In ein Neujahr

 

Am 23.12.2015, kurz vor Feierabend, also am Ende eines langen, intensiven Weihnachtsgeschäftes, wurden wir im Specks Hof überfallen. - Nein, es waren keine Pistoleros mit rauchenden Colts, es war einfach ein cleveres, elegantes, südländisch aussehendes, fremdsprachiges Trickbetrügerpärchen, welches einen beträchtlichen Teil unserer Barschaft des Tages erbeutete. Zwei kleine auslotende Käufe, ein Vertrauen erweckender Plausch mit dem Kassierer, ein paar filmreife Finten und Ablenkungen, alles ganz unaufgeregt und freundlich, am Ende steht ein Schaden finanzieller aber insbesonders auch menschlicher Art. Wir hatten schon viel erlebt: uns mit berührende Strassenschlachten, Kinderbanden, schäbige Aidshilfendosendiebstähle, doch diesmal blieben wir besonders rat- und fassungslos, wütend und beschämt zurück, Erklärungen und Fehler suchend. 

 

In der Sache bitten wir um Mithilfe. Sollte irgendjemand in der letzten Zeit ähnlich zu Schaden gekommen sein oder sonstige Hinweise in der Sache geben kann, dann bitten wir um Nachricht. Wenn es vielleicht uns nichts mehr nutzt, so kann es unter Umständen anderen helfen.

 

Wir hatten insgesamt ein sehr erfolgreiches Jahr, auch mit zwei schönen Ehrungen für unsere Arbeit als Buchhandlung und Verlag, aber eben auch das beschriebene Erlebnis vom Vorweihnachtsabend wird uns von 2015 bleiben: Es wird nicht leichter an die guten Dinge zu glauben, Vertrauen zu haben, Vertrauen zu schenken und die schönen Gedanken zu behalten, die für unsere Arbeit so wichtig sind. Doch 2016 werden wir es wohl wieder versuchen, wir können nicht anders.

 

Ein frohes und glückliches neues Jahr allen, die es uns gleich tun - und noch einmal ein herzlicher Dank an alle Kunden, Mitarbeiter und Freunde, ohne die es uns nicht geben würde!

 

Peter Hinke für die Connewitzer Verlagsbuchhandlung

 

 

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"Falscher Laden, hier komme ich nie wieder raus..."

Lene Voigt (um 1910), Foto: Archiv der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.
Lene Voigt (um 1910), Foto: Archiv der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.

 

DR ABBEL UN DE NUSS

 

Ä Abbel hing am Weihnachtsboom

Un dachte in sein Griebse:

De goldche Nuß am Zweich da ohm, Das wär mei Fall. Ich liebse.

 

De gleene Nuß war ihrerseits

Däm Abbel ooch gewoochen.

Un so hat jeder dorch sein Reiz

Dn andern angezoochen.

 

Se dreimten beede vor sich hin

Un winschten bloß das eene:
Ämal im gleichen Maachen drin
Zu schtärm. Ach wär das scheene!

 

Lene Voigt

 

(aus dem "Kleinen Lene Voigt Buch")

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