Partiestücke sind Partiexemplare sind die früheste Form der Rabattgewährung, mit denen
Drucker/Verleger zwischen Privatkunden und Zwischenhändlern (andere
Drucker/Verleger oder fahrende Händler) unterscheiden konnten. Der
Zwischenhändler nahm typischer Weise mehrere Exemplare eines Titels ab
und erhielt entsprechend unberechnete Exemplare, mit denen er seine
Gewinnspanne erhöhen (bzw. den Verkaufspreis senken) konnte. Diese
Form von Rabatt ist für den Verkäufer attraktiv, da sich der
Zwischenhändler auf diese Weise besonders anstrengen muss, das Buch zu
verbreiten, um in den Genuss seines Rabatts zu kommen. Wenn das Buch
nicht geht, bleibt ansonsten der Verleger darauf sitzen; besser bleibt
der Zwischenhändler auf seinen Freiexemplaren sitzen!

In den heutigen Zeiten der standardisierten Rabatte sind
Partieexemplare eine attraktive Methode, die Handelsspanne des
Buchhändlers zu erhöhen.

Partieexemplare gab es vor den Zeiten der Preisbindung übrigens auch
für Privatkunden, die beim Drucker/Verleger eine größere Menge
verschiedener Bücher abnahm (die sogenannte gemischte Partie; gibt es
auch heute noch im Buchhandel). Auch hier stellt es eine einfache Art
des Rabatts dar.

Partieexemplare gibt es seit einiger Zeit auf wieder in anderen
Brachen: Kaufe drei Hosen und zahle zwei -- die billigste Hose ist
frei. Auch das ist ein Partiestück.

B - Buchhändlerknoten

P - Packstücke

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Lene Voigt (um 1910), Foto: Archiv der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.
Lene Voigt (um 1910), Foto: Archiv der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.