Fr

15

Sep

2017

Ausstellungstipp »DAMM & FIEDLER - GEBRAUCHSGRAFIK 1960 - 2017«

Plakat Lene Voigt / Jutta Damm-Fiedler
Plakat Lene Voigt / Jutta Damm-Fiedler

Jutta Damm-Fiedler  und Jochen Fiedler stehen seit Jahrzehnten für erstklassige Plakate, Kataloge, Ausstellungs- und Buchgestaltungen. Auch das nebenstehende, wunderbare Plakat mit dem Porträt der Dichterin Lene Voigt stammt aus der Hand der Leipziger Gestalter, deren Werke jetzt im Kunstsalon Najork gezeigt werden:

 

Ausstellung vom 16. September bis 21. Oktober 2017 Kunstsalon Villa Najork / Ferdinand-Lasalle-Straße 22 / 04109 Leipzig / Eröffnung: 16. September 2017, 15 Uhr / geöffnet Mo - Fr 9 - 17 Uhr / Eintritt frei / Zur Ausstellung erscheint ein dreiteiliges Buch, ca. 300 Seiten / signiert & nummeriert, 60 Exemplare im Schuber für 48 Euro

 

weitere Informationen hier: Grafik Design Damm & Fiedler

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Do

07

Sep

2017

Vorschau: 13.09.17, 20 Uhr, Buddehaus Leipzig: Frieder Schuller und Jazz Trio SUM II

Das Trio der SUM II Jazzgesellschaft Leipzig spielt, Frieder Schuller liest, Elmar Schenkel moderiert. Ein Abend zwischen beachtlichen Jazzstilen und „Der Angst der Parkbank vor dem Abendbrot“.

SUM II Jazzgesellschaft Leipzig – normalerweise zu sechst – tritt in kleiner Besetzung an: Henry Wilhelm (Posaune), Reinhard Bohse (Piano), Eberhard „Ebs“ Amende (Kontrabass). Ihr Leitmotiv: Jazzmusik zum Wohlfühlen. Zum Repertoire gehören Swing und moderner Blues, Hard Bop, Cool Jazz und Latin. Die Gruppe SUM (Swing und Modern) wurde 1974 in Leipzig gegründet und formierte sich vor einigen Jahren als SUM II Jazzgesellschaft Leipzig neu. // Autor Frieder Schuller – pendelnd zwischen Rumänien und Deutschland – stellt seinen neuen Gedichtband vor, 2016 erschienen in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung. Gedichte wie Traumfetzen, mal Alb mal Märchen, mal Burg mal Friedhof. Gedichte aus einer vergessenen, verwunschenen Welt. Aber eine Welt über der ein Schatten liegt, der die Welt ins Dunkel schiebt und den Dichter raunen und flüstern lässt.

Moderator des Abends ist der Leipziger Autor Elmar Schenkel. Er war Dorfschreiber in Katzendorf/Siebenbürgen, im Pfarrhaus von Frieder Schuller, zu dessen Gedichten er ein Nachwort beigesteuert hat.

Jazz + Lyrik ist eine Veranstaltung des Gohliser Vereins zur Förderung von Kunst und Kultur e. V. in Kooperation mit dem Budde-Haus, Lützowstr. 19, 04157 Leipzig.

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Fr

01

Sep

2017

Wir STADTRADELN wieder! - Wer fährt mit uns?

Finale 2016: Elmar Schenkel (im gelben Trikot) ist König der Radfahrer / Bild: Otto (im roten Trikot)
Finale 2016: Elmar Schenkel (im gelben Trikot) ist König der Radfahrer / Bild: Otto (im roten Trikot)

 

WER FÄHRT MIT UNS?

 

Bald ist es wieder soweit:  Der Ökolöwe lädt zum Stadtradeln ein!

Vom 1. bis zum 21. September wollen wir gefahrene Radkilometer sammeln: Für eine gute Ökobilanz, für die Stadt Leipzig und für uns selbst. Wie schon im Vorjahr tritt unsere CVB Raketa, das Team der Connewitzer Verlagsbuchhandlung und des Wörtersees für den Leipziger Integrationskindergarten "Hand in Hand"in die Pedale. Im Vorjahr kamen wir mit "Hand in Hand" auf Rang 27 von 400 Leipziger Teams und möchten auch in diesem Jahr wieder gern mit vorn dabei sein. Vielleicht holen wir sogar eine der Prämien, die "Hand in Hand" neue Anschaffungen für die Kinder ermöglicht.  Und wir loben für unserem Teamersten eine große Bonbonniere aus!

 

Mitmachen ist ganz einfach: Kurz bei uns melden unter woertersee@hotmail.de oder in der Buchhandlung Wörtersee selbst - und dann formlos von uns die gefahrenen Kilometer für den Zeitraum 1. bis 21. September notieren lassen. Es gilt das Vertrauensprinzip. Wie gesagt: Es winkt die Bonbonniere!

 

Das war unser Finale 2016...

 

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Mo

28

Aug

2017

Beck beim Passagenfest

Foto: Yvonne Kuschel
Foto: Yvonne Kuschel

01.September 2017, BeCK signiert und kritzelt in sein neues Buch. Bei uns, beim großen Passagenfest, Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Specks Hof, 04109 Leipzig, 19-22 Uhr

 

BeCK: Wenigstens braucht man mit dir keinen Sonnenschirm! Edition Moderne, 18 Euro             

schnee.schnee

 

Nachtrag 02.09.17: Der Meister hat noch wunderbar signierte, käufliche Bücher hinterlassen!

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Mi

23

Aug

2017

Bücherkoffer auf Reisen

 

Der sächsische Bücherkoffer, der sich für Autoren aus der Region einsetzt, ist wieder auf Reisen. Nachdem er in unserem Wörtersee Station gemacht hat, zieht er weiter durch Buchhandlungen zwischen Leipzig und Dresden und Freiberg. In letzterer Stadt gibt es auch einen Besuch unserer EIntagsfliege und ihrem Autor Jörg Jacob.

  

Sächsischer Bücherkoffer: Buchvorstellung & Lesung / Eine Aktion des Sächsischen Literaturrats e.V.

 

Freiberg I Büchereck am Dom I Kirchgasse 15

14. September, 19 Uhr

 

Teil 1: Vorstellung aller 10 Titel aus dem aktuellen Bücherkoffer / Sibille Tröml

 

Teil 2: Lesung
Jörg Jacob: Camus und die Eintagsfliege

 

 

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Mi

16

Aug

2017

Kerstin Preiwuß ist für den Deutschen Buchpreis 2017 nominiert

 

 

Wir freuen uns sehr für unsere Autorin Kerstin Preiwuß, die soeben mit Ihrem aktuellen Roman "Nach Onkalo" (Berlin Verlag) für den Deutschen Buchpreis 2017 nominiert wurde und nun auf der Longlist zu finden ist.

 

Kerstin Preiwuß debütierte 2006 mit ihrem Gedichtband "nachricht von neuen sternen" in unserer Edition Wörtersee, danach erschienen mehrere Romane und Lyrikbände bei Suhrkamp und im Berlin Verlag.

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Mo

31

Jul

2017

Buchort-Tipp: hochroth zu Gast im Wörtersee

Als Buchhandlung mit literarischem Schwerpunkt liegt unser Interesse auch immer wieder auf kleineren Verlagshäuser, die oft mit wenig Mitteln viele schöne Bücher herbeizaubern. Einer dieser kleinen Verlage heißt hochroth und er trägt neben den Verlagsorten Berlin, Bielefeld, Budapest, Paris, Wien, Wiesenburg auch Leipzig im Impressum.

Der hochroth Verlag versteht sich als Modellprojekt zur alternativen Verlagsszene. Da in den letzten Jahren viele wichtige Lyrikreihen größerer Verlage eingestellt wurden, will er alternative Arten des Publizierens ausprobieren und weitere Verlagsinitiativen anregen. Im Gegensatz zur verbreiteten Tendenz, Gedichte online zu veröffentlichen, setzt hochroth also in klassischer Weise auf „Bücher zum Anfassen“. Der Verlag geht dabei neue Wege in der Produktion und im Vertrieb. So werden die Bücher in einer Mischung aus handgemachter und professioneller Fertigung hergestellt und weitgehend über den Direktvertrieb (Bücherstände, Bauchladen) verkauft. Die Auflagen werden flexibel der Nachfrage angepasst, die einzelnen Bände erhalten deshalb eine laufende Nummer. Verlegt werden junge Autoren, aber auch Klassiker, die in Vergessenheit geraten sind. Die Leipziger Dependance besteht seit 2012 und legt ihren Schwerpunkt auf Kurzprosa, Essays zu kulturellen und gesellschaftlichen Themen sowie fremdsprachige Lyrik. Dabei kommen sowohl junge zeitgenössische Autoren als auch literarische Wiederentdeckungen zu Wort. - hochroth-Bücher kann man momentan bei uns auf einem separaten Tisch im Wörtersee bewundern, die schönen, meist schwarz gewandeten, bibliophilen Bändchen kosten jeweils 8 Euro. Hier noch ein Verweis auf einen schönen Hörbeitrag über das Büchermachen bei hochroth Leipzig auf Deutschlandfunk Kultur.

 

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So

16

Jul

2017

Lene Voigt: So geht sächsisch

"Das kleine Lene Voigt Buch". illustriert von Phillip Janta
"Das kleine Lene Voigt Buch". illustriert von Phillip Janta

 

Am 16.07.1962 starb die große Dichterin Lene Voigt, nun jährte sich ihr 55. Todestag.  

 

Der MDR nahm dies zum Anlass, kurz auf Lene Voigts Schaffen hinzuweisen, wobei auch Wolfgang U. Schütte als ihr Biograph und die von uns mitbegründete Lene-Voigt-Gesellschaft erwähnt werden. Neben Lene Voigts Biographie sind bei uns auch zwei Neuauflagen ihrer Bücher für 2017 avisiert. - Hier erfahren SIe  mehr...

 

MDR Kultur: So geht sächsisch. Zum 55. Todestag der DIchterin Lene Voigt

 

 zur Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.

 

"Das kleine Lene Voigt Buch", welches die schönsten Texte der Dichterin in einem Sammelband vereint, wurde vom Leipziger Illustrator Phillip Janta gestaltet und wird von uns im Oktober 2017 wieder neu aufgelegt. Außerdem wird es im Herbst "Lene Voigts Kochbuch" sowie Lene Voigts "Balladen"  in neuem Gewand geben.

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Mo

03

Jul

2017

Nachlese zur Reimann-Buchpremiere

Andreas Reimann: Das ganze halbe Leben
Andreas Reimann: Das ganze halbe Leben

Andreas Reimann und Hubertus Schmidt stellten am vergangenen Freitag in der Nikolaischule "Das ganze halbe Leben", den 3. Band unserer Andreas Reimann Werke, vor. Wir bedanken uns bei der Andreas-Reimann-Gesellschaft e.V. und bei der Leipzigstiftung, die das Vorhaben unterstützten. -

Janina Fleischer bedachte die Premiere in der Leipziger Volkszeitung: "Der Dichter und der Sänger machen keine halben Sachen, zeigen das Wort in seiner Schönheit, die Musik in ihrer Direktheit. Zum Vorschein kommt das Erbe, vom Lärm der Zeit bedroht. Umso bedeutsamer ist es, dass diese Werke wieder zu haben sind."

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Sa

24

Jun

2017

1-2-3 - Ein neuer Band der Andreas Reimann Werke! Buchpremiere am Donnerstag, 29.06.!

 

Kunstvoll in ihrer Form und weich in ihrer Strenge sind seine Dichtungen. Immer wieder das Sonett, Elegien, Oden, oft eine Trauer in seinen Versen und oft

eine bitterer Witz. (Clemens Meyer)

 

 

DAS GANZE HALBE LEBEN

 

Der Band beinhaltet "Das ganze halbe Leben", den zweiten, 1979 in der DDR  erschienenen Gedichtband Andreas Reimanns. Er enthält Texte aus den Jahren 1973-1976 sowie fünfzig frühe Liedtexte aus der Sammlung Hubertus Schmidt aus den Jahren 1971 - 1976.

 

 

BUCHPREMIERE 29.06.17, 20.00 Uhr

 

Alte NIkolaischule (Aula), Leipzig, Nikolaikirchhof 2

mit: ANDREAS REIMANN (Lesung) HUBERTUS

SCHMIDT (Gesang, Klavier)

 

 

 

Mo

19

Jun

2017

Mit der Böckchenbande ins Schwimmbad!

Eigentlich sollte es ja in die Berge gehen, doch da taucht ein Wegweiser zu einem Schwimmbad auf.

Die drei Böckchen beschließen einen Abstecher zu wagen. Nachdem die Hürden des Eintrittspreises, der Badebekleidung und des Abduschens überwunden sind, soll es auf die Rutsche gehen, die Attraktion des Schwimmbads. Doch dann taucht ein Troll auf, der das ganze Schwimmbad aufmischt. Aber die Böckchenbande zeigt Mut und es kommt zum großen Showdown an der Superduperrutsche. Und dann wird gefeiert bis tief in die Nacht.

 

Eine herrliche Sommergeschichte, die so wunderbar schräg in Collagetechnik gemacht ist, daß man sofort zu Stiften, Papier, Kleber und Schere greifen möchte, um selber den Urlaub der drei Böckchen zu verlängern.

 

Für Erwachsene und Kinder ab drei.

 

Bjørn F. Rørvik:   Die Böckchen-Bande im Schwimmbad .  Illustriert von Gry Moursund, aus dem Norwegischen übersetzt von Monika Osberghaus, 48 Seiten, 14,95 Euro. Erschienen 2017 im Leipziger Klett Kinderbuch Verlag.

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Fr

09

Jun

2017

Bloomsday in Leipzig

Bloomsday 2017 / Bild: Noil Branc
Bloomsday 2017 / Bild: Noil Branc

 

"There is a young man named Joyce,

Who possesses a sweet tenor voice.

He goes down to the kips

With a psalm on his lips,

And biddeth the harlots rejoice."

 

(Oliver St. John Gogarty)

 

16. Juni 2017 / 19.30 Uhr / Literaturcafé/Garten

BLOOMSDAY 2017

 

James Joyce »Ulysses«

Szenische Lesung mit Nicole Haase, Fabian Dellemann, Markus Sahr u.a.

Seit 1954 wandelt Dublin jeden 16. Juni auf den Spuren seines literarischen Ehrenbürgers Leopold Bloom, dem Protagonisten aus James Joyces »Ulysses«. Die Stadt feiert, singt und - man muss es sagen - säuft. Aber nicht nur Dublin, inzwischen hat der Bloomsday sogar in Städten wie Tokio oder dem kroatischen Pula Tradition.

 

Dieses Jahr schließt auch Leipzig sich den Festivitäten an, mit einer szenischen Lesung aus dem Roman. Der Anglist und Joyce-Enthusiast Fabian Dellemann führt in das Werk ein, jene moderne Odyssee, die einen einzigen Tag im Jahre 1904 umfasst und ganz nebenbei die gesamte westliche Schriftkultur Revue passieren lässt. Mittendrin Bloom, Jude mit ungarischen Wurzeln, ein Außenseiter, Antiheld, Alltagsabenteurer. Begleiten Sie ihn auf seinem fährnisreichen Weg durchs alte Dublin, ins Ormond-Hotel, wo er umschwirrt von den Bardamen Miss Douce und Miss Kennedy - den homerischen Sirenen - zu Mittag isst.

 

Es lesen die Schauspielerin Nicole Haase und Markus Sahr vor musikalischem Hintergrund.

Eintritt: 3,- / 2,- EUR /  Veranstaltung des Sächsischen Übersetzervereins »Die Fähre« e.V. Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und das Kulturamt der Stadt Leipzig

 

Englischsprachige Literatur in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung!

 

 

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Mi

07

Jun

2017

Buchort-Tipp: Mühlbeck-Friedersdorf

Blumen im Buchdorf, gesehen am "Bücher-Consum" in Mühlbeck-Friedersdorf/ Foto: Peter Hinke
Blumen im Buchdorf, gesehen am "Bücher-Consum" in Mühlbeck-Friedersdorf/ Foto: Peter Hinke

Mühlbeck-Friedersdorf ist ein dörflicher Ort in der Nähe von Bitterfeld, gelegen nah am Wasser, eingebettet in die Seenlandschaft der Goitzsche-Region. Man kann hier Wandern und Radfahren und  an diesem Buchort, welcher walisische und belgische Vorbilder hat, acht Buchläden mit insgesamt 400.000 Büchern bewundern.

 

Alles, was man benötigt ist Zeit. - Unser Tipp: Über dem "Bücher-Consum" von Karin Dehne kann man sogar nächtigen!.

 

http://www.buchdorf-info.de/

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Fr

02

Jun

2017

Wir denken an Wolfgang Hilbig

Wolfgang Hilbig, fotografiert von Dietrich Oltmanns
Wolfgang Hilbig, fotografiert von Dietrich Oltmanns

Vor 10 Jahren starb in Berlin Wolfgang Hilbig. Man kann ihn getrost einen der ganz großen deutschen Dichter nennen: Seine Bücher werden gelesen und finden auch immer wieder ein neues Publikum. Es gibt Biographien und Romane über ihn, es gibt die Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft - die wir gern unterstützen - und einen Film, der in einigen Tagen wieder zu sehen sein wird.  // 11.6.2017, 20 Uhr, Sommerkino auf der Feinkost, Ein Wolfgang-Hilbig-Abend. Die Schauspielerin Corinna Harfouch und Regisseur Siegfried Ressel sprechen über den gemeinsamen Dokumentarfilm "Hilbig. Eine Erinnerung" (2011). Corinna Harfouch liest Texte von Wolfgang Hilbig, bevor später am Abend der Film gezeigt wird. (Eintritt: 7,00 Euro / 6,00 Euro)

Vorschau:

Wolfgang Hilbig

Eine Biographie von Michael Opitz / S. Fischer Verlag

Bis heute umgibt den 1941 geborenen und vor zehn Jahren gestorbenen Dichter Wolfgang Hilbig eine Aura des Rätsels. Hineingeboren in eine Umgebung aus Sprachlosigkeit, galt er spätestens seit seinem Roman »›Ich‹« als einer der sprachmächtigsten Autoren der deutschen Literatur – und blieb doch ihr geheimnisvollster Außenseiter. Hilbig, der jahrelang als Heizer arbeitete, war in der DDR gezwungen, eine Doppelexistenz zu führen.
Für diese erste große Biographie hat der Literaturwissenschaftler Michael Opitz unbekannte Archivmaterialien und nie veröffentlichte Briefe und Tagebücher gesichtet sowie die Akten ausgewertet, die die Staatssicherheit der DDR über den »feindlich-negativen« Autor angelegt hat. Behutsam und einfühlsam zeichnet er den Weg eines faszinierenden Schriftstellers, der erst im Schreiben zu seinem wahren Leben fand. / erscheint im Oktober 2017

 

Die sächsische Buchpremiere, veranstaltet gemeinsam mit der Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft, am 23.10.2017 in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung im Specks Hof, Schuhmachergäßchen 4, 04109 Leipzig

 

 

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Di

16

Mai

2017

Fixpoetry bespricht die Tippgemeinschaft 2017

 

Unter

 

FIXPOETRY.COM

 

https://www.fixpoetry.com/feuilleton/kritiken/Tippgemeinschaft-2017

 

findet man vom Autor Timo Brandt eine schöne, ausführliche Kritik der aktuellen Tippgemeinschaft, der Jahresanthologie der Studenten und Studentinnen des Deutschen Literaturinstituts Leipzig,

 

FIXPOETRY:COM  ist ein sehr empfehlenswertes Literaturportal mit Schwerpunkten Lyrik und Kunst.

Reinschauen lohnt sich!

 

Bestellen kann man aktuelle und auch ältere Ausgaben der Tippgemeinschaft hier

 

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Mo

24

Apr

2017

Und was träumst Du? - Bilder von unserer Veranstaltung mit Miriam Zedelius

Miriam Zedelius beglückte kleine und große Gäste mit ihren Bildern und  Geschichten. Bücher und auch Drucke von ihr gibt es weiterhin in unserem Wörtersee im Peterssteinweg!

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Di

18

Apr

2017

Miriam Zedelius liest und stellt aus - Vorschau aufs Karli-Beben am 22.04.2017

 

Die Leipziger Illustratorin und Kinderbuchautorin Miriam Zedelius stellt am kommenden Sonnabend im Rahmen des Karli-Bebens in unserem Wörtersee (im Peterssteinweg 7) u.a. ihr aktuelles Buch vor.

 

Wir freuen uns auf zahlreiche kleine und große Gäste!

 

 

 

Miriam Zedelius geboren 1977 in Heidelberg, lebt mit ihrer Familie in Leipzig. Dort hat sie auch studiert, an der Hochschule für Grafik und Buchkunst. Heute arbeitet sie als freie Illustratorin in ihrer eigenen kleinen Siebdruckwerkstatt, wo sie erfolgreich Postkarten, Plakate und Bilderbücher gestaltet.
Nebenstehende Illustration aus:
Miriam Zedelius: Träumst Du? (Hinstorff Verlag)

"Träumst du?", fragt mich Papa manchmal. - Aber ich denke nur nach. Wie traumhaft dieses Nachdenken sein kann, zeigt dieses Buch.
Welche Gedanken, zum Beispiel, gehen anderen durch den Kopf? Woher stammen die Träume - die guten und die schlechten? Was passiert, wenn das erträumte Pferd nur eines zum Schaukeln ist - und was, wenn dann doch eines zum Reiten aufzutauchen scheint? Wovon träumen Tiere? Und kann man sich Träume wünschen?
Eine Antwort ist sicher: Dieses Buch ist wundervoll! Die Fragen: grundlegend, faszinierend in ihrer tiefgründigen Einfachheit. Die Antworten: nachdenklich, witzig, den Blick weitend. Ein Buch, das nicht groß und laut daherkommen muss, weil es im besten Sinne neugierig ist, die Welt zu betrachten weiß. In skizzenhaft wirkenden, deshalb wohltuend lebendigen Bildern lässt Miriam Zedelius die Gedanken ihrer gar nicht so kleinen Heldin spielen. Bis hin zu der Erkenntnis: "Träume sind überall. Man muss nur die Augen aufmachen." Und sei es im Buchladen ...

Miriam Zedelius: Träumst Du?.   2017 .  96 Seiten, gebunden   m. zahlr. bunten Bild. 978-3-356-02096-0   Hinstorff Verlag 16,99 Euro - Ein Buch für kleine und große Leute!

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Mi

12

Apr

2017

"Wenn Autoren zu Klassikern werden" - ein MDR-Beitrag über unsere Werkausgabe Andreas Reimanns

Reimanns Werke wachsen: Hier die "Weisheit des Fleischs" im letzten Korrekturlauf.  Foto: CVB
Reimanns Werke wachsen: Hier die "Weisheit des Fleischs" im letzten Korrekturlauf. Foto: CVB

Innerhalb eines MDR-Specials über Werkausgaben gestaltete der Leipziger Journalist Nils Kahlefendt einen sehr schönen Rundfunkbeitrag über unser Großprojekt einer Werkausgabe des Dichters Andreas Reimann.

 

"Andreas Reimann ist ein sehr wichtiger Autor, nicht nur für Leipzig oder  die Region, sondern weit darüber hinaus. Er ist nicht immer leicht zu nehmen, man muß Andreas Reimann natürlich lieben, dann geht es auch immer weiter. Die Zeit läuft, aber ich hoffe, die Arbeit an solch einer Werkausgabe  führt tatsächlich auch dazu, daß der Autor - vielleicht wie Ernst Jünger - ein gewisses Alter erreicht und er noch drei Jahrzehnte produktiver Arbeit anhängen kann."

 

(Peter Hinke über seinen Autor Andreas Reimann, die Lust und Tücken des Verlegens und die nötige Geduld - Zitate aus dem Beitrag von Nils Kahlefendt) - Der Prospekt der "Andreas Reimann Werke" ist nebenstehend als Download verfügbar.

 

Man kann diesen und andere MDR-Beiträge über "Werkausgaben" noch für einige Tage hier lesen bzw. nachhören.

Mehr über Andreas Reimann und seine Werke hier und auch hier

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Mi

29

Mär

2017

Unsere Buchmessegalerie 2017

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Mi

22

Mär

2017

Auf los geht's los!

 

Heute abend wird die Leipziger Buchmesse offiziell eröffnet. Die letzten Vorbereitungen laufen, auch bei uns: Alle Bücherkisten sind gepackt und warten auf den Abtransport - für den Buchmesse-Stand und die zahlreichen Büchertische, die wir bei den Lesungen betreuen. Los geht's mit der LUCHS Preisverleihung, heute 18 Uhr im Ring-Café.

Eigene Veranstaltungen und Tagestipps zur Leipziger Buchmesse finden Sie hier.


Erste Bilder: Messeaufbau und Luchs-Preisverleihung.

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Di

21

Mär

2017

Die neue Tippgemeinschaft ist da!

 

Soeben eingetroffen: Die neue Tippgemeinschaft!

 

Tippgemeinschaft 2017: Jahresanthologie der Studierenden des Deutschen Literaturinstituts Leipzig / Herausgegeben von Ludwig Bader / David Blum / Anne Oltscher / Dorothee Riese / Lara Rüther und Lea Sauer - 388 Seiten / Broschur

 

Connewitzer Verlagsbuchhandlung / 9783937799858 / 15,00 Euro

 

Alle Informationen zum Release findet Ihr hier.

 

 

 

 

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Mo

20

Mär

2017

Veranstaltungen zur Buchmesse Leipzig

 

 

Auf zur Leipziger Buchmesse!

 

Hier empfehlen wir ausgewählte Veranstaltungen!

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Sa

11

Mär

2017

Am 18.3. ist Indiebookday!

 

Am kommenden Sonnabend steht schon wieder der vor 5 Jahren vom Mairisch Verlag ins Leben gerufene Indiebookday vor der Tür, den wir auch in diesem Jahr finanziell und praktisch unterstützen.

 

Was ist der Indiebookday?

 

Ihr liebt schöne Bücher.

Am Indiebookday könnt Ihr das allen zeigen. Es geht ganz einfach:

 

Geht am 18.03..2017 in einen Buchladen Eurer Wahl und kauft Euch ein Buch. Irgendeines, das Ihr sowieso gerade haben möchtet. Wichtig ist nur: Es sollte aus einem unabhängigen/kleinen/Indie-Verlag stammen .

 

 Danach postet Ihr ein Foto des Covers, des Buches, oder Euch mit dem Buch (oder wie Ihr möchtet) in einem sozialen Netzwerk (Facebook, Twitter, Google+) oder einem Blog Eurer Wahl mit "#Indiebookday". Wenn Ihr die Aktion gut findet, erzählt davon.

 

Schon der erste Indiebookday 2013 bekam in den deutschsprachigen Ländern große Aufmerksamkeit. 2014-2016 kamen dann auch Teilnehmer in UK, Italien, den Niederlanden und Portugal dazu. 2017 geht es weiter!

 

Facebook-Event zum Indiebookday 2017 (D):  www.facebook.com/events/819394734865556

Hashtag bei Twitter & Instagram: #indiebookday

 

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Mi

01

Mär

2017

Christel Hartinger in memoriam

Unter dem Titel „Lesen - Schreiben - Frieden stiften: Christel Hartinger in memoriam“ erinnern die Leipziger Städtischen Bibliotheken gemeinsam mit der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e. V. am Freitag, dem 3. März, um 18 Uhr in der Stadtbibliothek an eine Frau, die sich in vielfacher Weise um die Leipziger Kulturszene verdient gemacht hat.

 

Die Literaturwissenschaftlerin Dr. Christel Hartinger starb im Dezember im Alter von 75 Jahren, und sie hinterlässt eine Lücke im literarischen Leben Leipzigs, die nicht leicht zu schließen ist. Ihr zu Ehren präsentieren zum Beispiel Volker Braun, Adel Karasholi und Bernd Schirmer ihre Texte. In Lesung, Musik und Erinnerungen wird ein Porträt dieser außergewöhnlichen Leipzigerin gezeichnet. Sie war in Leipzigs Kultur- und Literaturszene sehr aktiv. Sie organisierte Lesungen, schrieb selbst Texte und zeichnete, engagierte sich in Vereinen. In der Connewitzer Verlagsbuchhandlung, für die in den 90er Jahren auch ihr Mann, der Literaturwissenschaftler Walfried Hartinger (1938-2003), und ihr Sohn Anselm Hartinger wirkten, ist die von ihr mitherausgegebene Werkausgabe von Georg Maurer erschienen. Wir, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Connewitzer Verlagsbuchhandlung, trauern mit der Familie Hartinger.

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Mi

01

Mär

2017

Neu // Kerstin Preiwuß: Nach Onkalo

Eine Provinzgeschichte über die großen Fragen des Lebens. 

Matuschek ist vierzig, als seine Mutter stirbt, mit der er das Haus teilte. Ohne ihre Fürsorge weiß er nicht, wie es weitergehen soll. Eine Frau hat er nicht und von dort, wo er wohnt, geht man weg, wenn man kann. Aber Matuschek ist einer, der bleibt, Bewohner des Hinterlands, einer längst von allen aufgegebenen Welt. Zum Glück gibt es Nachbarn. Igor, der Russe, wird zum Freund. Den alten Witt kennt er seit seiner Jugend. Und dann sind da die Tauben, die Matuschek als Junge bekam und seitdem züchtet. Brieftauben haben einen inneren Kompass und kehren stets nach Hause zurück. Das kann schon reichen fürs Leben. Als Matuschek Irina kennenlernt, winkt das Glück. Aber dann geht etwas schief und er beginnt von neuem.

»Nach Onkalo« zeigt eine Welt am Rand, in der sich die großen Fragen nicht weniger deutlich stellen: was einen zusammenhält und wie man glücklich wird. Matuschek stellt sich diese Fragen nicht, er will nur seinen Alltag meistern. Doch vielleicht befähigt ihn genau das zur Erkenntnis »ob das Leben die Mühe lohnt«.

 

Kerstin Preiwuß: Nach Onkalo. Roman

/ 240 Seiten / Hardcover mit Schutzumschlag /ISBN: 978-3-8270-1314-9 / 20 Euro

 

Kerstin Preiwuß in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung

 

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Do

23

Feb

2017

Buchpremiere: Reclam Leipzig 1945-1991

 

Ingrid Sonntag 

An den Grenzen des Möglichen: Reclam Leipzig 1945-1991 / Reclam - eine Verlagsgeschichte im deutsch-deutschen Spannungsfeld

 

23.02.2017 19 Uhr

 

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
Grimmaische Str. 6 /04109 Leipzig
Begrüßung: Franz Martin Olbrisch (Vizepräsident der Sächsischen Akademie der Künste), Lutz Rathenow (Sächsischer Landesbeauftragter für Stasi-Unterlagen) und Jürgen Reiche (Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig). Im Gespräch: Wolfgang Emmerich (Literaturwissenschaftler), Stefan Richter (ehem. Reclam-Lektor und Verlagsleiter), Ingrid Sonntag (Herausgeberin) und Wolfgang Thierse (Germanist, Kulturwissenschaftler und Politiker), Moderation: Verleger Christoph Links. Der Eintritt ist frei.

 

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Mi

15

Feb

2017

Jörg Jacob und Thomas Böhme lesen

Lesung: NIEMERLANG im Café Tunichtgut, Kolonnadenstraße 5/7, Leipzig /

15.Februar / 20 Uhr Prosa / Lyrik / Songs Andra Schwarz,

Unsere Autoren Thomas Böhme und  Jörg Jacob lesen gemeinsam mit Marcus Klugmann / Musik: Anne Munka

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Mo

23

Jan

2017

Neu bei uns: Das Gravenhorster Kräuterbuch

Reinhard Krehl: Das Gravenhorster Kräuterbuch
Texte Kartografien Drucke
mit Gedichten von Marion Poschmann 
und Beiträgen von Gerd Andersen, Barbara Steiner und Silke Steets
Connewitzer Verlagsbuchhandlung Peter Hinke, Leipzig
96 S. , 17 x 29 cm, Softcover
19,95 Euro
Eine Sammlung von Pflanzenselbstdrucken mit Gesprächen zu überraschenden Situationen von Mensch und Pflanze. Über das poetische Zusammentreffen von Ort, Handlung und Pflanze. Die Drucke und Texte entstanden während Reinhard Krehls Stipendium-Aufenthaltes im Kunsthaus DA Kloster Gravenhorst, NRW im Jahr 2016.
mehr zum Projekt unter www.reinhardkrehl.de
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Di

22

Nov

2016

Buchpremieren und Ausstellungseröffnung

Susann Hesselbarth / Jörg Jacob / Phillip Janta präsentieren zwei nagelneue "Geschichten ohne festen Wohnsitz", die nun bei uns im Verlag erscheinen!

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Fr

11

Nov

2016

"Kontradiktionen" - Andreas Reimanns neuer Gedichtband!

Andreas Reimann, Kontradiktionen

 

Gedichte 1964 – 1966.

Die neuen Leiden der jungen Lyrik - Essay, Diskussion, Essay 1974 – 1976.

Band 1 der Werke Andreas Reimanns

schön gebunden, 160 Seiten

ISBN 978-3-937799-77-3  20,00 Euro

Dieses Buch entstand mit Unterstützung der Andreas-Reimann-Gesellschaft e.V.

 

„Kontradiktionen“ beinhaltet den ersten Gedichtband Andreas Reimanns, der ursprünglich bereits 1966 ediert werden sollte, aber aus politischen Gründen seinerzeit nicht erschien. Neben dieser Erstveröffentlichung nach 50 Jahren sind in diesem Buch Essays aus der Zeitschrift „Sinn und Form“ versammelt sowie damit im Zusammenhang stehende Diskussionsbeiträge verschiedener Autoren.

Das Buch ist die späte Wiederentdeckung des Debüts eines der wichtigsten deutschen Dichter der Gegenwart und ein spannendes Zeitdokument der Literaturgeschichte der DDR.

 

"Gedichte vergleichbarer Intensität, die die >verfluchte narbe aus zement< zum Thema erheben, sucht man in der deutschen Lyrik dieser Zeit vergebens. Diese literaturgeschichtlich erheblichen Leistungen der Lyrik dieses Dichters harren nach wie vor des Eingangs in historische Aufarbeitungen.(…)Sie gehen über das in diesen Jahren florierende Protest-Pathos im Namen der Jugendlichkeit eines Volker Braun, Wolf Biermann oder Rainer Kirschs deutlich hinaus. Die Ich-Ansagen sind keine rhetorischen Konstrukte, sondern gesättigt mit existentiellen Kontradiktionen des Lebens auf Messers Schneide." Peter Geist

 

DISKUSSION/ Hier leben. Dasein. Einen standpunkt haben./ Das argument ist ein kristallskalpell,/ das denkenshornhaut kühn und hart seziert.

 

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Mo

07

Nov

2016

Andreas Reimann zum 70. Geburtstag

»Vom Wunderkind zum Geheimtipp, zu einem der unbekanntesten, aber bedeutendsten Lyriker der ›sächsischen Schule‹«. Karl Corino

Prospekt Andreas Reimann
Der Sonderprospekt zum 70. Geburtstag des Autors zum Herunterladen.
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Andreas Reimann (2010) / Foto: Peter Hinke
Andreas Reimann (2010) / Foto: Peter Hinke

"Andreas Reimann wurde geboren am 11. 11. 1946 in Leipzig als Sproß einer Dynastie zeichnender Schreiber und schreibender Zeichner, einer Leipziger Künstlerfamilie im 20. Jahrhundert, in Leipzig also, ›einer den Musen bitteren Stadt‹, die er in  vielen seiner Gedichte als sein ›hiesiges Land‹, also Vaterland nennt, mit dem er auf Grund des dort herrschenden Staates, in Zwist und Streit geraten mußte, Land, an dem er litt, weil es ihn ausgrenzen wollte, politisch wegen widersetzlichen Charakters, moralisch wegen Liebe zum gleichen Geschlecht, und eben überhaupt, weil er schrieb und zeichnete, was die Behörde lieber beschlagnahmte und in Akten verschloß, als es der Öffentlichkeit preiszugeben. Ja, die Zustände sind ihm alles andere als freundlich gesinnt, und man versteht, daß er sich ihnen verweigert oder entzieht, spöttisch und bitter, lästernd und listig, nicht ohne Federn zu lassen." (aus Gerhard Wolf: Auf der Suche nach einem Land. Laudatio zum Leipziger Literaturstipendium 2000 für Andreas Reimann) -

 

Am Anfang stand Verlust: Der Vater, selbst Autor und Illustrator, der DDR-Staatssicherheit ein Dorn im Auge, kam 1955 unter bis heute nicht geklärten Umständen in Westberlin ums Leben, seine Mutter verübte bereits ein Jahr zuvor Selbstmord. Andreas kam ins Waisenhaus, später lebte er bei seiner Großmutter Thea Reimann-Weide. 1957 schrieb er »Sturm«, sein erstes Gedicht. Es folgten Rundfunksendungen, Auszeichnungen und 1961 erste Veröffentlichungen im »Neuen Deutschland« und im »Sonntag «. Da er nicht zur Oberschule zugelassen wurde, absolvierte er eine Schriftsetzerlehre. In Folge einer vieldiskutierten Gedichtveröffentlichung im ND 1965 wurde er von Georg Maurer, Dozent für Poesie, ans Leipziger Literaturinstitut zum Studium eingeladen. Im Dezember des Jahres fand das 11. Plenum des ZK der SED statt, das »Linientreue« der Kulturschaffenden der DDR einforderte. Der Direktor des Instituts, Prof. Max Walter Schulz, entschied daraufhin die Exmatrikulation Reimanns, da dieser sich den offiziellen Vorgaben nicht anpassen wollte. Sein erster Gedichtband »Kontradiktionen«, der 1966 beim Hinstorff Verlag Rostock veröffentlicht werden sollte, durfte nicht erscheinen. 1968 protestierte Reimann gegen die Niederschlagung des »Prager Frühlings«, das Ministerium für Staatssicherheit ordnete daraufhin seine Verhaftung an. In Folge verfasste Prof. Max Walter Schulz für das MfS eine politische Einschätzung des Studenten, die sich in die Schlußfolgerung verstieg: »Aber es erweist sich erneut, daß ein Talent, das über den Zinnen der  Partei zu stehen gedenkt, sich selbst zerstört.« Unter anderem auch aufgrund dieser Beurteilung wurde Andreas Reimann zu einer zweijährigen Haft strafe wegen »staatsfeindlicher Hetze« verurteilt. 1971, ein Jahr nach der Haftentlassung, setzte sich Max Walter Schulz – gegen den Widerstand des MfS – für seine Rehabilitierung  als Dichter ein, der nun sein Brot als Lager- und Transportarbeiter, als Brauerei-Hilfsarbeiter und Lohnbuchhalter  verdiente. Erst 1975 erschien »Die Weisheit des Fleischs«, sein erster Gedichtband, im Mitteldeutschen Verlag, die Lektoren Gerhard Wolf und Heinz Czechowski hatten, trotz aller staatlichen Bedenken, die Veröffentlichung durchgesetzt. Die erste Auflage war bald vergriff en, zwei Nachdrucke folgten. Auch wenn das Buch seinerzeit große Aufmerksamkeit bei den Lesern erregte, fand es keinen Platz in der offiziellen DDR-Literatur. 1979 erschien, ebenfalls im Mitteldeutschen Verlag, sein zweiter Gedichtband »Das ganze halbe Leben«. Andreas Reimann bekam  von verschiedenen Verlagen Nachdichtungsaufträge, jedoch weitere geplante literarische Buchprojekte wurden von den Verlagen abgelehnt, auch weil der Dichter sich den Eingriff en der Zensur verweigerte. So waren die 70er und auch 80er Jahre geprägt von Ausflügen in die »heitere Muse«: er schrieb Songs und Chansons, textete u. a. für Liedermacher wie Bettina Wegner und Stefan Krawzcyk und die Rockgruppe »Lift «. Er betrieb dieses  Metier mit einem Anflug von Galgenhumor und Ironie, seine Überlebensstrategie um auch schwierige Situationen zu meistern, »den Abstürzen in Lust und Wollust, Krisen und Gnade der Sucht, zu entkommen«, wie er es selbst nannte. Trotz aller Widrigkeiten kam für ihn eine Ausreise aus der DDR nicht in Frage. Erst 1995 erschien mit »Das Sonettarium« (Connewitzer Verlagsbuchhandlung) wieder ein größeres, eigenständiges Buch von Andreas Reimann, es folgten u. a.»Vom haltbaren Jonas« (Forum Verlag, 1999), »Die männlichen Zeitalter« (Konkursbuch Verlag, 2001), »Zwischen den Untergängen« (Faber und Faber, 2004) und »Der trojanische Pegasus« (MDV, 2006) In der Connewitzer Verlagsbuchhandlung erscheint nun seit 2011 eine Werkausgabe seiner Veröffentlichungen. / Peter Hinke

 

 

Zum Geburtstag erscheint Band 1 der Werke in Einzelausgaben

 

» Kontradiktionen«  Gedichte 1964 – 1966.

Die neuen Leiden der jungen Lyrik - Essay, Diskussion, Essay 1974 – 1976.

Band 1 der Werke Andreas Reimanns - gefördert von der Andreas Reimann Gesellschaft e.V.

schön gebunden, 160 Seiten

ISBN 978-3-937799-77-3  20,00 Euro

 

„Kontradiktionen“ beinhaltet den ersten Gedichtband Andreas Reimanns, der ursprünglich bereits 1966 ediert werden sollte, aber aus politischen Gründen seinerzeit nicht erschien. Neben dieser Erstveröffentlichung nach 50 Jahren sind in diesem Buch Essays aus der Zeitschrift „Sinn und Form“ versammelt sowie damit im Zusammenhang stehende Diskussionsbeiträge verschiedener Autoren.

 

Das Buch ist die späte Wiederentdeckung des Debüts eines der wichtigsten deutschen Dichter der Gegenwart und ein spannendes Zeitdokument der Literaturgeschichte der DDR.

 

 "Gedichte vergleichbarer Intensität, die die >verfluchte narbe aus zement< zum Thema erheben, sucht man in der deutschen Lyrik dieser Zeit vergebens. Diese literaturgeschichtlich erheblichen Leistungen der Lyrik dieses Dichters harren nach wie vor des Eingangs in historische Aufarbeitungen.(…)Sie gehen über das in diesen Jahren florierende Protest-Pathos im Namen der Jugendlichkeit eines Volker Braun, Wolf Biermann oder Rainer Kirschs deutlich hinaus. Die Ich-Ansagen sind keine rhetorischen Konstrukte, sondern gesättigt mit existentiellen Kontradiktionen des Lebens auf Messers Schneide." Peter Geist

 

Weiterlesen: Andreas Reimann und seine Bücher

 

 

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Sa

29

Okt

2016

Neu im Wörtersee: Frieder Schuller

 

Ein neuer Wörtersee-Band ist erschienen:

 

Frieder Schuller: Die Angst der Parkbank vor dem Abendrot. Gedichte / Mit einem Nachwort von Elmar Schenkel / Klappenbroschur, 120 Seiten 14 Euro / 978-3-937799-74-2

 

„komm besuchen wir ein gedicht/ sagt der bleistift zum papier“ Gedichte wie Traumfetzen, mal Alp mal Märchen, mal Burg mal Friedhof.Gedichte aus einer vergessenen, verwunschenen Welt. Aber eine Welt über der ein Schatten liegt, der die Welt ins Dunkel schieb und den Dichter raunen und flüstern lässt.

 

Frieder Schuller wurde 1942 in Siebenbürgen geboren. Er arbeitet als Lyriker, Theaterautor und Regisseur. Er lebt in Rumänien und Deutschland und vermittelt zwischen den Welten.

 

Der Autor liest am Montag, den 31.10.2016, 17 Uhr,  beim
Nietzsche Verein Röcken e. V. in Röcken, Teichstr. 8

 

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Do

20

Okt

2016

Jetzt neu: "Es geht um das Buch 2016/17"!

Der neue Katalog der Kurt Wolff Stiftung stellt unabhängige Verlage vor - und erzählt die Vorgeschichte der Connewitzer Verlagsbuchhandlung. Kostenlos erhältlich allen in guten Buchhandlungen!

Soeben wurde auf der Frankfurter Buchmesse der neue Katalog der Kurt Wolff Stiftung mit den wichtigsten Neuerscheinungen der unabhängigen Verlage vorgestellt.

Den Katalog gibt es gratis bei uns und in allen guten Buchhandlungen! Wenn Sie nicht aus Leipzig sind,

fragen Sie im Laden ihres Vertrauens danach, jede Buchhandlung kann diesen Katalog schnell und kostenfrei über den Grossisten KNV oder die Verlagsauslieferung Prolit beschaffen! Für die Freunde der Connewitzer Verlagsbuchhandlung enthält der Katalog eine besondere Überraschung: Präsentiert wird die Zeitschrift "Sno´Boy", aus der unsere Verlagsbuchhandlung hervorging. Mit Aufwand gemacht erschien diese 1988/89 in fünf Ausgaben in kleiner Auflage. Autoren wie Thomas Böhme, Holger Jackisch, Thomas Kunst, Maike Nowak, Comiclegenden wie Thomas Schwarwel, Fotografen wie Michel de Chesne, Micha Rücker, Peter Thieme oder Karin Wieckhorst prägten die Zeitschrift, die auch Reportagen über Robert Capa, die Sprengung der Leipziger Universtätskirche oder den "Lauer-Report" enthielt, einen kritischen Beitrag über die Leipziger Tagebaulandschaft - in der wir heute unglaublicherweie tatsächlich baden gehen können!

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Di

18

Okt

2016

Deutscher Buchhandlungspreis 2016

Wir freuen uns über den Deutschen Buchhandlungspreis, den wir am 5.10. in Heidelberg von Frau Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, überreicht bekamen! Der Preis soll für uns Ansporn sein, weiterhin im Sinne der Buchstadt Leipzig zu arbeiten, Traditionen zu pflegen, neue Bücher, Autoren und nicht zuletzt Leser zu entdecken und somit der schönen Literatur ein gutes Zuhause zu geben. Buchhandlungen sollten immer Orte der Begegnungen sein, dem Sturm der Zeiten trotzende Inseln. - Ein Dank an alle Beteiligten, an unsere Kunden und unsere Mitarbeiter!  // Peter Hinke

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Sa

08

Okt

2016

13.10.16 - Leipziger Buchpremiere: Bettina Baltschev - "Hölle und Paradies"

Wir freuen uns auf eine Buchpremiere bei uns im Specks Hof:

Bettina Baltschev: "Hölle und Paradies. Amsterdam, Querido und die deutsche Exilliteratur"

Donnerstag, 13. Oktober | 20 Uhr I Moderation: Katrin Schumacher I Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Specks Hof, Schuhmachergäßchen 4, 04109 Leipzig I Eintritt frei!

Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Berenberg Verlag

 

Bettina Baltschev Hölle und Paradies

Amsterdam, Querido und die deutsche Exilliteratur

 

Leseprobe »Amsterdam: was für eine schöne, unverwechselbare Stadt! Sie wurde zur Zuflucht, sie lässt uns arbeiten«, schwärmte Klaus Mann von einer seiner ersten Stationen im Exil. Und Amsterdam war nicht nur temporärer Wohnort, sondern verhieß schon bald auch eine ganz andere Art von Heimat: Zwischen 1933 und 1950 veröffentlichte der Querido ­Verlag viele der Autoren, die vor den Nazis aus Deutschland ­fliehen mussten, von Joseph Roth bis Irmgard Keun und Lion Feuchtwanger. Über Europa verstreut, finden die deutschen Schriftsteller in Amsterdam ihr geistiges Zentrum. Und trotzdem: »Das Exil war eine Hölle«, schreibt Hermann Kesten. Bettina Baltschev geht mit offenem Blick durch das heutige Amsterdam und spürt dem Leben der Exilschriftsteller und ihrer Verleger nach.

 

Bettina Baltschev  Hölle und Paradies ·  Berenberg Verlag 168 Seiten · Abbildungen · Halbleinen ·  ISBN 978-3-946334-08-8  EUR 22,00 

 

Bettina Baltschev, (c) privat
Bettina Baltschev, (c) privat

 

Bettina Baltschev,   geboren 1973 in Berlin, studierte Kulturwissenschaften, Journalistik und Philosophie in Leipzig und Groningen. Sie ist Autorin und Redakteurin beim Hörfunk der ARD und pendelt zwischen ihrem Wohnort Leipzig und ihrer zweiten Heimat Amsterdam. 2008 erschien »Ein Jahr in Amsterdam. Reise in den Alltag« (Herder). 

 
 Bettina Baltschev in einem Interview mit dem Deutschlandfunk   

 

 

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Sa

01

Okt

2016

Stadtradelfinale: Platz 27 für unser Team!

Elmar Schenkel im gelben Trikot ist der König der Radfahrer / Bild: Otto (rotes Trikot)
Elmar Schenkel im gelben Trikot ist der König der Radfahrer / Bild: Otto (rotes Trikot)

Der Ökolöwe hatte zum Stadtradeln aufgerufen. 20 Tage Kilometersammeln, für die Stadt und eine gute Ökobilanz. Knapp 400 Teams mit 7300 Radlern und Radlerinnen waren angetreten und fuhren für Leipzig auf ihren täglichen Wegen fast 1,4 Millionen Fahrradkilometer ein. - Leipzig ist somit Fahrradhauptstadt!

Wir als CVB-Raketa, bestehend aus Elmar (419 Kilometer!), Frauke, Frida, Jörg, Otto, Peter, Ronald, Sabine, Sarah, Silke und Ulrike erradelten am Ende 1.744 Kilometer, die wir allesamt der Gesamtwertung des "Kindergartenteams Hand in Hand" zugute kommen ließen. "Hand in Hand" wurde so mit 10.085 Kilometern "Leipzigs fahrradaktivste Kita mit den meisten Kilometern", in der Gesamtwertung belegte das Team Platz 27! Am 6. Oktober gibt es ab 19 Uhr in der Alten Börse am Naschmarkt die Abschlußveranstaltung mit der Chance auf 3 x 500 Euro Preisgeld für die besten 30 Teams. Da schauen wir doch mal vorbei...

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Do

29

Sep

2016

Verband der Steuerberater lehnt ermäßigten Steuersatz für Bücher ab

Gefunden beim Deutschen Steuerberaterverband e.V.: Eine Empfehlung des genannten Verbandes an die Europäische Kommission, Generaldirektion für Steuern und Zollunion, Mehrwertsteuer-Referat TAXUD/C1, Rue Joseph II 79, Büro J79 05/065, 1049 Brüssel, BELGIEN - Beantwortung des Fragebogens zum Konsultationspapier über ermäßigte Mehrwertsteuersätze für elektronisch erbrachte Veröffentlichungen der Europäischen Kommission / Transparenzregisternummer: 845551111047-04

"Auch wenn der Deutsche Steuerberaterverband die kultur- und bildungspolitisch hohe Wertstellung von Büchern in der Gesellschaft teilt, sieht er keine Notwendigkeit, diesem Umstand durch die Anwendung des
ermäßigten Steuersatzes Rechnung zu tragen. Vielmehr stellt die Begünstigung eine Subvention des Buchmarktes dar, für die keine besonderen Rechtfertigungsgründe vorliegen dürfte. Von diesen Überlegungen ausgehend lehnt der DStV die Einführung eines ermäßigten Steuersatzes für E-Books und weitere E-Produkte ab. Im Ergebnis sollten sämtliche Bücher, egal in welcher Erscheinungsform der regulären Umsatzbesteuerung unterliegen."  Weiterlesen und wundern direkt beim Deutschen Steuerberaterverband:  hier

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Di

20

Sep

2016

Chen Jianghongs Chinese Tales in Leipzig

Am vergangenene Sonntag erweckte das Théâtre De NéNéKa die Bildergeschichten des chinesischen Autors und Illustrators Chen Jianghong  zum Leben. Als Gäste des Konfuzius-Institutes begeisterten die Künstler (neben Chen Jianghong die Schauspielerin Léa Wegmann und der Musiker Thomas Landbo) im Leipziger Grassi mit Bildern und live getuschten Momentaufnahmen des Illustrators, mit Musik, Geräuschen und Lesung. Ein großartiges Spektakel, das noch lange im Gedächtnis bleiben wird! Hier ein paar Bilder vom Leipziger Gastspiel und ein Link zu einem Video des  Théâtre De NéNéKa. Im Wörtersee, den jetzt auch ein Originalbild des Auftritts ziert, kann man die Bücher von Chen Jianghong erwerben. Fotos: Thomas Rötting (7) / Peter Hinke (7)

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Mo

19

Sep

2016

Gerda Taro: Heute Rückkehr der geschwärzten Bilder!

Wir freuen uns: Heute, 18 Uhr, werden in der Straße des 18. Oktober die neuen Gerda-Taro-Tafeln der Öffentlichkeit übergeben. Weiterlesen auf der Seite von f-stop und hier bei  uns

Foto: Peter Hinke
Foto: Peter Hinke
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Fr

16

Sep

2016

17.09.// Auf zur TTIP-Demo nach Leipzig!

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Mi

14

Sep

2016

Wer will mit einem Drachen über schneebedeckte Berge fliegen?

 Abb.: Chen Jianghong aus "Der Tigerprinz"
Abb.: Chen Jianghong aus "Der Tigerprinz"
Chen Jianghong, Meisterillustrator aus Tianjin und Paris, malt seine Bilder auf Seide. Er verbindet traditionelle Malstile und alte chinesische Geschichten mit modernen Erzählweisen: “Um ein gutes Buch zu machen, braucht es eine gute Geschichte. Ich will diese Qualität der Bilder bewahren, mit Ausdrucksweisen, die ich beherrsche, aber ihnen eine kräftigere Erzählung beifügen. Es braucht starke Geschichten, starke Emotionen, starke Bilder. Gelingt das, kann man ein Buch immer und immer wieder lesen.” Mehrfach wurde er bereits für seine Bilderbuchkunst ausgezeichnet.

 

An diesem Wochenende erweckt das Théâtre De NéNéKa den „Tigerprinzen“ des Chinesischen Autors und Illustrators Chen Jianghong in Leipzig zum Leben. Mit Bildern des Buches und live getuschten Momentaufnahmen des Illustrators, mit Musik und Geräuschen und der Lesung seiner Geschichte. Ein großartiges Spektakel, das mit seiner Intensität noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

 

Sonntag, 18. September  / Aufführungen: 11 Uhr & 15 Uhr / Eintritt: 10 € / 7 € (ERM) / Kartenreservierung: Grassi Museum / Konfuzius-Institut -  Im Rahmen des Veranstaltungstages „China im Grassi“ (Grassi-Museum für Völkerkunde zu Leipzig, Johannisplatz 5-11). - Eine Auswahl von Büchern von Cheng Jianghong finden Sie derzeit bei uns im Wörtersee.

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Fr

09

Sep

2016

Unser Stadtradeln - 1.Etappe

Supergut gepackt! - Unser Transporter fürs tägliche Stadtradeln.
Supergut gepackt! - Unser Transporter fürs tägliche Stadtradeln.

Vor einer Woche begann das Stadtradeln in Leipzig. Unser kleines CVB-Raketa-Team hat in der ersten Woche schon über 400 km zusammengeradelt! Beim täglichen Weg zur Arbeit, in der Freizeit und natürlich auch bei unseren Buchtransporten, die u.a. mit nebenstehendem Flitzer erfolgen, der uns von unseren Lieblingsverlagen und -vertretern ermöglicht wurde. Ein prima Fahrzeug, man kann damit bequem drei große, schwere Kisten durch die Stadt bringen! Mit unseren Stadtradelkilometern unterstützen wir einen Leipziger Integrations-kindergarten, dessen Team "Hand in Hand" steht momentan unter den Top 30 von immerhin 440 Stadtradelteams. Unser fleißigster Kilometer- sammler ist derzeit Elmar Schenkel, auf dessen Buch "Cyclomanie. Das Fahrrad und die Literatur" (Isele Verlag) wir hiermit ausdrücklich hinweisen möchten. 

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Do

08

Sep

2016

Termine Termine Termine

 

Der Veranstaltungskalender im September ist wie immer voll gefüllt: Nach dem Passagenfest am letzten Freitag, welches wieder tausende Gäste zu uns in den Specks Hof lockte, halfen wir gestern beim Leipziger Palliativkongress und betreuten eine Lesung von Sabine Bode in der Stadtbibliothek. Am kommenden Freitag sind wir bei der Buchpremiere von Greta Tauberts neuem Buch "Im Club der Zeitmillionäre" - und tags darauf lockt das herbstliche Karli-Beben in die Südvorstadt und somit auch in unseren Wörtersee.

 

Unser Tipp: 09.09.2016 / 20 Uhr / Café Tunichtgut / Kolonnadenstr. 5 / 04109 Leipzig

Greta Taubert: "Im Club der Zeitmillionäre" - Buchpremiere!

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Mi

31

Aug

2016

Stadtradeln - Wir sind dabei!

Leipzig beteiligt sich vom 02. bis 22. September 2016 zum achten Mal am bundesweiten Wettbewerb des Klima-Bündnis für eine fahrradfreundliche und klimagerechte Stadt. Alle Leipzigerinnen und Leipziger können über drei Wochen hinweg, auf ihren täglichen Wegen durch die Stadt, Radkilometer für ihr eigenes Team und unsere Stadt sammeln.

 

Die aktivsten Leipziger Teams, mit den meisten geradelten Kilometern, können sich in diesem Jahr Preisgelder von insgesamt 1.500 Euro sichern. - Unser Team der Connewitzer Verlagsbuchhandlung fährt als CVB Raketa für die "Kita Hand in Hand", eine Integrationskindertagesstätte des Vereins Humanitas e.V. in der Leipziger Linnestraße 12. - Und so funktioniert es: Man registriert sich hier auf der Seite des Ökolöwen und tritt einem Team bei oder gründet selbst ein Team.Wer möchte kann auch in unserem Team mitfahren und muß sich dann nur bei uns anmelden. Sie müssen keine extra Radtouren organisieren. Jeder Kilometer, ob beruflich oder privat zählt beim Stadtradeln.

 

Die erradelten Kilometer können z.B. mit einem Kilometerzähler (Tacho bzw. Fahrradcomputer) oder einem Routenplaner erfasst werden. Das STADTRADELN lebt vom Fair-Play-Gedanken, deshalb wird auf die Ehrlichkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Eintragen der Kilometer vertraut. Die Teamkapitäne sind zusätzlich in der Lage die Kilometer von Kollegen und Freunden einzutragen. Los geht's! Sammeln Sie drei Wochen lang ihre gefahrenen Kilometer. Ob beruflich oder privat - jede Strecke zählt! Sichern Sie sich und ihrem Team die Chance auf 500€. Die gefahrenen Kilometer können Sie noch bis zum 29. September problemlos nachtragen.

 

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Di

30

Aug

2016

Wolfgang Hilbig zum 75. Geburtstag

 

WENN ICH AN WOLFGANG HILBIG DENK’

 

Die kohle, saftig wie verfaulter treber,

stürzt durch die decke in den heizungskeller.

Jetzt macht der schnee den dreck da draußen heller.

Und den im loch?: Gib du zu tun der leber,

und der salpeter rieselt weihnachtsglänzlich!

 

Denn beizukommen ist dem kohlehauf

mit bloßer schaufel nicht. Er bergt sich auf,

solang das fließband läuft: ein lebenslänglich,

nicht ausgesprochen, aber doch verhängt

naturgesetzlich. Das ist zu ertragen

nicht mal im suff ! ! –

 

                                   Nur mut, und selber steckst

du dich in brand; sich selbst als fahne schwenkt

die flamme: weh!, wir sind, hurra!, geschlagen!

 

Das feuer frißt den stoff, aus dem es wächst.

 

Andreas Reimann

 

 

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Di

23

Aug

2016

Mehrdad Zaeri eröffnet die Kalendersaison

"Telefonfoto": Mehrdad Zaeri in unserem Wörtersee
"Telefonfoto": Mehrdad Zaeri in unserem Wörtersee

 

Mehrdad Zaeri stand vor ein paar Tagen plötzlich in unserer Buchhandlung und war uns gleich so vertraut und sympathisch, wie wir auch seine Kalender seit Jahren ins Herz geschlossen haben. Er wurde 1970 in Isfahan im Iran geboren, mit 14 wanderte er mit seiner Familie erst in die Türkei, dann nach Deutschland aus. Selber sagt er: „Der Beginn  des deutschen Lebens war richtig schwer. Später wurde es ganz schön. Als ich 1992 mein Abitur machte, beschloss ich, Künstler zu werden. Heute lebe ich mit meiner Frau Christina in Mannheim, mache meine Kunst und mag dieses Leben, das immer eine Überraschung in der Tasche hat.“ - Mehr über Mehrdad Zaeri in einem Interview des Deutschlandfunks hier
2017 wird jedenfalls schön, wenn man einen Kalender von Mehrdad Zaeri an der Wand hat. Für nächstes Jahr gibt es - neben seinen illustrierten Büchern -  zwei tolle Kalender mit Bildern des Illustrators:
- „Telling Time“ ein Wandkalender der Edition Büchergilde in den Maßen 59 x 31,5 cm. Dieser enthält 25 Blätter von Mehrdad Zaeri und Marie Wolf. Die Bilder kreisen um das Thema „Fremde, die zu Freunden werden“. (22,95 Euro)
- „Traumkarussell“: Ein Wandkalender des DuMont Verlages in den Maßen 40x34,5 cm. Dieser enthält 12 Blätter. Ruhige, melancholische Lieblingsbilder des Illustrators. (18,00 Euro)
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Di

16

Aug

2016

Der Toaster in der Bibliothek

Unser Leonid in der Stadtbibliothek / Foto: Peter Hinke
Unser Leonid in der Stadtbibliothek / Foto: Peter Hinke

 

Eine Ausstellung zu Bücherdingen und Verlagswerbung der Sammlung Lewejohann in
der Leipziger Stadtbibliothek

 

Ende Juni 2016 eröffneten Studierende des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft eine

so noch nie gesehene Ausstellung der Leipziger Buchwissenschaft in der Stadtbibliothek. Sie zeigt eine Sammlung mit Objekten aus 30 Jahren Verlagswerbung, zusammengetragen vom Buchhändler-Ehepaar Regine und Lutz Lewejohann.

Prof. Siegfried Lokatis, der geschätzte Leipziger Professor für Buchwissenschaft, hat mit seinem untrüglichen Gespür für Ungewöhnliches aus der Welt der Bücher die Objekte aus einer Wohnung in Grimma vor der Zwangsräumung bewahrt und zunächst in sein „Bibliotop“ der Buchwissenschaft in der Hainstraße überführt - und nun erstmalig einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auch dabei ist eine Leihgabe von uns - unser Rowohlt-Leonid aus dem Wörtersee, der sonst im Buchhandelsalltag als stummer Diener stoisch Prospekte verteilt. (siehe Bild)

 

Die Sammlung selbst umfasst neben 3000 Büchern über Bücher eine Unzahl von Buchdevotionalien und Verlagswerbeartikeln, vom Langenscheidt-Toaster bis hin zu einem Ventilator des Ullstein Verlages. Die Inventarliste nennt u.a. insgesamt 365 Taschen und Tüten, 265 Textilien, 193 Nahrungsmittel, 191 Feuerzeuge und Streichhölzer, 49 Uhren und 22 Krawatten. In zehn Vitrinen werden ausgewählte Exponate präsentiert. Fünf Vitrinen widmen sich den Werbetätigkeiten je eines Verlages (u. a. Goldmann und Langenscheidt), fünf Vitrinen sind den Zimmern einer Wohnung nachempfunden und ordnen die Artikel entsprechend ihrem Verwendungszweck in Bad, Küche, Schlafzimmer, Kinderzimmer und Garten. Die Ausstellung kann noch bis zum 11. September 2016 zu den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek (Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 10:00 bis 19:00 Uhr, Mittwoch 13:00 bis 19:00 Uhr, Samstag 10:00 bis 16:00 Uhr) im Foyer im ersten Stock besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

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Mo

08

Aug

2016

Deutscher Buchhandlungspreis 2016 - Wir sind nominiert!

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat heute in Berlin die Nominierungen zum zweiten Deutschen Buchhandlungspreis bekannt gegeben. Die Jury unter dem Vorsitz von Iris Radisch hat 118 Buchhandlungen für den Preis nominiert, zu denen auch unsere Connewitzer  Verlagsbuchhandlung zählt.

Kulturstaatsministerin Grütters betonte: „Es sind die Buchhandlungen, die Literatur als geistige und auch als sinnliche Freude erlebbar machen - sei es beim Stöbern und Schmökern in den Bücherregalen, sei es beim Zuhören in Lesungen, sei es bei persönlichen Begegnungen mit Autoren und Dichtern. Mit dem Buchhandlungspreis würdigt die Bundesregierung besonders die kleinen, inhabergeführten Buchhandlungen vor Ort – gerade in Zeiten, in denen viele Buchhändler um ihr Überleben kämpfen müssen. Die Buchhandlungen sind Garanten unserer verlegerischen und literarischen Vielfalt. Sie tragen mit großem Einsatz und Engagement zu kultureller Attraktivität und Lebensqualität ihrer Region bei. Deshalb ist es mir ein wichtiges Anliegen, die klassischen Buchhandlungen zu unterstützen."

 

zu den Nominierungen siehe auch hier

 

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Do

04

Aug

2016

Gerda Taros Bilder zerstört

Zerstört: Die Bildtafeln Gerda Taros am 04.08.16.  / Foto: Peter Hinke
Zerstört: Die Bildtafeln Gerda Taros am 04.08.16. / Foto: Peter Hinke

 

Als vor einigen Wochen das f/stop-Festival Teile seiner Ausstellung mittels Fototafeln in Alltagsorte der Stadt überführte, gab es hier für die Leipziger und ihre Gäste viel zu entdecken, neben den (Leipzig-)Bildern der Kriegsfotografinnen Lee Miller und Margaret Bourke-White u.a. die  Fotos von Gerda Taro, die als junge Frau mit ihrer Familie auch in Leipzig lebte.

 

Als Jüdin und Sozialistin flüchtete Gerta Pohorylle, wie sie ursprünglich hieß, 1933 von Nazi-Deutschland nach Paris, erfand sich dort unter dem Namen Gerda Taro neu. Sie lebte zusammen mit dem Photographen André Friedmann, wurde seine Schülerin. Beide erfanden als Kunstfigur Robert Capa und verpaßten ihm das Image eines reichen, amerikanischen Fotographen. Capa wurde einer der bedeutendsten Kriegsfotographen, gemeinsam gingen Sie als Bildreporter in den Spanischen Bürgerkrieg, ihre Fotos gingen um die Welt. Taro starb dort 1937. - Die Fototafeln von Gerda Taro in der Straße des 18. Oktober wurden in der letzten Nacht durch Unbekannte zerstört.

 

mehr über Gerda Taro und andere Leipziger Fotografinnen hier

 

lesenswert:

Schaber, Irme :   Gerda Taro, Fotoreporterin .  
Mit Robert Capa im Spanischen Bürgerkrieg. Die Biografie .   1. Aufl. .   2013 .   256 S.   m. 170 Fotos. .   275 mm .  978-3-89445-466-1   Jonas Verlag -  GEB   35.00 EUR       

 

Romanbiographie über Gerda Taro und Robert Capa:

Fortes, Susana :   Warten auf Robert Capa .  
Roman .   Übersetzung: Petrus, Judith .   1. Aufl. .   2016 .   224 S.   24 cm .  
978-3-86915-120-5     Ebersbach & Simon - GEB 19,90 EUR

 

Fotos: Peter Hinke

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Fr

22

Jul

2016

Elmar Schenkel entdeckt "Dichter im Café"

 

Mit wem kann man über Hermann Kesten sprechen? Mit Germanisten?

Verlagshistorikern? Exilforscherinnen? Ich habe bislang mit niemandem über Kesten gesprochen als mit meinem Buchhändler, ich habe ihn auch gerade erst entdeckt. -

 

Dass wir ihn kaum noch kennen, hängt mit dem Schicksal vieler sogenannter Exil-Autoren zusammen. Hitler verfolgt sie ein zweites Mal – durch das Vergessen ihrer Werke in der deutschen Öffentlichkeit nach dem Krieg. Immerhin war Kesten (1900-1996) Präsident des PEN-Clubs, wohnte aber nie wieder in Deutschland. Geboren in der heutigen Ukraine, aber aufgewachsen in Nürnberg: das dürfte der Grund sein, warum eines seiner essayistischen Hauptwerke in der Edition moderner fränkischer Klassiker aufgenommen wurde. Auf der Suche nach Literatur, in denen Kaffee und Cafés eine Rolle spielen, stieß ich auf dieses 1959 erstmals publizierte Buch – und war sogleich gebannt. Denn es ist Kulturgeschichte und Literatur zugleich, ein schwer identifizierbares Insekt, das durch unsere Gegenwart schwirrt.

 

Kesten treibt sich in den großen Cafés der Welt herum und führt Gespräche mit Phantomen aus dem 18. Jahrhundert oder mit Freunden, die ihm die Lebensläufe von Kaffeehausliteraten beschildern, denn „das Kaffeehaus ist ein Wartesaal der Poesie“. In diesem Wartesaal gehen die Türen auf und zu, manchmal schlägt ein politischer Luftzug gewaltsam die Türen zu oder Fenster in die Welt werden aufgerissen. Wir treffen Jonathan Swift, Defoe, Johnson, Voltaire und Peter Altenberg, Alfred Polgar, Kafka, Musil oder Joseph Roth. „Irgendwie“ ist das Wort, das durch die Räume geistert, auch „Stefan Zweig schrieb allzu oft ‚irgendwie’“. Das Café ist der Ort, der Fremden Heimat gibt, der vernetzt wie einsam sein läßt.

 

Schon deshalb musste ein solches Buch nach der Exilzeit geschrieben werden, wie überhaupt das Wiener Café ohne die Autoren, die in die Emigration flohen, gar nicht mehr zu denken war. Das Café bietet für einen kleinen Obolus ein Willkommen in der Fremde an, nebst Zeitungen und Muße. Diese Mischung aus Fremde und Heimat wird Grundlage einer Kulturgeschichte, in der wir mit Kesten die Cafés von Paris, London, Rom, New York, Wien, München und Berlin besuchen und eine Menge lernen über die englische, französische und deutschsprachige Literatur. Unter dem Einfluss des Koffeins öffnet der Autor ein Füllhorn von Anekdoten, die befruchtend auf die Leserschaft herabschweben. Zum Beispiel als Ort existenziellen Handelns und Denkens. So bewies der Bischof und Kaffeehausbesucher George Berkeley dem französischen Metaphysiker Malebranche einmal in einem Café, dass die Materie gar nicht existiere – woraufhin dieser vor Schreck und Wut an Ort und Stelle gestorben sein soll. Auch die Existenzialisten konnten ihren Seinszweifel nicht irgendwo, sondern nur in einem Café zum Ausdruck bringen.

 

Warum aber ist die Kaffeehauskultur in Wien so prägend geworden? Es ist die bislang auffälligste Form, sich der Realität zu verweigern. Oder wie Alfred Polgar einmal schrieb: „Das Wiener Café Central ist […] eine Weltanschauung, und zwar eine, deren innerster Inhalt es ist, die Welt nicht anzuschauen.“ Diese Verweigerung gegenüber der Realität kommt nicht aus Österreich, sie entstammt der Seele, und daher sind Kaffeehausgeher weltweit gesegnet von der Kirche der Nutzlosigkeit.

 

Und nun eine Preisfrage: Welcher Kaffeehausliterat von weltliterarischem Rang machte nebenbei Geschäfte mit einer Bisamkatzenfarm? Wer diese Frage beantwortet, erhält zweifellos den vorliegenden Band in einer raren Taschenbuchausgabe von 1983!

 

Elmar Schenkel

 

Hermann Kesten, Dichter im Café. Cadolzburg: ars vivendi 2015 (Edition moderne fränkische Klassiker), 372 Seiten, 19,90 Euro. (Originalausgabe 1959)

 

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Di

12

Jul

2016

Elmar Schenkel in der "Welt" über Reisen in den Kosmos und die Provinz

 

Warum die Rakete in Siebenbürgen erfunden wurde -

Ein wunderbarer Beitrag der "Literarischen Welt" über Elmar Schenkel und seine neuen Bücher. hier

Und noch eine aktuelles Fundstück aus der "Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien": "Im Bummelflug durch Transsilvanien. In Elmar Schenkels Dorfschreiberbuch streckt die Zeit die Beine aus". hier

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Mi

22

Jun

2016

Präsentation: Edition Hamouda

Die Edition Hamouda wurde 2006 von Fayçal Hamouda in Leipzig gegründet und arbeitet für einen Kulturdialog zwischen Ländern und Menschen. Jährlich publizierte der Verlag etwa zehn Titel. Diese bedienen eine Vielzahl von Genres, so werden vom Kinderbuch bis zum Lehrbuch für Modernes Hocharabisch die unterschiedlichsten Titel verlegt. Wichtig ist dem Verleger dabei, dass sich die Bücher mit Kultur und Völkerverständigung beschäftigen oder durch die Vermittlung von Wissen dazu beitragen, dass Verständnis und Toleranz zwischen den Menschen entstehen und bleiben kann. Die Edition Hamouda arbeitet eng mit der Universität Leipzig zusammen und veröffentlicht regelmäßig Bücher zu Vorlesungsreihen. Dadurch haben Verleger und Verlag eine sehr aktive Verbindung zu Leipzig und sind auch an vielen weiteren Projekten beteiligt. Eine Auswahl der Edition Hamouda - u.a. auch den abgebildeten Band "Englisches Leipzig. Eine Spurensuche von A bis Z" - finden Sie derzeit in unserer Buchhandlung Wörtersee.

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Di

21

Jun

2016

Eilmeldung! --- Thomas Müller liebt Bücher! --- Fehlt er nun bei der EM?

Foto: CVB / Model: Thomas Müller von Lego / Bücher: CVB
Foto: CVB / Model: Thomas Müller von Lego / Bücher: CVB

Vor dem heutigen EM-Spiel Deutschland gegen Nordirland fehlt dem DFB-Team anscheinend der Spieler Thomas Müller. Unbestätigten Meldungen zufolge wurde er heute in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung bei der Lektüre knipserrelevanter Literatur ("Freistoss" von Kerstin Hensel und "Klick!" von Jörg Jacob) gesichtet, anbei ein Paparazzi-Foto. Ob Müller überhaupt nach Frankreich zurückkehren möchte, ist derzeit unklar. Dem Fachblatt "111 Freunde" gegenüber gibt er zu: "Buchhändler wäre mein Lieblingsjob. Und am Wochenende könnte ich für die CVB Raketa auf Torejagd gehen!"

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Mi

08

Jun

2016

Elmar Schenkel liest Literatur gegen Brandsätze

Foto: Rita Singer
Foto: Rita Singer

 

Unser Autor Elmar Schenkel liest beim

Literaturfest Meissen!

 

Freitag, 10.06.2016, 16:00 Uhr:  Literatur statt Brandsätze Elmar Schenkel liest „Mein Jahr hinter den Wäldern - Aufzeichnungen eines Dorfschreibers“ / Bühne Marktplatz

Literaturfest Meissen

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Do

26

Mai

2016

Flucht aus Leipzig / Ein Buch zur Sprengung der Leipziger Paulinerkirche

Dieser Tage jährt sich die Sprengung der Leipziger Paulinerkirche zum achtundvierzigsten Mal. Ein bei uns im Verlag jüngst erschienenes Buch erzählt die Geschichte dieser willkürlichen Zerstörung, aber auch von einem Akt des Widerstandes und einer sich daran anschließenden abenteuerlichen Flucht

 

Harald Fritzsch: Flucht aus Leipzig -

Eine Protestaktion und ihre Folgen

Leipzig, 1968: die Paulinerkirche, eines der wichtigsten historischen Gebäude der Stadt und auch ein Treffpunkt der DDR-Opposition, soll auf Beschluss der DDR-Staatsführung gesprengt werden. Harald Fritzsch, Physikstudent, will dagegen ein Zeichen setzen. In einer spektakulären Aktion entrollt er ein Protesttransparent auf einer internationalen Großveranstaltung. Die Stasi veranlasst daraufhin eine Großfahndung. Fritzsch plant nun seine Flucht. Mit einem Faltboot will er von Bulgarien über das Schwarze Meer in die Türkei entkommen. Harald Fritzsch, mittlerweile ein renommierter Physiker, zeichnet ein authentisches Bild der DDR in den späten sechziger Jahren, er berichtet über Widerstand gegen das Regime und erzählt die Geschichte seiner waghalsigen Flucht.

 

Der Text des Autors wird ergänzt um Fotografien von Karin Wieckhorst, die am 30. Mai 1968 mutig mit ihren ungewünschten Bildern die Zerstörung der Paulinerkirche festhielt, sowie um ein Interview mit dem Leipziger Journalisten und Autor Thomas Mayer, der die damaligen Ereignisse gemeinsam mit Harald Fritzsch noch einmal reflektiert.

 

Harald Fritzsch, 1943 in Zwickau geboren, setzte sein Physikstudium nach seiner Flucht aus Leipzig in München fort, wo er 1971 promovierte. Seit 1980 ist er Professor für Theoretische Physik an der Universität München und forschte u. a. am CERN in Genf, am California Institute of Technology in Pasadena sowie am DESY in Hamburg. Er gilt als ein herausragender theoretischer Physiker und als ein großer Vermittler moderner Physik.

 

Thomas Mayer, Jahrgang 1949, war als Journalist zunächst beim Sächsischen Tageblatt im damaligen Karl-Marx-Stadt und später in Dresden tätig. Ab 1980 arbeitete er in Leipzig und war seit 1991 Chefreporter der Leipziger Volkszeitung. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher.

 

Karin Wieckhorst, geboren 1942, arbeitete nach ihren Ausbildungen als Retuscheurin, Fotolaborantin und Fotografin und neben einem Fernstudium an der HGB langjährig am Museum für Völkerkunde in Leipzig. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Zeitschriften und Fotobüchern veröffentlicht und in Ausstellungen gezeigt. Heute lebt sie als freie Fotografin in Leipzig.

 

176 Seiten, schön gebunden / Ein Band der Reihe »Kleine Leipziger Bibliothek« / ISBN 978-3-937799-71-1 /  16,–.

Bei uns ist auch die englischsprachige Ausgabe - "Escape from Leipzig" - erhältlich / 18,-.

 

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Di

17

Mai

2016

Kein & Aber: Leipziger schönste Leseorte

Eine schöne Idee des Schweizer Verlages Kein & Aber: Ein Lesestadtplan "Leipzigs schönste Leseorte. Die lauschigsten Plätze um ein Buch zu lesen." Den gibt es gratis bei uns solange der Vorrat reicht. Und natürlich müssen Sie sich die schönen Taschenbücher mit dem Farbschnitt von uns zeigen lassen: Robert Seethaler, David Nicholls, Truman Capote, Anne Tyler, Arthur Conan Doyle, David Nicholls, Ayelet Gundar-Goshen, Dinaw Mengestu, Elif Shafak und andere Autoren warten auf Entdeckung.

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Mi

04

Mai

2016

Einladung zum Buchcover-Forschungsprojekt

Liebe Freunde der Connewitzer Verlagsbuchhandlung,
am Samstag, dem 7. Mai werden wir, 2 Masterstudentinnen der HTWK Leipzig, eine kurze Befragung in der Buchhandlung im Specks Hof durchführen. Es geht um Buchveredelung, also die Aufwertung von Buchcovern durch glänzende oder haptische Elemente. Eine Befragung dauert nur 5 Minuten, macht sogar Spaß und für alle Teilnehmer gibt es auch ein Buchgeschenk als Dankeschön. Wer also Lust und Zeit hat und/oder schöne Bücher mag, kann gern am Samstag zwischen 13 und 17 Uhr in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung im Specks Hof, im Schuhmachergäßchen 4 vorbeischauen. - Kommt und unterstützt uns bei unserem Forschungsprojekt! Wir freuen uns sehr! Bis dahin, Miriam und Isabell
 
 [Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation der HTWK Leipzig mit dem Rowohlt Verlag und CPI]
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So

01

Mai

2016

Buchort-Tipp: Auf der Suche nach dem Frühling

Wo ist denn nun der Frühling? - Beim Bücherausliefern mit dem Fahrrad hab ich ihn im Hof der Leipziger Universitätsbibliothek gestreift. Dort stehen wunderbare alte Bäume mit singenden Vögeln und steinerne Damen, die als Figurengruppe "Ruhm und Wahrheit erringt der Suchende" einst auf dem Dachsims über dem Eingang der Albertina wachten. Dort wurden sie  später durch eine Kopie ersetzt, aber das Original im schönen Unihof sollte man in jedem Fall einmal besuchen.

Der Bildhauer Joseph Kassack schuf übrigens 1889/90 dieses Kunstwerk, er ertrank noch im gleichen Jahr, knapp 40-jährig, bei einer Bootsfahrt auf dem Berliner Wannsee. / P.H.

 

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Do

28

Apr

2016

BeCKs Bilder in der Connewitzer

 

Jetzt Spargel auf dem Markt und BeCKs Bilder in der Connewitzer!

 

Der Meister selbst, der in Frankfurt noch bis zum 12.6. im caricatura museum eine große, vielbeachtete Show zeigt, hat unlängst seine Leipziger Ausstellung bei uns im Specks Hof mit neuen Bildern verfeinert. Neben den Klassikern des BeCKschen Humors finden sich hier auch Ausstellungsplakate und Postkarten und Bücher. Die Werke von BeCK sind auch käuflich zu erwerben.

 

Connewitzer Verlagsbuchhandlung / Specks Hof

 

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Fr

22

Apr

2016

VG-Wort-Urteil ist schwerer Schlag für Verlagskultur in Deutschland

Siehe zum Thema auch Rainer Dresens Kommentar auf www.buchmarkt.de

und auch die Stellungnahme der Kurt Wolff Stiftung.

 

Pressemitteilung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vom 21.04.2016

Urteil des Bundesgerichtshofs ist verfassungsrechtlich und kulturpolitisch problematisch

 

 Verlage sollen nicht mehr an Ausschüttungen von Verwertungsgesellschaften beteiligt werden / Börsenverein fordert gesetzliche Korrektur der Entscheidungen von BGH und EuGH / Börsenverein befürchtet in Folge des Urteils Insolvenzen im Verlagsbereich / Möglichkeit der Verfassungs-beschwerde wird geprüft

 Verlage in Deutschland sollen keinen Ausgleich mehr erhalten, wenn ihre Werke privat vervielfältigt oder in sonstiger gesetzlich zulässiger Weise genutzt werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) mit seiner Zurückweisung der Revision der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) gegen eine Klage des Autors Martin Vogel heute entschieden. Demnach sollen Verlage nicht mehr an den Ausschüttungen von Verwertungsgesellschaften beteiligt werden. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels wertet das Urteil als schweren Schlag für die einzigartige deutsche Verlagskultur. „Das Urteil ist kulturpolitisch höchst problematisch. Es beendet das seit Jahrzehnten bestehende fruchtbare Miteinander von Urhebern und Verlagen in den urheberrechtlichen Verwertungsgesellschaften. Wir brauchen umgehend eine gesetzliche Korrektur der Entscheidungen von BGH und Europäischem Gerichtshof, sonst droht die Insolvenz etlicher kleiner und mittlerer Verlage“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

 Der Börsenverein setzt dabei auf die Entschlossenheit der politisch Handelnden. „Der Zustand, den wir jetzt haben, war nie der wahre Wille des Gesetzgebers. Das ist auch in der Politik unumstritten“, so Skipis. „Wir verlassen uns deshalb auf die Zusagen von Bundesjustizminister Heiko Maas, Kulturstaatsministerin Monika Grütters und EU-Kommissar Günter Oettinger. Sowohl im europäischen Recht als auch im deutschen Urheberrecht muss unverzüglich klargestellt werden, dass auch Verlage Rechteinhaber sind, denen ein Ausgleich für gesetzlich zulässige Nutzungen ihrer Werke zusteht.“

 Den Verlagen drohen jetzt Rückzahlungen in dreistelliger Millionenhöhe an die VG Wort, VG Bild-Kunst, GEMA und VG Musikedition. Damit wird eine große Zahl von Verlagen mittelfristig wegen der notwendigen Rückstellungen und der ausbleibenden Einnahmen von Verwertungsgesellschaften wirtschaftlich nicht länger überlebensfähig sein. Die Rückforderungen betragen – je nach Verlag – zwischen 20 und 200 Prozent des durchschnittlichen Jahresgewinns.

 „Jeder Außenstehende und vor allem jeder Politiker sollte nachvollziehen können, dass hier im Urheberrecht etwas vollständig aus dem Ruder gelaufen ist. Die Ausschüttungen der VG Wort gelten für Werke, bei denen Verlage Satz, Druck, Lektorat, Marketing, Werbung und Vertrieb auf eigenes Risiko finanziert haben und die ohne diese Leistungen überhaupt nicht genutzt werden könnten. Sie gelten nicht für Manuskripte der Autoren“, so Skipis. Seit dem frühen 19. Jahrhundert war es geltendes Recht, die Ausschüttungen von Verwertungsgesellschaften zwischen Verlagen und Autoren aufzuteilen, weil Verlage für ihre Leistungen honoriert werden müssen.

 An dem jetzt vom Bundesgerichtshof entschiedenen Verfahren war als Streithelferin der VG Wort auch der Verlag C.H. Beck oHG beteiligt. Dieser wird nun die Urteilsbegründung des BGH abwarten und dann prüfen, ob er gegen das Urteil Verfassungsbeschwerde einlegen wird.

 Frankfurt am Main, 21. April 2016

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Do

21

Apr

2016

Zwangsfeierabend

 

Liebe Leute,

 

heute ist in Leipzig wieder mal Zwangsfeierabend wegen einer Legida-Demonstration. Die Polizei parkt großzügig, auch mit Räumpanzern und Wasserwerfern.

Man kommt nicht vor und nicht zurück, selbst Anwohner haben es schwer. Wir sind mittendrin und machen etwas eher zu. Wer versteht diese Welt?

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Sa

16

Apr

2016

Grüße aus Janta-Island

Hier einige Eindrücke von unserer schönen Janta-Island-Eröffnung. Bilder vom Künstler, den Gästen, von den beiden Jörg-Jacob-Lesungen, dem Toast Hawaii, vom Karli-Beben in der Nachbarschaft und den Janta-Vögeln.

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Di

12

Apr

2016

Welcome to Janta-Island!

 

Janta Island ist eine abgeschiedene Insel in südlichen Gefilden mit exotischen Pflanzen, wilden Tieren, rustikalen Hütten und verfallenen Palästen. Ein Ort des Abenteuers und der Ruhe. Ein Geheimtipp für Schriftsteller und Künstler aller Art. Phillip Janta dokumentiert nicht nur die prächtige Vogelwelt der Insel, sondern auch die Schönheit der alltäglichen Dinge, das Werden und Vergehen. Die Siebdruckserien zum Inselleben werden jetzt erstmals im Wörtersee präsentiert.

 

»Welcome to Janta Island«  / Siebdrucke von Phillip Janta / Eröffnung am 16.4.2016, 15 Uhr - während des Karli-Bebens /  Special Guest: Der weitgereiste Autor Jörg Jacob mit einem Inseltext.

 

Phillip Janta, 1980 in Erfurt geboren, studierte von 2001 bis 2007 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig Illustration und Typografie. Er lebt und arbeitet als freiberuflicher Grafikdesigner und Illustrator in Leipzig. Für die Connewitzer Verlagsbuchhandlung illustrierte er "Das kleine Lene-Voigt-Buch"(2007) sowie Clemens Meyers "Rückkehr in die Nacht" (2013).

Di

05

Apr

2016

Ymir oder Aus der Hirnschale der Himmel

 

Auf der Leipziger Buchmesse hatten wir einen neuen, sehr netten Standnachbarn, den Erlanger Homunculus Verlag, der einige vielversprechende Bücher zu bieten hat ("Seefahren macht besser" oder Klassiker wie Heinrich Spoerl, Carl Einstein, ETA Hoffmann).

 

Unser Autor Alexander Diener entdeckte hier

Nazis auf der Suche nach dem Ur-Arier

Wie wäre es mit einem Roman, dessen Handlung damit einsetzt, dass drei Nazis im Jahr 1939, am Vorabend des Krieges, über Island zum Landeanflug ansetzen (nicht ohne trashige Kotz-Szene) und der Erzähler den Himmel mit der Innenseite der Hirnschale eines Riesen aus der nordischen Mythologie vergleicht? Mit dieser Szene beginnt der Roman Ymir oder Aus Hirnschale der Himmel, das Debut des 1988 in Amsberg geborenen Philip Krömer.

 

Genauer gesagt sind es wohl nur zwei Nazis: Der SS-Mann KleinHeinrich, dem großen Heinrich unterstellt, sowie ein lediglich VonUndZu genannter Dandy, der Mitglied der NSDAP ist und ein Koffergrammophon samt Wagner-Platten mit sich herumschleppt. Der Erzähler selbst heißt Karl und scheint trotz seiner ununterbrochenen Bereitschaft, überall Spuren nordischer Sagengestalten zu erblicken, unpolitisch wie ein 1988 Geborener. Als unbekannter Schreiberling wurde er vom großen Heinrich für die strenggeheime Entdeckungsmission engagiert, denn man braucht einen „Erzähler, der nachher alles zu Literatur macht“.  Denn Epochales scheint vor sich zu gehen unter der Erde Islands: Beim Bau eines Schutzbunkers stößt die Bohrmannschaft aus Norwegen auf ein Loch, das in ein unbekanntes Höhlensystem führt. Unsere drei Helden begeben sich auf eine wahnwitzige und kaum nacherzählbare Entdeckungsreise, inklusive Gruselszenen, überraschender Romantik und einem kein bisschen filmreifem Showdown. Finden sie das sagenumwobene Land Agartha und Spuren eines mythischen, arischen Urmenschen im Erdinneren?

Die Beschreibungskunst des Autors sprüht vor trockenem Humor. Die Helden erreichen den Bunker, Einführung einer Nebenfigur: „Zuerst tritt uns aus der Luke allerdings eine vorgehaltene Waffe entgegen, dahinter ein Uniformierter von durchschnittlicher Körpergröße, mit glatten Zügen, die Uniform sitzt und allein der wilhelminisch ausladende Schnurrbart macht ihn durch alle militärischen Gleichschaltungsinstanzen hindurch zum Individuum. Ich will ihn darum Schnurri nennen.“

Solche Sätze finden sich auf nahezu jeder Seite von Ymir. Fröhlich spielt – oder besser gesagt: jongliert – Krömer mit Anspielungen auf Zeitgeschichte, Gegenwart, Poetologie, die phantastische Literaturgeschichte von Wells bis Carroll, mit erzählerischer Selbstironie, mit Kalauern, Trash und Ernsthaftigkeit, mit seiner spürbaren Freude am Formulieren und führt auf diese Weise seine Helden ihrem verdienten Ende entgegen.// Alexander Diener  

 

Krömer, Philip :   Ymir .  
Oder: Aus der Hirnschale der Himmel .   2016 .   216 S.   Mit 41 schwarz-weißen Abbildungen.   
978-3-946120-18-6     
 - homunculus verlag -   
GEB        19.90 EUR       
    

 

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Mo

21

Mär

2016

Unsere Buchmesse 2016 in Bildern

 

 

Die Leipziger Buchmesse war für uns wie immer bunt, schnell und anstrengend. Unsere Veranstaltungen waren sehr gut besucht und wir hatten in der Stadt und auf dem Messegelände viele schöne Begegnungen, die uns auch in den nächsten Wochen noch tragen werden.

 

Wir hoffen, unseren Messegästen erging es ähnlich und wir sehen uns bald wieder in Leipzig!

 

Wir danken hiermit auch herzlich allen Mitarbeitern und Helfern, die dieses Lesefest möglich machen!

 

Anbei zur Erbauung 3 kleine Bildergalerien mit "Fundstücken" und ein Link zu einer Rezension unserer Glavinic-Lesungs auf

Leipzig lauscht.

 

 

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Di

15

Mär

2016

Unsere Messeveranstaltungen 2016

Buchmesse Leipzig: Es ist angerichtet!

Sie finden uns während der Buchmesse im Specks Hof, im Wörtersee sowie auf dem Messegelände, wo wir in der Halle 5 am Stand G114 unseren Verlag mit neuen Büchern präsentieren. Weiterhin unterstützen wir mit Büchertischen Veranstaltungen im Ringcafé, in der Leipziger Universitätsbibliothek, im Schaupiel Leipzig (Flutch!), in der Moritzbastei (L3 - Lange Leipziger Lesenacht), im Landgericht, im Ariowitsch-Haus, in der Deutschen Bücherei und im Deutschen Literaturinstitut.

 

Kurt Wolff Preisträger zu Gast -

Der legendäre Kurt Wolff Abend in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Specks Hof Schuhmachergäßchen 4, 04109 Leipzig

Freitag, 18.03.2016, 20:00 Uhr

 

Die Kurt Wolff Stiftung präsentiert ihre diesjährigen Preisträger, den Christoph Links Verlag und den Verlag Vorwerk 8.

Mitwirkende: Julia Gerlach, Reinald Gußmann, Christoph Links. Moderation: Britta Jürgs

 

Eintritt frei. Leider sind Reservierungen nicht möglich.

 

 

 

 

Thomas Glavinic (2015, Wien), Foto: Gaby Gerster
Thomas Glavinic (2015, Wien), Foto: Gaby Gerster

 

Unser S. Fischer-Abend im Specks Hof

Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Specks Hof

Schuhmachergäßchen 4, 04109 Leipzig

Sonnabend, 19.03.2016, 20:00 Uhr

 

Thomas Glavinic liest

aus seinem Roman "Der Jonas-Komplex"

Moderation: Oliver Vogel (Programmleiter für deutschsprachige Literatur bei S. Fischer)

Eintritt frei. Leider sind Reservierungen nicht möglich.

 

Die Summe eines Jahres, der Querschnitt eines Lebens, das Abenteuer der Liebe. - Ein Jahr im Leben eines Wiener Schriftstellers, zwischen Drogen, Alkohol und Frauen. Ein Abenteuer, das Jonas und seine große Liebe Marie bis zum Südpol führen soll. Und ein dreizehnjähriger Junge, der leidenschaftlich Schach spielt, um seinem Alltag zu entfliehen. Dazu Nebenfiguren wie aus einem Tarantino-Film: Ein Anwalt der Hells Angels, ein WingTsun-Großmeister und eine Mörderin, die die Leichen ihrer Liebhaber mit einer Kettensäge zerlegt. Die wirkliche Welt trifft auf die Sehnsucht nach einem anderen Leben. Und Thomas Glavinic gelingt das große Kunststück, all das in einen mitreißenden Roman über die entscheidenden Fragen zu verwandeln: Wer will ich sein? Und habe ich den Mut, die richtigen Entscheidungen dafür zu treffen?

 

Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren. Sein erster Roman ›Carl Haffners Liebe zum Unentschieden‹ erschien 1998. Danach folgten u.a. die Romane ›Der Kameramörder‹, der mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet wurde, ›Wie man leben soll‹ und ›Die Arbeit der Nacht‹. ›Das bin doch ich‹ stand 2007 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschien der Roman ›Das größere Wunder‹. Zahlreiche seiner Romane wurden für die Bühne adaptiert und verfilmt. Seine Werke sind in 20 Sprachen übersetzt. Thomas Glavinic lebt in Wien und Rom.

Unsere Autoren auf der Buchmesse: Thomas Böhme, Carl-Christian Elze, Clemens Meyer, Claudius Nießen, Kerstin Preiwuß, Ulrike Almut Sandig, Elmar Schenkel, die Tippgemeinschaft

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Sa

20

Feb

2016

Vulkane, Hünengräber, Messetürme - Über ein Buch voller Leipzig-Visionen

Leipziger Messeturm (Entwurf 1920) - Warum nicht?
Leipziger Messeturm (Entwurf 1920) - Warum nicht?

"Leipzig-Visionen Gestern und Heute in Science Fiction und Städtebau-Phantasien" heißt das Buch, welches wir heute empfehlen möchten. Ein langer Titel, eine verrückte Einbandillustration und 534 Seiten voller Entdeckungen.

Eine Besprechung von Elmar Schenkel:

Das andere Leipzig gibt es immer: es ist das virtuelle, nicht-gebaute, nur erträumte und gedachte, manchmal auch erfürchtete Leipzig. Eine unsichtbare Stadt und doch ein Generator von Ideen und Bildern davon, wie es hätte sein können oder wie es einst gewesen sein könnte. Der bildreiche Band mit dem schrägen Coverbild (künstliche Welten vor dem Augusteum) lädt ein zu einer ausschweifenden Wanderung durch die Visionen, die man sich über das zukünftige Leipzig seit dem frühen 19. Jahrhundert machte. Ausgangspunkt ist der Traum eines C.D. am Osterheiligabend 1836, der sich Leipzig hundert Jahre später vorstellt. Er sieht eine Feenwelt der Zukunft, in der Reudnitz kein Dorf mehr, sondern Stadtteil geworden ist, er weiß von zwei Kriegen, aber auch von Classic Open und sieht auf der Ebene namens „1813“ ein Hünengrab erstehen, das länger als die Pyramiden dauern werde. Max Bunge (bekannt als Hans Reimann) träumt von Ballspielen im Leipzig der Zukunft, in denen man nach dem Sieg die Bälle essen kann. Bauten wie der Messeturm mit seinen babylonischen Erinnerungen oder das gigantische Messegebäude über dem Schwanenteich sind glücklicherweise nicht realisiert worden, ebenso wenig wie die Olympischen Spiele, mit denen sich neuere Beiträge beschäftigen. Sebastian Ringel sieht in Leipzig eine surreale Mathematik am Werk: „Es zählt das Jahr 2030. Die Zeit verging wie im Fluge. Zweitausend Jahre wird Leipzig alt. Erst 1965 hatte die Pleißemetropole ihren achthundertsten Geburtstag gefeiert, 2015 bereits den tausendsten. Und nun, im Jahre 2030, steht schon das zweitausendste Jubiläum an?“ Grundlage ist ein bislang geheim gehaltenes Dokument des Vatikan, das Leipzig im Jahre 30 als römische Strafkolonie erwähnt. Mir persönlich gefallen am besten die Spekulationen und Fantasien um den Scherbelberg im Rosenthal, der bekanntlich ein Müllberg war. An heißen Tagen stank er, man vermutete einen Vulkan in ihm, man machte ihn zum Ausflugsziel – zumindest auf den zahlreichen Postkarten um 1900, die dem Band beigegeben sind und zeigen, dass man auch in den alten Zeiten verdammt viel Spaß hatte und viel Selbstironie vertrug. Lene Voigt, die große, träumte in ihrer Jugend von Leipzig als Seestadt: „Wenn mir ärscht Seeschtadt sin…“ Da wurde sie verhohnepipelt. Später schrieb sie etwas, was für viele Denker des Andersseins gilt: Doch heite endlich gann / ich schtill mich frein: Gloobt feste an was dran, dann trifft’s ooch ein! /  Elmar Schenkel

 

Leipzig-Visionen Gestern und Heute in Science Fiction und Städtebau-Phantasien,

hg. vom Freundeskreis Science Fiction e.V. / Zossen: Edition SOLAR-X 2015, 534 S., gebunden, € 29.90. /

Zu erwerben bei uns im Specks Hof und im Wörtersee!

 

Elmar Schenkel: Mein Jahr hinter den Wäldern / ab 16.3.2016 im Buchhandel

weitere Neuigkeiten, Termine und Besprechungen hier

 

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Mo

15

Feb

2016

Februar-Lesungen unserer Autoren

Neuauflage im Frühjahr: Der Bestseller von Dieter Zimmer.
Neuauflage im Frühjahr: Der Bestseller von Dieter Zimmer.
Donnerstag / 18.02.2016 / 19:00 Uhr /
Leipziger Stadtbibliothek /Wilhelm-Leuschner-Platz 10/11/ Leipzig
Dieter Zimmer, TV-Journalist und Buchautor, berichtet über die Geschichte seines Leipzig-Romans "Für´n Groschen Brause" und seines ZDF-Films "Mein Leipzig - lob ich’s mir?"
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Sonntag / 21.02.2016 / 11:00 Uhr /
Literaturhaus Villa Augustin, Albertplatz, Dresden
Jörg Jacob liest bei der Matinée der Literaturzeitschrift Signum - Premiere des Winterheftes 2016 ---------------------------------------------------------------------------------------
Sonntag / 28.02.2016 / 17:00 Uhr /
Buchhandlung Südvorstadt /Karl-Liebknecht-Str. 126/ Leipzig
Andreas Reimann, Bernd-Lutz Lange und Ralph Grüneberger lesen aus ihren Werken
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Montag / 29.02.2015 / 19:30 Uhr /
Heinrich-Heine-Haus / Auf dem Ochsenmarkt / Lüneburg
Ulrike Almut Sandig und Jan Wagner lesen Gedichte
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Do

11

Feb

2016

Dame zu Fuchs - Eine Empfehlung

 

Als Buchhandlung empfiehlt man immer die Bücher, die man gelesen und für gut befunden hat. Manchmal werden uns aber auch Entdeckungen von Kunden ans Herz gelegt, die man vielleicht selbst gar nicht gefunden hätte. So ein Buch ist „Dame zu Fuchs“ aus dem Dörlemann Verlag. Maria Hummitzsch, die Übersetzerin des Romans von David Garnett, meint, es dürfte in diesem Frühjahr in keiner Lieblings- buchhandlung fehlen:

 

David Garnetts erster Roman Dame zu Fuchs ist Vieles zugleich: ein Angriff auf soziale und sexuelle Konventionen, eine wundersame und bewegende Liebesgeschichte, aber auch die Geschichte einer Frau, die sich nicht zähmen lässt. Sprachlich lebt dieser Text von der Mischung aus märchenhaftem, aber auch fein ironischen Ton und der leicht gezierten, aber auch eleganten und schlichten Sprache. Modernistisch ist es mit dem Publikationsjahr 1922 sowieso, aber es ist auch ein im besten Sinne modernes Buch, heutig.

 

Es war eine Freude und wohltuende Herausforderung, diesen Text zu übersetzen, eine möglichst zeitlose Sprache für ihn zu finden, schlicht und doch gewählt ausgedrückt, der Entstehungszeit gerecht zu werden und dem Umstand, es mit einem „älteren Text“ und nicht mit Gegenwartsliteratur zu tun zu haben. Ich habe daher versucht, ihn behutsam zu patinieren, ihn also als älteren Text zu markieren, ohne ihn zu ersticken. Hatte Freude am Nachbauen von Verschachtelungen wie, „aber ich möchte allen, die meinen, er sei, gerade unter christlichen Gesichtspunkten betrachtet, in dieser Sache zu nachsichtig gewesen, wenigstens sagen, dass nur er allein bei all dem dabei gewesen ist und jeder andere womöglich zum selben Schluss gekommen wäre, hätte es sich vor dessen Augen abgespielt“.

 

Maria Hummitzsch

 

(wurde 1982 in Magdeburg geboren, studierte in Leipzig, Lissabon und Florianópolis Übersetzung, Psychologie und Afrikanistik. Sie arbeitet seit 2011 als Literaturübersetzerin aus dem Englischen und Portugiesischen, u. a. von David Foster Wallace, Shani Boianjiu und Beatriz Bracher, außerdem als Lektorin und Moderatorin. Seit 2013 ist sie Vorstandsmitglied des VdÜ. Maria Hummitzsch lebt mit ihrer Tochter in Leipzig und hat 2015 das Übersetzerzentrum auf der Leipziger Buchmesse mitgegründet.)

 

David Garnett: Dame zu Fuchs. Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Maria Hummitzsch, Dörlemann Verlag, Zürich 2016 (180 Seiten, 17 Euro)

- Bildhintergrund: "Taps Taps macht der Fuchs" ist eine Grafik von Phillip Janta (35 Euro)

 

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Fr

22

Jan

2016

Sophia, der Tod und ich - Das Romandebüt von Thees Uhlmann

Thees Uhlmann im November 2013 im Leipziger Werk II
Thees Uhlmann: Sänger, Poet, Romancier // Foto: Peter Hinke

Thees Uhlmann hatte es wohl immer schon mit Worten. Als Kopf der (nach Astrid Lindgrens "Tomte Tummetott" benannten) Band Tomte, deren poetische Alben (u.a. "Buchstaben über der Stadt") ein größeres Publikum erreichten und in den letzten Jahren mit seinen ersten beiden Soloalben, auf denen er letztlich immer wieder Geschichten erzählt: Thees Uhlmann hat große Songs und bleibende Lyrics geschrieben, die Tocotronic-Tourtagebücher ("Wir könnten Freunde werden", erschienen im Ventil Verlag) - und nun einen Roman. "Sophia, der Tod und ich" ist ein schnodderiges, bizarres Buch über den Tod, der beim Erzähler vor der Tür steht,  dem es aber nicht zu gelingen scheint seines Amtes zu walten. Thees Uhlmann läßt seine Figuren einen Roadtrip antreten, auf dem es um die großen und kleinen Dinge des Lebens geht, leicht und gleichzeitig melancholisch. "Sophia, der Tod und ich" ist eine unterhaltsame, literarische Überraschung und eines der erfolgreichsten Bücher des letzten Jahres. Doch nun - bevor das nächste Buch folgt - hoffen wir auf ein neues Album von ihm.

 

Thees Uhlmann: Sophia, der Tod und ich. Roman.

2015 erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, gebunden, 18,99 Euro

ISBN 978-3-462-04793-6

 

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Mi

20

Jan

2016

50 Jahre 1.FC Lokomotive Leipzig

Cover: 50 Jahre 1.FC Lokomotive Leipzig
Cover: 50 Jahre 1.FC Lokomotive Leipzig

Der 1. FC Lokomotive Leipzig feiert heute seinen 50. Geburtstag! Pünktlich zum Fest erschien ein neues Buch über den Verein, ein opulenter Bildband mit Texten aus der Feder von Marko Hofmann, Thomas Franke und Matthias Löffler, die bereits 2012 das bei uns im Verlag erschienene und mittlerweile vergriffene Buch "neunzehn87" auf den Weg brachten. Die Autoren gelten als akribische und kritische Forscher in Sachen Lok-Historie und gründeten nun für dieses Projekt einen eigenen Verlag. Das neue Buch ist auch bei uns erhältlich. Wir gratulieren dem Verein, dessen F-Jugend wir aktiv unterstützen, wünschen sportlichen Erfolg und ein friedliches Umfeld.

 

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Fr

15

Jan

2016

Frau Fleischmann sagt Dankeschön!

Ilona Fleischmann vor ihrer Buchhandlung in Connewitz
"Kopf hoch - Bücher sind stärker als Idioten!" / Foto: (c) Nils Kahlefendt

Wir riefen an diesem Platz vor 4 Tagen zur Solidarität mit Frau Fleischmann auf, deren kleine Buchhandlung am Kino UT Connewitz durch den rechten Überfall am Montagabend in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Idee dahinter: Wenn jeder den Betroffenen mit einer Kleinigkeit hilft, wird etwas Größeres daraus. Es sollte auch einfach ein Signal sein. Wir wollten hier der Kollegin, der Buchhandlung helfen, meinen aber natürlich auch die betroffene Nachbarschaft: das Bistro, die Kneipen, den "Fischladen", die Geschäfte. Die Resonanz war überwältigend. "Kopf hoch - Bücher sind stärker als Idioten!",  René Kohl vom Kohlibri-Buchversand schickte so schön betitelt einen Blumengruß aus Berlin, viele Menschen andere aus ganz Deutschland sandten unterstützende Post oder kauften ein Buch. Frau Fleischmann, möchte sich hier bei allen Unterstützern bedanken: "Auf diesem Wege möchte ich allen, die mich bedacht haben, mit Wünschen, Blumen, Schokolade, Zuwendungen jeder Art und tollen Mutmachsprüchen sagen: Danke, Danke, Danke! - Ich laß mich nicht unterkriegen. Ilona Fleischmann" - Wir freuen uns mit ihr!

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Mo

11

Jan

2016

Tage mit Büchern 01/2016 - Solidarität! Kauft ein Buch bei Frau Fleischmann!

Leipzig an einem Montag, leider ein austauschbares Bild
Leipzig an einem Montag, leider ein austauschbares Bild

Die erste Woche eines neuen Jahres ist naturgemäß nicht immer einfach. Es sind Aufräumarbeiten nötig, natürlich muß die Inventur gemacht werden - und schon stehen auch hoffnungsvoll erste Verlagsvertreter mit Keksen und sogar einem neuen Christoph Hein in der Tür. / Nicht unfroh sind wir darüber: Kein Bestseller ist bei uns Adolf Hitler. Es gibt kein "Kampf", denn erstens ist das Machwerk in wissenschaftlicher Ausgabe gerade nicht lieferbar und wird zweitens bei uns auch kaum gesucht. // Und überhaupt stellen wir wieder fest, daß wir oft andere Bücher verkaufen, als die auf den einschlägigen Beststellerlisten - und das macht uns irgendwie auch glücklich. /// Leider gibt es auch 2016 wieder montägliche Legida-Umzüge und Demonstrationen durch Leipzig. Bei allem Demokratieverständnis: Irgendwie geht es nicht, wenn in schöner Regelmäßigkeit seit über einem Jahr Montag für Montag Polizeigitter die Innenstadt teilen, man nicht weiß, ob und auf welchem Wege man am Abend sicher in die Stadt und dann wieder nach Hause kommt. Wir werden in solchen Fällen (so wie heute heute bereits 18 Uhr) zukünftig eher schließen, denn eine bessere Lösung haben wir leider auch nicht.Wirtschaftlich sind solche Montage eine Katastrophe. Als Idee: Vielleicht gibt es ja mal vom Gewerbesteueramt eine Bonuszahlung dafür? Leipzig ist jedenfalls traurigerweise an solchen Tagen keine weltoffene und empfehlenswerte Stadt.   

Nachtrag vom 12.01.2016:  Wir sind traurig und entsetzt über die gestrigen massiven rechten Angriffe in Connewitz am Rande der Legida-Demonstration. Betroffen ist u.a. auch die Buchhandlung Fleischmann in der Wolfgang-Heinze-Straße, eine alteingesessene kleine Kietz-Buchhandlung am UT Connewitz. Wir rufen hier zur Solidarität auf: Kauft ein Buch bei Frau Fleischmann!

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Mi

30

Dez

2015

In ein Neujahr

 

Am 23.12.2015, kurz vor Feierabend, also am Ende eines langen, intensiven Weihnachtsgeschäftes, wurden wir im Specks Hof überfallen. - Nein, es waren keine Pistoleros mit rauchenden Colts, es war einfach ein cleveres, elegantes, südländisch aussehendes, fremdsprachiges Trickbetrügerpärchen, welches einen beträchtlichen Teil unserer Barschaft des Tages erbeutete. Zwei kleine auslotende Käufe, ein Vertrauen erweckender Plausch mit dem Kassierer, ein paar filmreife Finten und Ablenkungen, alles ganz unaufgeregt und freundlich, am Ende steht ein Schaden finanzieller aber insbesonders auch menschlicher Art. Wir hatten schon viel erlebt: uns mit berührende Strassenschlachten, Kinderbanden, schäbige Aidshilfendosendiebstähle, doch diesmal blieben wir besonders rat- und fassungslos, wütend und beschämt zurück, Erklärungen und Fehler suchend. 

 

In der Sache bitten wir um Mithilfe. Sollte irgendjemand in der letzten Zeit ähnlich zu Schaden gekommen sein oder sonstige Hinweise in der Sache geben kann, dann bitten wir um Nachricht. Wenn es vielleicht uns nichts mehr nutzt, so kann es unter Umständen anderen helfen.

 

Wir hatten insgesamt ein sehr erfolgreiches Jahr, auch mit zwei schönen Ehrungen für unsere Arbeit als Buchhandlung und Verlag, aber eben auch das beschriebene Erlebnis vom Vorweihnachtsabend wird uns von 2015 bleiben: Es wird nicht leichter an die guten Dinge zu glauben, Vertrauen zu haben, Vertrauen zu schenken und die schönen Gedanken zu behalten, die für unsere Arbeit so wichtig sind. Doch 2016 werden wir es wohl wieder versuchen, wir können nicht anders.

 

Ein frohes und glückliches neues Jahr allen, die es uns gleich tun - und noch einmal ein herzlicher Dank an alle Kunden, Mitarbeiter und Freunde, ohne die es uns nicht geben würde!

 

Peter Hinke für die Connewitzer Verlagsbuchhandlung

 

 

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Mi

23

Dez

2015

Frohe Weihnachten!

 

Wir wünschen allerorten ein schönes und friedliches Weihnachtsfest, mit guter Lektüre unter dem Baum, und wir bedanken uns bei unseren treuen Kunden und Unterstützern!

 

Peter Hinke und die Mitarbeiter der Connewitzer Verlagsbuchhandlung

 

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Mi

30

Sep

2015

Gesehen am Leipziger Schauspielhaus

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Mo

15

Dez

2014

Klick! - Ein neues Buch ist da!

Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben, sang Jürgen Marcus einmal, mit neuen, druckfrischen Büchern verhält es sich wohl ähnlich, jedenfalls wird auch ein neues Buch immer von Aufregung begleitet. - Heute hielt das Auto unserer Haus- druckerei PögeDruck vor der Tür und brachte die ersten Exemplare von "Klick!", einem Band mit Kurzprosa von Jörg Jacob, erschienen in unserer Wörtersee-Reihe. Ein aktueller und schöner Tipp für den Gabentisch, zumal man sich den Band an den nächsten Nachmittagen (Montag bis Donnerstag) in unserer Buchhandlung Wörtersee gern vom Autor signieren lassen kann.


„Klick“ macht es in den kurzen Prosatexten von Jörg Jacob. Mit fotografischem Blick hält er Augenblicke fest, Momente voll Geist und Witz, voll Überraschung und Melancholie. Poetisch und kunstvoll erzählen diese Kürzestgeschichten von den spektakulär-unspektakulären Augenblicken unserer Leben, die nun wie in Bernstein gegossen die Zeit überdauern.

 

Jörg Jacob: Klick!  99 Miniaturen //  Ein Buch der Edition Wörtersee in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung.

116 Seiten, ISBN 978-3-937799-72-8, Preis 14,00 Euro.    

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Di

09

Dez

2014

"In der Wunderkammer" - Kerstin Preiwuß stellt unseren "Wörtersee" im Börsenblatt vor

"Autoren und ihre Lieblingsbuchhandlung" heißt eine Rubrik im "Börsenblatt des Deutschen Buchhandels",

welches übrigens schon 1834 in Leipzig begründet wurde. In der aktuellen Ausgabe des Branchenblattes findet sich ein kurzer Artikel über unseren Wörtersee. Die Autorin Kerstin Preiwuß debütierte bei uns mit dem Gedichtband "Nachricht von neuen Sternen" und veröffentlichte zuletzt ihren Roman "Restwärme" im Berlin Verlag. Den ganzen Text können Sie hier lesen: http://www.boersenblatt.net/845393/

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Do

17

Okt

2013

English books for autumn

frische Englisch-Ware
frische Englisch-Ware

Die Empfehlungen unserer Englischabteilung im ersten OG für den Herbst:

 

Counting one's blessings - Ausgewählte Briefe von Queen Elizabeth (Queen Mom). Eine Biographie sowohl von Queen Mom als auch der gesamten Royal Family im Spiegel ihrer Briefe. Geschichte aus nicht nur privater Sicht und mit "human touch" im besten Sinne des Wortes. Readers Digest schreibt: "This book will revive you from any recession blues."

 

C.J. Sansom: Dominion - Was wäre passiert, wenn Hitler den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätte? Dominion wirft einen dunklen Blick ins Großbritannien der Nachkriegszeit. Mark Lawson vom Guardian schreibt: "A tremendous novel that shakes historical preconceptions while also sending shivers down the spine."

 

Colin Firth and Anthony Arnove: The People speak. Democracy is not a spectator sport. - Das Buch von Oscar-Preisträger Colin Firth und dem renommierten Autor Anthony Arnove erzählt die britische Geschichte über die Stimmen von Träumern, Rebellen und Non-Konformisten - und erinnert uns daran, dass Demokratie nie ein Sport zum bloßen Zuschauen war. Der Telegraph schreibt: "Like a protest rally championing the act of protest itself."

 

Stephen King: Doctor Sleep - Ein hochspannender Thriller in typisch Kingscher Manier. Die Fortsetzung von The Shining.

 

Thomas Pynchon: The bleeding edge - Das neue Werk des amerikanischen Großmeisters. New York zwischen Frühling 2001 und Anfang 2002. Die Dotcom-Blase ist schon geplatzt und die Zwillingstürme werden erst nach ca. zwei Dritteln des Romans fallen. Ein New York auf dem Weg zu 9/11 in einem wilden Gemisch aus Betrugsermittlungen, Internettechnologie, verdächtigen Videos, Pop(musik)referenzen und.... Ein Roman, der in seinen finsteren Überwachungsvisionen durch den NSA-Skandal eingeholt und bestätigt wurde.

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Di

08

Okt

2013

Lesetermine Elmar Schenkel

Elmar Schenkel - gewappnet für seine Lesereise
Elmar Schenkel - gewappnet für seine Lesereise

Unser Autor Elmar Schenkel hat folgende Lesetermine im Oktober. Er liest u.a. aus "Reisen in die ferne Nähe", ein Buch mit spannenden Reisebeobachtungen aus Mitteldeutschland, welches bei uns im Frühjahr diesen Jahres erschienen ist.

"Die Wunder der Welt beginnen nicht in Südamerika und Afrika, sondern gleich um die Ecke."

 

Elmar Schenkel reist hier nicht in die Ferne, sondern geht in Mitteldeutschland auf Erkundungstour: Großartige Bauwerke, Wolken wie arktische Eisgebirge, kuriose Zeitzeugen, alles, was man im Alltag leicht übersieht, kann zu einer aufregenden Geschichte werden. Pomßen, Kötzschenbroda, Döbeln – wir kommen mit! 

 

Der Autor, 1953 bei Soest in Westfalen geboren, lebt seit 1993 in Leipzig als Professor für englische Literatur, Schriftsteller, Herausgeber, Übersetzer und Maler.

 

Wann Was Wo

15.10.2013

18 Uhr

Vernissage "Reisen in die ferne Nähe"

Bilderausstellung mit Keramik von Ulrike Loos

Galerie terra rossa

Roßplatz 10

04103 Leipzig

19.10.2013

11.15 Uhr - 11.30 Uhr

Lesung u.a. "Reisen in die ferne Nähe"

Sächsische Verlage stellen sich vor

Haus des Buches

Gerichtsweg 28

04103 Leipzig

22.10.2013

18 Uhr

Lesung aus "Reisen in die ferne Nähe" im

Rahmen der Ausstellung "terra rossa"

Galerie terra rossa

Roßplatz 10

04103 Leipzig

24.10.2013

19.30 Uhr

Lesung aus "Reisen in die ferne Nähe"

Stadtteilbibliothek

im Vita Center

Wladimir Sagorski Str. 20

09122 Chemnitz

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Fr

27

Sep

2013

Der Literatur-Oktober

golden glänzen sie im Fenster - die Herbstnovitäten
golden glänzen sie im Fenster - die Herbstnovitäten

Der Oktober steht vor der Tür und damit ein Monat der Literatur. Im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse, welche vom 9. bis 12. Oktober stattfinden wird, erscheinen traditionell sehr viele Novitäten auf dem deutschen Buchmarkt. In den vergangenen Wochen haben wir uns bemüht, daraus die wichtigsten, schönsten, spannendsten, kuriosesten Neuerscheinungen auszusuchen und zu präsentieren. Eine Auswahl davon ziert nun auch unser Schaufenster mit passender Herbstdekoration. Darin findet sich natürlich auch unser Neuling "Rückkehr in die Nacht" von Clemens Meyer, "eine atmosphärische Kurzgeschichte in Meyers typisch bellendem Sozialromantikstil", wie der Kreuzer jüngt urteilte. Es freut uns zudem, dass unser Autor mit seinem Roman "Im Stein" als Favorit auf den Deutschen Buchpreis gehandelt wird. Seine kommenden Lesungen finden Sie hier.

Weitere Termine, die man sich vormerken sollte: Elmar Schenkel stellt sich und seine Werke im Rahmen des Leipziger literarischen Herbstes vor, Sonnabend, 19.10.2013, im Haus des Buches (ab 10 Uhr: Gut zum Druck / Fest sächsischer Verlage), Montag, 22.10.2013, in der Moritzbastei (ab 20 Uhr: Der durstige Pegasus, u.a. mit Franziska Wilhelm).

Eine ganz besondere Sache steht am 25.10.2013 im Kalender: "Abendunterhaltung mit HHR", eine Lesung aus dem Buch "Maurice Guest" von Henry Handel Richardson, sowie Kompositionen der Autorin. Textvortag: Markus Sahr, Klavier: Sibylle Höhnk. Ort: Hochschule für Musik, Grassistr. 8, Kammermusiksaal, Beginn: 19:30 Uhr - Man darf also gespannt sein auf diesen Oktober!

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Do

12

Sep

2013

Bei uns zu Gast: Die schönsten deutschen Bücher 2013

Die beiden "Schönsten deutschen Bücher" 2013
Die beiden "Schönsten deutschen Bücher" 2013

Einmal im Jahr werden von der Stiftung Buchkunst die 25 "Schönsten deutschen Bücher" gekürt. Bis zum 20. September machen die prämierten Titel des Jahrganges 2013 Station in unserer Connewitzer Verlagsbuchhandlung im Specks Hof. Es werden die ausgezeichneten Bücher der Kategorien "Allgemeine Literatur", "Wissenschaftliche Literatur", "Ratgeber und Sachbücher", "Kunstbücher", "Kinder- und Jugendbücher" gezeigt. Mit dem "1. Preis der Stiftung Buchkunst" wurden in diesem Jahr die Titel "SIXTINA MMXII" und "Mein kleiner Wald" ausgezeichnet. 

 

feine Gestaltung + bestes Material = schönes Buch
feine Gestaltung + bestes Material = schönes Buch

Unser eigener Verlag wurde im Rahmen dieser Auszeichnungen bereits mehrfach geehrt, unser Titel "Mit einem Reh kommt Ilka ins Merkur" (Gestaltung: Thomas M. Müller / André Göhlich) bekam 2006 den Titel "Schönstes deutsches Buch", die Reihe "Edition Wörtersee" (Gestaltung: André Göhlich) erhielt eine ebenso wie der Titel "Streumen" (Gestaltung: André Göhlich) eine Prämierung.

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Mi

11

Sep

2013

Shortlist des Deutschen Buchpreises mit Clemens Meyer & Lesung Clemens Meyer am 13.09.2013

 

Das ist die eben verkündete Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2013:

 

Mirko Bonné: Nie mehr Nacht (Schöffling & Co.)
Reinhard Jirgl: Nichts von euch auf Erden (C. Hanser)
Clemens Meyer: Im Stein (S. Fischer)
Terézia Mora: Das Ungeheuer (Luchterhand)
Marion Poschmann: Die Sonnenposition (Suhrkamp)
Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como (Blumenbar)

 

Aus diesen Titeln wird am 7.10.2013 der beste deutschsprachige Roman

des Jahres 2013 gekürt.

 

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Clemens Meyer liest am 13.09.2013, 18 Uhr, im Leipziger Museum

der bildenden Künste aus seinem Roman "Im Stein", Karten zum Preis von 5 Euro

bekommt man an der Museumskasse.

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Di

13

Aug

2013

Unser neuer Clemens Meyer ist da!

Heute kam ein besonders schönes neues Buch frisch aus dem Druck: Clemens Meyers Story "Rückkehr in die Nacht", wunderbar illustriert von Phillip Janta.

 

Vor 4 Jahren war es nur eine Idee: Eine neue, dunkle Geschichte von Clemens Meyer, bebildert von Phillip Janta, dessen Arbeiten uns - ähnlich wie die Texte von Clemens - seit Jahren begleiten. Erst gab es eine Hummel, einen Schrottplatz, eine Yacht - nein, eine "Jacht"! - es wurde Stück für Stück ein "Noir-Märchen" mit ungewissem Ausgang. Während die nächtlichen Änderungen, die Erweiterungen des Textes per Mail aus Belgrad, Berlin und New York kamen, streifte Phillip  Janta durchs Clemens-Meyer-Land, auch er brachte eine Hummel (die dann die später erscheinende Vorzugsausgabe zieren soll) und nächtliche, betörende, leuchtende Bilder. Gemeinsam mit unserem Gestalter André Göhlich wurde ein kleines Kunstwerk daraus, auf welches wir sehr stolz sind. Liebevoll ausgestattet und gedruckt auf feinem Papier, natürlich bei PögeDruck in Leipzig. Ab heute liefern wir aus.

 

Hier ein kurzer Auszug:

 

Es war dunkel unter Deck, und draußen schon Abend, nur eine kleine Kerze brannte, und wir lauschten auf die Geräusche der S-Bahnen und Nahverkehrszüge, die hin und wieder über die Brücke und den Bahndamm fuhren. Sehr langsam und mit einem Zischen, das wohl von der Hydraulik der Bremsen kam, aber bei geschlossener Luke und im Licht der Kerze klang es wie das Zischen und Fauchen alter Dampflokomotiven. Weiter hinten war noch eine Bahnstrecke, über die rumpelten nachts die Güterzüge. Ich wusste, dass sie auch am Tag fuhren, aber man konnte sie erst richtig hören, wenn die Straßen leer waren.

 

Eine Story von Clemens Meyer, die es in sich hat. Der Erzähler ist in seine Stadt zurückgekehrt. Einiges hat sich radikal verändert, vieles ist so, wie es schon immer war. Träume sind zerschellt, Träume sind geblieben. Man spricht über früher, man schweigt, man verschweigt. Und dann klingelt es an der Tür, böse und aggressiv. Aber man ist vorbereitet.

 

48 Seiten, schön gebunden, mit Schutzumschlag, 20,– €

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Bestelltelefon Specks Hof: 0341/9603446

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Bestelltelefon Wörtersee: 0341/2248783

Unser Stadtradeln 2017 / CVB Raketa Radteam  / Endstand:

3.645,70 gefahrene Kilometer

in 21 Tagen! -

Raketa-Top 11 von 22

 1.  Velociped Elmar 503 km
  2.  Sweet Maschin Alex 427 km

  3.  Silberpfeil Karin 389 km

  4.  Globetrotter Sylvia 385 km

  5.  Longo Ulrike 356  km

  6.  Christine Caracho 210 km
  7.  Kilometer! Katja 192 km

  8.  Linus 154 km

  9.  Jule Cruiser 125 km

10.  Peter Diamant 117 km

11   Anna Adler 116 km

       Globetrotter Thomas 116 km

Siehe auch hier...

Die schönsten Texte von Lene Voigt, illustriert von Phillip Janta.

Ab Oktober 2017 im Buchhandel

Bernd Schirmer:

Silberblick. Roman

Erscheint Ende September

Jetzt vorbestellen!

Schön gebunden, 456 Seiten.

978-3-937799-86-5 / 24,00 Euro

Connewitzer Verlagsbuchhandlung

(Buchhandlung)

Specks Hof

Schuhmachergäßchen 4

04109 Leipzig

Telefon (+49) 0341/ 960 34 46

Fax      (+49) 0341/ 960 34 48

E-Mail   info@cvb.de

 

Mo-Fr 10-20 Uhr

Sa      10-17 Uhr

 

Wörtersee der Connewitzer Verlagsbuchhandlung

(Verlagsabteilung & Buch- handlung)

Peterssteinweg 7

04107 Leipzig

Telefon (+49) 0341/ 224 87 83

Fax      (+49) 0341/ 960 34 48

E-Mail   woertersee@hotmail.de

 

Mo-Fr 10-19 Uhr

 

02.09.2017/09.09.2017:

Sa      10-14 Uhr

 

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