Tatort Wörtersee

Bislang haben wir immer geglaubt, daß Ein- brecher tief in der Nacht kommen und sich in spidermangleichen Kostümen durch die Sicher- heitsschranken schlängeln, auf der Suche nach Edelsteinen oder wenigstens nach Säcken voller großer Geldscheine. In unserer direkt gegenüber der zentralen Leipziger Polizeiwache gelegenen Buchhandlung "Wörtersee" waren es gestern  gegen 21 Uhr zwei als Südstadtjungs getarnte Räuber, die mittels Stemmeisen unsere Türen im Peterssteinweg auf Standhaftigkeit testeten. Wer sich bei uns in der Branche auskennt, der weiß, daß hier über Lesestoff hinaus nicht viel zu holen ist: Unsere Einnahmen wandern eben leider immer flugs wieder hinaus in die Rettung der Welt und unsere angejahrte Bürotechnik würde einem Altwarenhändler nur ein müdes Lächeln entlocken. Bleibt noch die angerissene Flasche Mark-Twain-Whiskey (ein Geschenk des Aufbau-Verlages aus dem  Vorvorjahr) und die viertel Tafel Lindt mit Nüssen - aber die hat doch gerade schon wieder Kollege J. aufgegessen. Der Schaden beschränkt sich also auf kaputte Türen, die leider sehr teuer sind. Und man tröstet sich auch nicht damit, daß man auf diesem Wege dem Leipziger Handwerk hilft und einen schönen Abend mit netten Polizeibeamten verbracht hat. Es ist ein- fach nur ärgerlich! Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizei-Revier Leipzig in der Dimitroffstraße entgegen.

 

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Kundenzitat des Tages:

"Falscher Laden, hier komme ich nie wieder raus..."

Lene Voigt (um 1910), Foto: Archiv der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.
Lene Voigt (um 1910), Foto: Archiv der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.

 

DR ABBEL UN DE NUSS

 

Ä Abbel hing am Weihnachtsboom

Un dachte in sein Griebse:

De goldche Nuß am Zweich da ohm, Das wär mei Fall. Ich liebse.

 

De gleene Nuß war ihrerseits

Däm Abbel ooch gewoochen.

Un so hat jeder dorch sein Reiz

Dn andern angezoochen.

 

Se dreimten beede vor sich hin

Un winschten bloß das eene:
Ämal im gleichen Maachen drin
Zu schtärm. Ach wär das scheene!

 

Lene Voigt

 

(aus dem "Kleinen Lene Voigt Buch")

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