Kerstin Preiwuß bekommt den Eichendorff-Literaturpreis 2018

 

Wir freuen uns heute sehr über die Vergabe des Eichendorff-Preises 2018 an Kerstin Preiwuß!

 

Der Eichendorff-Preis, der zu den renommiertesten deutschen Literaturpreisen gehört, wird jährlich vom Wangener Kreis verliehen, Preisträger waren bislang u.a. Michael Krüger, Christoph Hein, Günter de Bruyn, Wulf Kirsten, Reiner Kunze, Peter Härtling und Peter Huchel.

 

Die Jury begründet die Preisvergabe wie folgt:“Kerstin Preiwuß gibt in ihren Werken Nachricht von vergessenen Orten, von brüchigen Leben, von Herkunft, Verlust und dem, was zu hoffen ist. Sparsam und unmittelbar, auf das scheinbar allgemein Gültige zielend, manchmal voller Geheimnis, so verwandelt die Autorin Wahrnehmung und Denken in Worte und Sätze, die tragen und so das Fundament legen für ein Haus aus Sprache, in dem die Fenster weit offen sind – vor allem mit Blick für den Osten Europas.”

 

Mit ihrem Debütband "nachricht von neuen sternen", der 2006 in der Connewitzer Verlagsbuchhhandlung erschien, wurde hier die "Edition Wörtersee" begründet, in der bislang u.a. Bücher von Ulrike Almut Sandig, Mara Genschel, Marlen Pelny und Andreas Reimann publiziert wurden. Von 2010 bis 2012 war Kerstin Preiwuß Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift "Edit". 2012 erschien ihr zweiter Gedichtband "Rede" im Suhrkamp Verlag, der von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in die Liste der Lyrikempfehlungen des Jahres aufgenommen wurde. Sie erhielt hierfür auch den Mondseer Lyrikpreis. 2014 erschien ihr Romandebüt "Restwärme" im Berlin Verlag, dem mittlerweile weitere Bücher folgten. Zuletzt war sie mit dem Roman "Onkalo" für den Deutschen Buchpreis 2017 nominiert.

 

Liebe Kerstin, herzlichen Glückwünsch!

 

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"nachricht von neuen sternen" kann hier bestellt werden:

 

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Gratulation! Andreas Reimann wurde mit "Poesiealbum neu-Preis" geehrt. mehr hier...

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Lene Voigt (um 1910), Foto: Archiv der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.
Lene Voigt (um 1910), Foto: Archiv der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.

Pressestimmen zu Bernd Schirmer "Silberblick":

"Der Roman Silberblick ist ein wunderbares, ein gelungenes und auf stille Weise sehr wichtiges Buch, das sich gerade deshalb allen Superlativen entzieht." - Undine Materni / Sächsische Zeitung

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"Der »Silberblick« ist der Blick, der das Daneben sieht, die andere Möglichkeit. Taten und Tatsachen der DDR-Realität sind das Eine, erzählerisch ergiebig wird es erst recht, wenn - und Schirmer gelingt das wie nebenbei - die Stimmungen und Mentalitäten dahinter erkundet und erhellt werden. Wenn die Riten und Gepflogenheiten im beruflich-gesellschaftlichen Umgang subtil geschildert, die Redeweisen, Formeln und Floskel, die in der Öffentlichkeit gang und gäbe waren, lustvoll archiviert werden." - Jürgen Engler / Neues Deutschland

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"In der Geschichte wird politisiert, und es wird getrunken, zunächst die bulgarischen und ungarischen Tropfen, ehe man Bordeaux und Sancerre, Silvaner aus dem Elsass und Burgunder genießen kann. (...) Das alles wird mit Nachdenklichkeit und Ironie, mit Humor und Traurigkeit erzählt, eine Lebens-Geschichte, wie sie sich immer wieder ereignet." - Klaus Walther / Freie Presse

 

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