Lesungstipp: Heute in der Leipziger Buchhandlung Drift: Manja Präkels und Markus Liske in einer Doppelveranstaltung

Heute werben wir einmal für die Buchhandlung Drift. Die Kollegen laden heute ein zu einer Doppellesung: Do. 31.05.18 20:15 Leipzig, Cineding: Was hat uns bloß so ruiniert? /  -Zwei junge Menschen taumeln von Schockerlebnis zu Schockerlebnis in die 90er-Jahre.Im Roman von Manja Präkels erlebt Mimi in der brandenburgischen Provinz den Naziterror in all seiner Ausweglosigkeit. Der Westdeutsche Max findet in Markus Liskes Roman keine Antwort auf den Selbstmord seines besten Freundes und lässt sich ins hedonistische Berliner Nachtleben fallen.In ihren Romanen „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ und „Glücksschweine“ haben Manja Präkels und Markus Liske den Wendebruch und die folgenden Jahre aus unterschiedlicher Perspektive erlebt: hier ostdeutsch, da westdeutsch.In der gemeinsamen Lesung zeigen sie Facetten dieser Zeit auf. Einer Zeit der alltäglichen Gefahren und der kontinuierlichen Zunahme nationalistisch-völkischer Bestrebungen. Einer Zeit ohne Zukunftsversprechen und fortschreitender sozialer Entsolidarisierung. Die Basis unserer heutigen Gesellschaft entstand.

 

drift // Karl-Heine-Str. 83 // 04229 Leipzig //

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Connewitzer Verlagsbuchhandlung

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Sa      10-17 Uhr

 

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Mo-Fr 10-19 Uhr

Sa      10-15 Uhr

Pressestimmen zu Bernd Schirmer "Silberblick":

"Der Roman Silberblick ist ein wunderbares, ein gelungenes und auf stille Weise sehr wichtiges Buch, das sich gerade deshalb allen Superlativen entzieht." - Undine Materni / Sächsische Zeitung

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"Der »Silberblick« ist der Blick, der das Daneben sieht, die andere Möglichkeit. Taten und Tatsachen der DDR-Realität sind das Eine, erzählerisch ergiebig wird es erst recht, wenn - und Schirmer gelingt das wie nebenbei - die Stimmungen und Mentalitäten dahinter erkundet und erhellt werden. Wenn die Riten und Gepflogenheiten im beruflich-gesellschaftlichen Umgang subtil geschildert, die Redeweisen, Formeln und Floskel, die in der Öffentlichkeit gang und gäbe waren, lustvoll archiviert werden." - Jürgen Engler / Neues Deutschland

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"In der Geschichte wird politisiert, und es wird getrunken, zunächst die bulgarischen und ungarischen Tropfen, ehe man Bordeaux und Sancerre, Silvaner aus dem Elsass und Burgunder genießen kann. (...) Das alles wird mit Nachdenklichkeit und Ironie, mit Humor und Traurigkeit erzählt, eine Lebens-Geschichte, wie sie sich immer wieder ereignet." - Klaus Walther / Freie Presse

 

Lene Voigt (um 1910), Foto: Archiv der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.
Lene Voigt (um 1910), Foto: Archiv der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.

Tippgemeinschaft 2018