten. Diese Pioniere der Gegenwart zu begleiten heißt auch, sich auf eine Zeitreise in eine atemberaubende Epoche zu begeben – in der die Eisenbahn und das Dampfschiff den Menschen zu fernen Horizonten brachten, in der die Welt wahrhaft globalisiert wurde und in der neue Gedanken und Überzeugungen zu Umbruch und Revolution führten. Doch der Mensch bleibt der Mensch und die Natur lässt sich nicht endgültig bezwingen: Am Ende der hoffnungsvollen Epoche stehen eine von Staatsmännern geschaffene Katastrophe und, fast wie ein tragisches Nachwort zur Saga der Triumphe, eine von Viren verursachte Pandemie: die Spanische Grippe.

 

 

Hardcover mit Schutzumschlag, schön gebunden, 400 Seiten, ISBN 978-3-608-98409-5, Klett-Cotta

Ronald D. Gerste, Die Heilung der Welt. Das Goldene Zeitalter der Medizin 1840-1914

24,00 €

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