Unser literarisches Rätsel zum 3. Advent

In unserem 2. Adventsrätsel fragten wir nach dem Leipziger Autor Helmut Richter und natürlich nach der "Deutschen Bücherei", die auch dem Gedicht den Titel gab.

Unter den Einsendern verlosen wir wieder Bücher, die Gewinner werden bis Wochenanfang benachrichtigt. Doch nun wollen wir es auf vielfachen Wunsche etwas schwerer machen:

Heute geht es um einen Schriftsteller, dessen Liebesbeziehung zu einer Dame 1926 am Leipziger Hauptbahnhof endete und der daraufhin ein unsterbliches Gedicht schrieb, das auch vertont wurde.

 

Von Kritikern zeitlebens und bis heute vergleichsweise geringgeschätzt, erreichen seine Bücher bis heute  zahlreiche Leser. Viele seiner Bücher wurden mehrfach verfilmt; seine Gedichte kennen die meisten noch aus Schulzeiten. Als die Nationalsozialisten seine Bücher verbrannten, war er als einer der wenigen Betroffenen persönlich vor Ort.


Unser Rätsel ist vierteilig: 1. Welchen Schriftsteller suchen wir? 2. In welcher Straße in Leipzig verbrachte er acht Jahre seines Lebens? 3. Wie heißt das Abschiedsgedicht? 4. Welcher deutsche Musiker hat diesen Text vertont?  Antworten bitte bis zum 18.12.2014 ausschließlich an info@cvb.de. Wir verlosen wieder 3 schöne Bücher aus unserem Hause.

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Kundenzitat des Tages:

"Falscher Laden, hier komme ich nie wieder raus..."

Lene Voigt (um 1910), Foto: Archiv der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.
Lene Voigt (um 1910), Foto: Archiv der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.

 

DR ABBEL UN DE NUSS

 

Ä Abbel hing am Weihnachtsboom

Un dachte in sein Griebse:

De goldche Nuß am Zweich da ohm, Das wär mei Fall. Ich liebse.

 

De gleene Nuß war ihrerseits

Däm Abbel ooch gewoochen.

Un so hat jeder dorch sein Reiz

Dn andern angezoochen.

 

Se dreimten beede vor sich hin

Un winschten bloß das eene:
Ämal im gleichen Maachen drin
Zu schtärm. Ach wär das scheene!

 

Lene Voigt

 

(aus dem "Kleinen Lene Voigt Buch")

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