Lieblingsbuch im April 2014: Gaito Gasdanows "Das Phantom des Alexander Wolf"

Das aktuelle Buch des Monats ist diesmal ein Titel aus dem Jahre 2012, im Original erschien er bereits 1947, der Autor Gaito Gasdanow (1903-1971) war bis zum Erscheinen dieses Buches hierzulande praktisch unbekannt.

 

Unser Mitarbeiter und Autor Jörg Jacob, sonst nicht so leicht zu beeindrucken, ist begeistert:

 

Es gibt Geschichten, die man - einmal atemlos gelesen – niemals wieder vergessen kann. Das Phantom des Alexander Wolf gehört für mich dazu. Der Roman erzählt von einer existenziellen Begegnung - einem vermeintlichen Mord und seinen unabsehbaren Folgen, die das Leben des Erzählers von jenem unvergesslichen Augenblick an prägen werden. In klarer, unaufgeregter Prosa, die so schlicht wirkt und doch so schwer zu schreiben ist, wird eine berührende und verstörende Geschichte aus der Tiefe des 20. Jahrhunderts, im vibrierenden Spannungsfeld zwischen Tod und Liebe erzählt.  Das Phantom des Alexander Wolf  ist einer der großen Romane der Weltliteratur, der noch entdeckt werden kann. Im Original erschien er zwar bereits 1947, in deutscher Sprache liegt er aber erst seit kurzem vor. In der Übersetzung von Rosemarie Tietze, deren Übersetzung von Anna Karenina (erschienen 2009 bei Hanser) hochgelobt wurde.

 

Mittlerweile gibt es auch eine zweite Romanentdeckung des Autors,  jüngst bei Carl Hanser

erschienen: Ein Abend bei Claire.

 

zum Autor bei Wikipaedia

 

Gaito Gasdanow

Das Phantom des Alexander Wolf

Roman

schön gebunden

Carl Hanser Verlag

978-3-446-23853-4  

17,90 Euro

 

(Die Taschenbuchausgabe erscheint im September 2014 bei dtv für 9,99 Euro)

 

Gaiti Gasdanow

Ein Abend bei Claire

Roman, 192, Seiten

schön gebunden

Carl Hanser Verlag

978-3-446-24471-9

17,90 Euro

 

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Pressestimmen zu Bernd Schirmer "Silberblick":

"Der Roman Silberblick ist ein wunderbares, ein gelungenes und auf stille Weise sehr wichtiges Buch, das sich gerade deshalb allen Superlativen entzieht." - Undine Materni / Sächsische Zeitung

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"Der »Silberblick« ist der Blick, der das Daneben sieht, die andere Möglichkeit. Taten und Tatsachen der DDR-Realität sind das Eine, erzählerisch ergiebig wird es erst recht, wenn - und Schirmer gelingt das wie nebenbei - die Stimmungen und Mentalitäten dahinter erkundet und erhellt werden. Wenn die Riten und Gepflogenheiten im beruflich-gesellschaftlichen Umgang subtil geschildert, die Redeweisen, Formeln und Floskel, die in der Öffentlichkeit gang und gäbe waren, lustvoll archiviert werden." - Jürgen Engler / Neues Deutschland

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"In der Geschichte wird politisiert, und es wird getrunken, zunächst die bulgarischen und ungarischen Tropfen, ehe man Bordeaux und Sancerre, Silvaner aus dem Elsass und Burgunder genießen kann. (...) Das alles wird mit Nachdenklichkeit und Ironie, mit Humor und Traurigkeit erzählt, eine Lebens-Geschichte, wie sie sich immer wieder ereignet." - Klaus Walther / Freie Presse