Marko Hofmann wurde drei Jahre vor dem größten Erfolg seines Vereins geboren und gehörte zum ersten gesamtdeutschen Schuljahrgang seit Ewigkeiten – ohne davon spürbar zu profitieren oder benachteiligt zu sein. Er arbeitet als Referendar an einem Leipziger Gymnasium und ist journalistisch tätig. Bei der Leipziger Internet-Zeitung schreibt er über Vieles, z.B. über Lok. In Probstheida sitzt er seit 2004 am Mikrofon des Internetradios „Lokruf“. / In der Connewitzer Verlagsbuchhandlung erschien 2012 von Thomas Franke und Marko Hofmann "neunzehn87. Der Triumphzug des 1.FC Lok Leipzig durch Europa". Vom vergriffenen Titel der Erstauflage gibt es bei uns noch 2 Restexemplare für je 26 Euro. Die überarbeitete Neuauflage ist (zusätzlich mit dem Autor Matthias Löffler) 2017 im MMT Verlag erschienen und bei uns  29,90 zu erwerben. Außerdem lieferbar: "50 Jahre 1. FC Lokomotive Leipzig - Die Chronik in Bildern", 34,90 Euro.

 

 

"neunzehn87" wurde von der Deutschen Akademie für Fußballkultur für die Wahl zum "Fußballbuch des Jahres 2012" nominiert und erreichte hier den 10. Platz

 

»Die Geschichte des DDR-Fußballs wird von wirkungsmächtigen Klischees bestimmt. (...) Mithin ist schon jede Publikation verdienstvoll, die nicht die gängigen Stereotype wiederkäut. (...) Der Leipziger Autor Thomas Franke hat diesbezüglich schon eine Menge Überzeugungsarbeit geleistet (auch zum Traditionsklub Dynamo Dresden). (...) Nun hat er sich, gemeinsam mit Marko Hofmann, einer besonderen Spielzeit gewidmet. In der Saison 1986/87 marschierte Lok Leipzig rauschhaft durch den Europapokal der Pokalsieger. Wien, Sion, Belfast konnten Lok nicht stoppen, so dass im Halbfinale der französische Renommierklub Girondins Bordeaux als Gegner wartete. Das Hinspiel gewann Lok überraschend mit 1:0, das Rückspiel wurde dann zum heimlichen Höhepunkt der DDR-Fußballgeschichte. (...) Dieses Duell trug epische Züge. Schon weil sich im Zentralstadion über 100.000 Menschen drängten – die Ordner an den Stadiontoren hatten irgendwann kapituliert. Die Massen erlebten ein Ringen um jeden Meter, Lok war früh in Rückstand geraten und rettete sich schließlich ins Elfmeterschießen. Dort wurde Leipzigs Keeper René Müller zum umjubelten Helden. Er hielt einen Elfer, trat schließlich zum letzten Strafstoß selber an, und versenkte ihn kaltschnäuzig. Ein selten gehörter Sturm der Begeisterung brauste durchs Zentralstadion, binnen Sekunden verschwand Müller in einer Jubeltraube. Franke und Hofmann beschreiben den Leipziger Siegeszug durch Europa, der erst im Finale von Ajax Amsterdam gestoppt wurde, mit Tempo, Sprachwitz, Akribie und jenem wachen Blick für unterhaltsame Details, den nur langjährige Anhänger besitzen. Was wiederum ein Schlaglicht auf den Umstand wirft, dass viel zu wenige solcher Bücher existieren, in denen sich Leidenschaft und Sachverstand paaren. Dieses Buch ist eine Ausnahme.« 

Philipp Köster (Chefredakteur 11 Freunde, Fußballbuch-Juror)

 

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Lene Voigt (um 1910), Foto: Archiv der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.
Lene Voigt (um 1910), Foto: Archiv der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.